Tag Archiv: Tod

Wiederholung von Sendungen mit Dieter Hildebrandt

Dieter Hildebrandt war in der Nacht zum Mittwoch unerwartet gestorben. Erst einen Tag zuvor berichtete eine Münchner Tageszeitung über die Krebserkrankung des 86-Jährigen, in dem Interview gab sich Hildebrandt noch optimistisch. Bekannt war der Kabarettist vor allem durch die Mitbegründung der Münchner Lach- und Schießgesellschaft sowie durch die Fernsehsendung ‚Scheibenwischer‘.

Am Samstag, den 23.11. wiederholt ‚münchne.tv‘ die Sendung ‚Club der Köchinnen‘ mit Dieter Hildebrandt um 09:30 Uhr und 17:00 Uhr.

 

mt

+++Eilmeldung+++ Dieter Hildebrandt ist tot

Erst wollte er noch eine Auszeit einlegen, jetzt ist der Kabarettist Dieter Hildebrandt in einem Krankenhaus in München verstorben. Wie der enge Freund und Karikaturist Dieter Hanitzsch mitteilte, verstarb Hildebrandt im Alter von 86 Jahren in der Nacht zu Mittwoch.

 

Hildebrandt zu seiner Krebserkrankung: „Ich werde kämpfen bis zum Schluss.“

 

Hildebrandt war schon seit längerem schwer krank – Prostatakrebs. Der Münchner Zeitung tz sagte er noch gestern: «Ich werde kämpfen bis zum Schluss. Noch bin ich nicht tot». Die Diagnose Prostatakrebs habe er im Sommer bekommen. «Mir zog es erstmal den Boden weg.» Der Mitbegründer der «Münchner Lach- und Schießgesellschaft» sei danach mehrfach operiert worden und lange im Krankenhaus gewesen. Nachdem sich sein Zustand vor wenigen Wochen gebessert habe, durfte er zunächst nach Hause. Dann habe es aber einen schweren Rückschlag gegeben und er sei erneut in die Klinik gekommen. «Mein Mann wird nie wieder auf der Bühne stehen», sagte seine Frau Renate der Zeitung. «Ihm geht es einfach zu schlecht.»

 

Hildebrandt hat bis zum Schluss noch Pläne geschmiedet

 

«Dieter Hildebrandt ist heute Nacht im Kreis seiner Familie gestorben», teilte auch die Münchner Lach- und Schießgesellschaft mit, deren Mitbegründer Hildebrandt war. «Bis zum Schluss hatte er Pläne, hatte gekämpft und wollte sich im Dezember auf der Bühne der Münchner Lach- und Schießgesellschaft von seinem Publikum verabschieden. Er hätte uns noch so viel zu sagen gehabt. Wir trauern mit seiner Familie um einen wunderbaren Menschen, lieben Freund, Förderer und eine moralische Instanz.»

 

Noch am 15. März war der berühmte Kabarettist auf münchen.tv im Club der Köchinnen bei Edith von Welser-Ude zu Gast.

Am Mittwoch, den 20.11., wiederholt münchen.tv um 20:15 Uhr aus Anlass des Todes von Dieter Hildebrandt noch einmal die Sendung ‚Menschen in München‘ aus dem Jahr 2009 sowie um 22:00 Uhr das ‚Stadtgespräch‘ vom 05.02. zum Kabarett- und Journalistenprojekt ’störsender tv‘.
Am Samstag, den 23.11. wiederholen wir außerdem die Sendung ‚Club der Köchinnen‘ mit Dieter Hildebrandt um 09:30 Uhr und 17:00 Uhr.

 

rr/dpa

Unfalldrama bei München: 27-Jähriger stirbt wegen betrunkenem Autofahrer

Eine 21-Jährige musste  am Sonntagabend mit ansehen, wie ihr Freund bei einem Autounfall starb. Frontal war sein Golf auf der Staatsstraße 2078 bei Höhenkirchen mit einem entgegenkommenden VW Touran zusammengekracht. Noch an der Unfallstelle erlag der 27-Jährige im total zerstörten Wrack seines Autos seinen Verletzungen. Die Freundin, die mit ihrem Fiat 500 hinter ihm hergefahren war und alles mit ansehen musste, steht unter einem schweren Schock.

