Tag Archiv: Totschlag

Notarzt an dunkler Unfallstelle, © Symbolfoto

Fünf Festnahmen nach Schlägerei: Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags

Bei einer Schlägerei vor einer Disco in München ist ein 18-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden. Obwohl er nach einem Faustschlag bereits bewusstlos am Boden lag, traten mehrere junge Männer auf ihn ein. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags.

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Staatsanwaltschaft geht im Kreissägen-Fall in Revision

Der Prozess gegen eine Frau wegen Tötung ihres Freundes mit einer Kreissäge geht in die nächste Instanz. Die Staatsanwaltschaft habe Revision eingelegt, teilte das Landgericht München I heute mit. Das Gericht hatte die 32-Jährige eine Woche zuvor wegen Totschlags zu zwölfeinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte die Tat Ende 2008 in Haar bei München dagegen als Mord gewertet und eine lebenslange Haftstrafe verlangt. Das Motiv der Tat blieb trotz eines Geständnisses der ehemaligen Pädagogikstudentin unklar.

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Justitia ist blind. Gerechtigkeit vor Gericht. , © Symbolbild

Zwölf Jahre Haft wegen Tötung mit Kreissäge beim Sex

Ein Paar beim Sex-Spiel, eine Kreissäge und am Ende ein Toter. Was sich liest wie die Idee für einen Splatterfilm, wurde grausame Realität. Das Opfer: ein Mann. Die Täterin: seine Freundin. Die Frau wurde nun verurteilt. Trotzdem gibt es noch ungelöste Rätsel.

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Helferin hält Spritze in ihrer Hand

Neues im versuchten Vierfach-Mord durch eine Hebamme

Erst hat sie in Kiel und Frankfurt am Main als Hebamme gearbeitet. Schon bei einer dieser beiden Stellen soll es „zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein“, wie das Klinikum Großhadern berichtet. Jetzt hat die des vierfachen Mordversuchs beschuldigte Hebamme Karolin F. ihre Kollegen im Krankenhaus und die ganze Stadt München schockiert:

Gestern ist die 33-jährige Hebamme aus dem Klinikum Großhadern abgeführt worden, weil sie vier Müttern bei der Geburt ein Blutverdünnungsmittel verabreicht haben soll. Sie steht unter dem Verdacht des vierfachen versuchten Mordes. Jetzt sind genauere Informationen zum Fall bekanntgegeben worden:

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Berg am Laim: Versuchter Totschlag nach Partynacht

Ein 23-jähriger Angestellter geriet in den Morgenstunden des Pfingstmontags, 09.06.2014, gegen 07.15 Uhr, beim Verlassen eines Clubgeländes an der Friedenstraße mit einem 49-Jährigen in Streit. In der Folge kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der der 49-Jährige zu Boden ging. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass der 23-Jährige gezielt mit dem Fuß auf den Kopf des Kontrahenten eintrat, als dieser bereits regungslos am Boden lag. Der 49-Jährige erlitt dabei einen Schädelbruch und eine Gehirnblutung. Er schwebt in Lebensgefahr. Der 23-Jährige konnte noch vor Ort durch Einsatzkräfte der Einsatzhundertschaft vorläufig festgenommen werden. Am Dienstag, 10.06.2014, erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I ein Ermittlungsrichter Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den 23-jährigen Angreifer.

 

 

Zeugenaufruf:

 

Personen, die den Vorfall am Pfingstmontag, 09.06.2014, gegen 07.00 Uhr in der Friedenstraße, Einmündung zur Grafinger Straße beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Polizeipräsidium München unter 089/ 2910 – 0 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

 

 

jn / polizei

München/Frankfurt: Kroatin kommt wieder… in den Knast

Die Bundespolizei hat am Flughafen eine Kroatin festgenommen, weil die die Auflage des Landgerichtes Frankfurt, sich von Deutschland fern zu halten, nicht befolgt hat. Die heute 37 Jahre alte Frau wurde im Jahr 2002 wegen Raub mit Todesfolge zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt.

Im Jahr 2006 wollte das Gericht anscheinend die deutschen Steuerzahler nicht mehr mit der Versorgung der Verbrecherin belasten und schob die Täterin nach Koratien ab.

Dafür musste sie auch den Rest ihrer Strafe nicht mehr absitzen. Die Bedingung war einzig und allein, dass die Frau, die in Hanau geboren ist, Deutschland fern bleibt.

Für den Fall, dass die Kroatin je wieder deutschen Boden betreten würde, hatte die Staatsanwaltschaft Frankfurt bei der Bundespolizei Anweisungen hinterlassen: Taucht sie wieder auf, dann wandert sie wieder ein ins Gefängnis.

Ob es nun Heimweh war, schlechtes Gewissen oder