 

Unfallverursacher überholte unter Alkoholeinfluss

Der Unfallverursacher, ein 56-Jähriger, stand unter Alkoholeinfluss und hatte in einer unübersichtlichen Kurve mehrere Autos überholt. Den Frontalzusammenstoß mit dem Golf des jungen Mannes überlebte er schwer verletzt. Er wurde von der Feuerwehr aus seinem Wagen geborgen und in ein Krankenhaus gebracht, wo auch der Alkohol in seinem Blut nachgewiesen werden konnte.

 

Freundin erlitt schweren Schock

 

Die junge Frau erlitt einen schweren Schock und wurde noch an der Unfallstelle vom Krisen-Interventionsteam (KIT) betreut, bevor sie in die Obhut ihrer Eltern übergeben wurde.  Wegen der Unfallaufnahme musste die Staatsstraße 2078 im Bereich Höhenkirchen von 18.30 Uhr bis 23.30 Uhr in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden. Der Verkehr wurde durch Höhenkirchen abgeleitet.

 

mt / Polizei

 

Kreis Rosenheim: Arbeiter wird von Müllpresse zerquetscht

Ein tragischer Unfalltod ereignete sich heute morgen im Landkreis Rosenheim: Ein Arbeiter auf dem Wertstoffhof Raubling geriet in die Müllpresse – er hatte keine Chance. Er starb an der Folge seiner schweren Verletzungen.

Warum der 56-jährige Kundendienstmonteur bei seinen Wartungsarbeiten von der Müllpressezerquetscht wurde, ist momentan noch unklar. Ein Mitarbeiter des Bauhofes hatte den Arbeiter gegen 07.50 Uhr leblos aufgefunden. Der unverzüglich verständigte  Rettungsdienst konnte nur mehr den Tod des Mannes feststellen.

Die Kriminalpolizei hat zusammen mit dem Gewerbeaufsichtsamt die Ermittlungen zur Unfallursache übernommen. 

 

mt / Polizei Oberbayern

Mord in Harlaching: 33-jähriger Grieche ersticht seine Frau mit einem Messer

Eine 29-jährige Griechin wurde heute morgen nach einem Beziehungsstreit von ihrem Ehemann mit einem Messer getötet.

Um 08.00 Uhr ging ein Notruf beim Polizeipräsidiums München ein, dass in einem Mehrfamilienhaus in München-Harlaching eine Frau mit einem Messer verletzt worden sei. Die verständigten Polizei- und Rettungskräfte konnten im Treppenhaus des Anwesens die Verletzte auffinden. Der Notarzt konnte allerdings nur noch den Tod der Frau feststellen.  Bei dem Opfer handelt es sich um eine 29-jährige griechische Hausbewohnerin.

 

Ehemann stellt sich der Polizei

 

Zeitnah zu den ersten polizeilichen Maßnahmen stellte sich der 33-jährige, getrennt lebende, ebenfalls griechische Ehemann bei
der Polizeiinspektion 23 in München-Giesing. Er räumte gegenüber den Erstzugriffskräften ein, für die Tat verantwortlich zu sein und wurde daraufhin vorläufig festgenommen.

Die Mordkommission München übernahm die weiteren Ermittlungen. Derzeit können aus ermittlungstaktischen Gründen
keine weiteren Einzelheiten bekannt gegeben werden.

Es ist nun der zweite Mord innerhalb einer Woche, erst vergangenen Donnerstag wurde die Leiche einer Frau in ihrer Wohnung am Gärtnerplatz gefunden.

 

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mt / Polizei

Tödlicher Motorradunfall auf der A92 – die Polizei sucht nach Zeugen

Auf der Autobahn A 92, zwischen den Anschlussstellen Moosburg Nord und Moosburg Süd, ist heute ein Motorradfahrer tödlich verunglückt. Der 58-Jährige war gegen 14.20 Uhr in Richtung München Unterwegs und nach ersten Erkentnissen abgekommen und gegen die Leitplanke geprallt. Er erlitt dabei tödliche Verletzungen.

 

Im Zusammenhang mit dem Unfallgeschehen sucht die Verkehrspolizei Freising nach Zeugen. Insbesondere der Fahrer eines Pkw mit Anhänger, der zur Unfallzeit auf dem Pannenstreifen angehalten hatte, wird gebeten, sich als Zeuge bei der Polizei zu melden. Hinweise nimmt die VPI Freising unter der Telefonnummer 08161 / 9520-110 oder jede andere Polizeidienststelle gerne entgegen.

 

mt / Polizei

Mahnmal für Zivilcourage in Gedenken an Dominik Brunner enthüllt

Am Donnerstag wurde in München ein Mahnmal für Zivilcourage enthüllt, das an Dominik Brunner und seinen Einsatz erinnern soll. Der 50-Jährige hatte vor vier Jahren in eine Prügelei eingegriffen und war dabei selbst ums Leben gekommen.

 

Genau vier Jahre danach wurde nun von der Dominik-Brunner-Stiftung an der Stelle am S-Bahnhof Solln ein Mahmal mit Gedenktafel enthüllt. Zu diesem Anlass waren hochrangige Gäste aus Politik und Gesellschaft erschienen, darunter auch Kultusminister Ludwig Spaenle und Uli Hoeneß, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung.

 

„Wir wollen verhindern, dass solche Dinge öfter vorkommen“, sagte Hoeneß in seiner Rede. „Ob wir sie ganz verhindern können, wage ich zu bezweifeln – aber mit diesem Mahnmal, mit diesem Denkmal, gibt es eine weitere Möglichkeit, darauf einzuwirken, dass diese Dinge nie aus dem Gedächtnis der Bürger verschwinden.“

 

mt

 

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Zwangsheirat in München und Bayern

Der Fall eines achtjährigen Mädchens aus Jemen, das in seiner Hochzeitsnacht gestorben ist, schockiert die ganze Welt. Medienberichten zufolge war die Kleine war von ihrem Stiefvater an den künftigen Ehemann gegen Geld übergeben worden. Als die Ehe in der Hochzeitsnacht vollzogen wurde, starb  die minderjährige Braut an schweren inneren Verletzungen.

 

Auch in München und Bayern gibt es Zwangsheirat. Zwar sind Ehen mit Minderjährigen gesetzlich verboten, doch es gibt Hintertürchen. „Es gibt die Möglichkeit der religiösen Eheschließung“, weiß Juliane Krause, Geschäftsführerin von STOP dem Frauenhandel. „Die ist für die Brautleute ebenfalls sozial bindend“.

 

Zwangsheirat im Ausland 

 

Nicht selten werden die jungen Frauen ins Ausland gebracht, um dort verheiratet zu werden. So erging es auch Rina aus dem Libanon: Seit vielen Jahren lebte die Familie in Deutschland, aber Rina war schon als junges Mädchen einem Freund des Vaters im Libanon versprochen worden. Im Alter von 17 Jahren musste sie in das Heimatland reisen und den 36-Jährigen Verlobten heiraten. Sie lebte im Haus ihrer fremden Schwiegereltern, wurde vom eigenen Ehemann misshandelt und vergewaltigt. Erst als sie ihre Familie in Deutschland besuchte, konnte sie Kontakt zur Münchner Beratungsstelle Jadwiga aufnehmen und fliehen.

 

Die Geschichte von Rina und vielen anderen Betroffenen veröffentlicht die Beratungsstelle auf ihrer Internetseite – um zu zeigen, dass Zwangsehen auch bei uns kein Einzelfall sind. Jadwiga hilft den Frauen, sich von ihren Familien zu lösen und neue Identitäten anzunehmen – aber auch, die Situationen innerhalb der Familien zu verbessern. Denn: Nicht alle Mädchen wollen sich von ihren Familien abwenden, erklärt Geschäftsführerin Juliane von Krause. „Die Mädchen sind oft sehr eng mit der Familie verbunden, zum Beispiel mit der Mutter oder der Schwester. Der Bruch mit der Familie ist da ein sehr schwieriger Schritt, den nicht alle gehen wollen.“

 

Schutz und Beratung für Betroffene

 

Wenn es aber doch soweit kommt, werden die jungen Frauen in Behördengängen und Formalitäten unterstützt. „Denn die meisten von ihnen sind nicht sehr selbstständig, mussten noch nie allein zurechtkommen“, weiß Krause. In besonders heiklen Fällen bietet das Wohnprojekt Scheherazade schnelle und anonyme Zuflucht – in ganz Bayern wird hier zwangsverheirateten Frauen zwischen 18 und 21 Jahren Schutz geboten.

 

Um die 60 Frauen hat Jadwiga im vergangenen Jahr zum Thema Zwangsheirat beraten. „Dabei sind diejenigen, die sich bei uns melden, nur ein ganz kleiner Teil“, sagt Juliane von Krause. Die Dunkelziffer ist vermutlich um Einiges höher. Denn an viele Opfer von Zwangsheirat kommen die Beraterinnen gar nicht heran. „Es gibt zum Beispiel Fälle, in denen junge Mädchen aus dem Heimatland des Bräutigams importiert werden. Die sprechen dann überhaupt kein Deutsch und können nur schwer Kontakt aufnehmen“, beklagt Krause. Eine andere Schwierigkeit: Wenn Frauen ins Ausland gebracht werden, um dort zu heiraten – so wie bei Rina. Erst als sie auf Besuch in Deutschland war, konnte sie die Chance zur Flucht ergreifen.

 

mt

FC Bayern trauert um Pal Csernai

Der ehemalige Trainer des FC Bayern verstarb am Sonntag nach langer Krankheit im Alter von 80 Jahren. Das teilte der Verein heute mit.  Csernai war zwischen 1978 und 1983 zunächst als Assistent unter Gyula Lorant und später als dessen Nachfolger beim FC Bayern tätig. 1980 und 1981 gewann er die deutsche Meisterschaft, 1982 auch noch den DFB-Pokal.
mh / FC Bayern

Zwei Lastwagen prallen mit voller Wucht aufeinander – ein Fahrer stirbt

Am Donnerstagnachmittag kam es an an der Kreuzung Freisinger Landstraße und der Abfahrt zur Anschlussstelle Garching Nord der A 9 zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein LKW und ein Betonmischer prallten dabei aufeinander.

 

Der 48-jähriger LKW-Fahrer fuhr mit seinem Fahrzeug die Freisinger Landstraße in Garching nach München und wollte eine Kreuzung geradeaus überqueren – er sah jedoch nicht, dass die Ampel rot war. Zur gleichen Zeit fuhr der 23-jährige Fahrer des Betonmischers von der Autobahn kommend in die Kreuzung und wollte links abbiegen – es kam zum Zusammenstoß.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Führerhaus des LKW stark deformiert, der 48-jährige Fahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Fahrer des Betonmischers wurde bei dem Unfall nur leicht verletzt und zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

 

An beiden Lkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der Gesamtschaden dürfte sich auf ca. 55.000 Euro belaufen. Während der Unfallaufnahme musste die Kreuzung für ca. fünfeinhalb Stunden besperrt werden. Die Sperrungen wurden gegen 20.00 Uhr aufgehoben.

 

mt / Polizei München

Münchner Bergsteiger stürzt 150 Meter tief in den Tod

Ein 48-jähriger Mann aus München ist bei einer Wanderung im österreichischen Vorarlberg ums Leben gekommen – 150 Meter stürzte er in die Tiefe. Der Unfall ereignete sich vermutlich am Montagabend an der Bergkette der Drei Schwestern in Frastanz.

 

Als der Mann von seiner Berwandertour nicht zurückgekommen war, alarmierte seine Ehefrau am Dienstag die Einsatzkräfte. Die Bergrettung suchte mit einem Helikopter nach dem Verunglückten und fand seine Leiche schließlich in einer felsigen Schlucht.

 

mt / dpa / lby

Isar-Mord: Nach negativem DNA-Abgleich tappt die Polizei weiter im Dunkeln

Wieder keine heiße Spur für die Ermittler der Soko „Cornelius“: Ein Mann, der vor rund zwei Wochen festgenommen wurde, nachdem er versucht hatte, einen anderen Mann zu erdrosseln, fällt  als Täter aus. Ein Abgleich von DNA-Proben hat keine Übereinstimmung ergeben. Somit tappen die Beamten bei der Suche nach dem Mörder weiter im Dunkeln. Der Unbekannte hatte im Mai einen Fahrradfahrer an der Isar erstochen, nachdem sie in Streit geraten waren.

mt / dpa / lby

Tödlicher Unfall auf der A8

Am späten Spnntagabend ist aus noch ungeklärter Ursache ein PKW auf der A8 Richtung München, kurz vor der Anschlusstelle Adelzhausen, verunglückt. Dabei ist ein 29-jähriger Mann getötet worden. Ein 35-jähriger Mann wurde schwer verletzt, zwei weitere Insassen, jeweils 31 Jahre alt, wurden leicht verletzt.
Das Fahrzeug sei laut Polizei ins Schleudern geraten, dabei wurde der 29-jährige aus dem Fahrzeug geschleudert. Der 35-jährige Fahrer wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Auto geschnitten werden.
Kurze Zeit später kam es vor der Unfallstelle zu einem Auffahrunfall mit sieben Fahrezeugen. Dabei wurden neun Personen leicht verletzt. Die A8 war in Richtung München für etwa fünf Stunden gesperrt.
mh / Polizei

Zwei Bergsteiger sterben im Berchtesgadener Land

Zwei Bergsteiger sind am heutigen Donnerstag im Pidinger Klettersteig am Hochstaufen und im Bereich des zweiten Sporns in der Watzmann-Ostwand tödlich verunglückt.

 

Einer der beiden Männer stürzte über 100 Meter in die Tiefe; anscheinend war er alleine und ohne jegliche Sicherung sowie Helm unterwegs. Noch während die Leiche des 67-jährigen Bergsteigers geborgen wurde, kam es zum zweiten Todesfall: Ein Kletterer hatte einen Schrei gehört, kurz darauf eine leblose Person entdeckt und einen Notruf abgesetzt. Auch diesem Mann konnten die Rettungskräfte nicht mehr helfen: Er war über 200 Meter hinabgestürzt und sofort tot.

 

Die polizeilichen Unfallermittlungen übernahmen jeweils die Polizeibergführer aus Berchtesgaden.  Die Identität der beiden jeweils Alleingeher konnte vorerst noch nicht eindeutig geklärt werden. Die Ermittlungen dazu laufen.

 

mt / Polizei Berchtesgaden

Tödlicher Betriebsunfall auf Großbaustelle in der Isarvorstadt

Am Mittwochmittag endete ein Unfall auf einer Großbaustelle für einen kroatischen Arbeiter tödlich.

Bauarbeiter hatten im Kellerbereich der Baustelle in der Auenstraße Verschalungen angebracht, um dort Betonsäulen gießen zu können. Nachdem der Beton ausgehärtet war, sollte die Verschalung wieder entfernt werden. Dazu hatten vier Arbeiter, darunter auch der 48-jähriger Kroate, Teile der Verschalung in einen Kranhaken gehängt. Der Kran sollte diese wegheben.

Nachdem der Kranführer die Last angehoben hatte, brach ein Zwischenstück aus massiven Holzbohlen aus der Verschalung heraus und traf den Kroaten. Der 48-Jährige zog sich schwerste Verletzungen mit diversen Brüchen an der rechten Schulter und den Rippen zu. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden, wo er gegen 13.00 Uhr an seinen schwerwiegenden inneren Verletzungen und Blutungen verstarb.

Bezüglich des Aufbaus der Verschalung wurde nun von der sachbearbeitenden Dienststelle ein TÜV-Gutachten in Auftrag gegeben. Dadurch soll die Unfallursache zweifelsfrei geklärt werden.

 

mt / Polzei München

 

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Mähwerk erfasst schlafenden Mann – tot

Unfassbare Tragödie in Feldafing. Ein 66-jähriger Mann aus Peiting hatte sich am Wegesrand in ein Feld gelegt, um ein Nickerchen zu machen. Auf seiner Decke liegend bemerkte er nicht, dass sich gegen 18:30 Uhr ein 39-jähriger Landwirt mit seinem Traktor samt Mähwerk näherte um das Gras der Wiese zu mähen.  Der Bauer bemerkte plötzlich eine Störung im seitlichen Mähwerk, schaute nach und entdeckte den Mann. Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.
nach ersten Ermittlungen hatte er sich fünf Meter vom Straßenrand entfernt in das hohe Gras gelegt. Warum er den Traktor nicht gehört hat, ist unklar. Der Landwirt erlitt einen Schock und musste vom Kriseninterventionsteam betreut werden.
Die Staatsanwaltschaft München II hat zur Klärung der Unfallursache die Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens angeordnet. Zusätzlich wurde die Berufsgenossenschaft in die Bearbeitung des Falls integriert.
mh / Polizei

Nach Badeunfall am Germeringer See: Verunglückter 83-Jähriger gestorben

Erneut gab es in bayerischen Gewässern ein Todesopfer: Ein 83 Jahre alte Badegast ist am Sonntagnachmittag am Germeringer See untergegangen und daraufhin am Abend in einem Krankenhaus gestorben.

 

Zunächst konnte der Mann noch durch Rettungskräfte von Wasserwacht und Feuerwehr wiederbelebt und in ein Münchner Klinikum eingeliefert werden. Dort verstarb er trotz aller Bemühungen der Ärzte am späten Abend.

 

Bei den polizeilichen Ermittlungen ergaben sich keine Hinweise auf Fremdverschulden. Gerade in diesem Jahr häufen sich die tödlichen Unfälle an bayerischen Badeseen und Gewässern und sorgen für einen traurigen Rekord.

 

mt

Nach tödlichem Unfall: Polizei gibt Sicherheitstipps für Motorradfahrer

Vor rund einer Woche ist ein 66-jähriger Münchner mit seinem Leichtkraftrad auf der Rosenheimer Straße schwer verunglückt – nun ist er an der Folge seiner Kopfverletzungen im Krankenhaus gestorben. Er hatte beim Abbiegen die Kontrolle über sein Zweirad verloren, stieß nach links gegen die Abtrennung eines Straßenbahnhochgleises und stürzte zu Boden. Nach Zeugenaussagen verlor er dabei seinen Helm und schlug mit seinem ungeschützten Kopf auf der Straße auf.

 

Gerade in der Sommerzeit häufen sich die Unfälle mit Motorrädern, Rollern und Mopeds – teils mit tödlichem Ausgang. Daher gibt die Münchner Polizei Tipps und Verhaltenshinweise für eine sichere Fahrt.

 

Bekleidung
Gute Motorradkleidung schützt vor der Nässe, Wind, Kälte aber auch Hitze und unterstützt so das Wohlbefinden und die Kondition. Sinnvoll sind auffällige Farben oder Warnwesten über der Kleidung – so können Motorradfahrer nicht so leicht übersehen werden.

 

Protektoren schützen den Körper – sie sollte daher auch im Hochsommer und trotz hoher Temperaturen immer getragen werden, auch bei kurzen Strecken. Handschuhe und Motorradstiefel gehören immer zur Grundausstattung!

 

Das Tragen des Helms ist nicht nur gesetzlich ein Muss, sondern überlebenswichtig. Der Helm sollte unbedingt mit angelegtem Kinnriemen getragen werden, da er sonst vom Kopf rutschen kann.

 

Bremsen
In einer Notsituation das Motorrad optimal abzubremsen ist weitaus schwieriger, als bei einem Auto. Viele Motorräder haben noch kein Antiblockiersystem, so dass der Fahrer Vorder- und Hinterradbremse abgestimmt betätigen muss. Ein Sicherheitstraining für Motorradfahrer kann in Gefahrensituationen helfen.

 

Fahrbahn und Witterung:
Motorradreifen sind auf glatter, schmieriger Fahrbahn schnell überfordert. Gefahrenquellen sind zum Beispiel auch Fahrbahnmarkierungen, Schienen und Kanaldeckel, Abfräsungen im Fahrbahnbelag, Splitt und Streusand, Laub und Schmutz, Spurrinnen und unterschiedlich griffige Fahrbahnoberflächen. Das konzentrierte Beobachten der Fahrbahnoberfläche ist deshalb ständig nötig um sich rechtzeitig auf kritische Bedingungen einzustellen! Auch der Zustand der Reifen trägt im erheblichen Maß zur Fahrsicherheit bei.

 

Sonstige Tipps
Etwa 60 Prozent der Verkehrsunfälle mit Motorradfahrern werden von anderen Verkehrsteilnehmern verursacht. Oft gelingt es aber auch dem Motorradfahrer nicht, Situationen richtig einzuschätzen. Deshalb rät die Polizei:
Kalkulieren Sie Fehler anderer bei der Wahl Ihrer Geschwindigkeit und des Abstandes ein!
Reduzieren Sie im Zweifelsfall die Geschwindigkeit und machen Sie sich bremsbereit!
Machen Sie sich durch deutliches Verhalten einschätzbar!
Suchen Sie vor allem in unklaren Situationen Blickkontakt!

 

mt / Polizei München

Foto: Niko Korte / pixelio.de

Student wird am Ostbahnhof von S-Bahn erfasst und stirbt

Heute Morgen gegen 04.20 Uhr ging ein 20-jähriger Student aus Nordrhein-Westfalen an den Bahngleisen entlang, die vom Münchner Ostbahnhof Richtung Holzkirchen führen.  Zur gleichen Zeit befand sich ein 46-jähriger Lokführer mit einer S-Bahn zur Leerfahrt auf der Strecke.

 

Aufgrund der Dunkelheit bemerkte er den Fußgänger nicht und erfasste ihn mit der linken Seite des Zuges. Als der Lokführer den Schlag bemerkte, leitete er sofort eine Bremsung ein und fand den jungen Mann neben den Gleisen. Der Student erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Nach dem bisherigen Erkenntnisstand wollte der junge Mann den Schienenbereich als Abkürzung nutzen,  Anhaltspunkte für einen Suizid oder ein Gewaltverbrechen gibt es nicht. Die Bahnstrecke musste für etwa anderthalb Stunden gesperrt werden.

 

Weil sich die Unfälle im Gleisbereich derzeit häufen, warnt die Bundespolizei vor Leichtsinn und Unachtsamkeit im Bereich der Bahnlinien.

Nach dem tragischen Tod einer 14-Jährigen warnt die Bundespolizei vor Leichtsinn an Bahngleisen

Nach dem tragischen Unfall vor rund drei Wochen, bei dem ein Mädchen am Starnberger See von einer S-Bahn erfasst und getötet wurde, warnt die Bundespolizei nun vor Leichtsinn an den Bahngleisen. Gerade in der Ferienzeit kommt es häufiger vor, dass spielende Kinder im Gleisbereich gemeldet werden – und für sie alle besteht Lebensgefahr. 

 

Die Bundespolizei benennt mehrere Gefahrenquellen: Moderne Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft erst sehr spät wahrgenommen werden. Beim Klettern auf Masten, Schutzeinrichtungen, Brücken und abgestellte Schienenfahrzeuge entsteht eine lebensgefährliche Nähe zum Oberleitungsnetz der Eisenbahn. Hier genügt oft schon die bloße Annährung und es kommt ohne Berührung zum Stromschlag.

 

Die Bundespolizei bittet insbesondere Erwachsene, den Kindern in den kommenden Ferienwochen ein gutes Vorbild zu sein:  Sie sollten die weiße Sicherheitslinie auf dem Bahnsteig beachten und keine Abkürzungen über die Gleise nehmen, sondern Über- oder Unterführungen benutzen. Auch sollten Eltern ihre Kinder auf die Gefahren hinweisen, die beim Spielen im Bahnbereich lauern.

 

mt / Bundespolizei

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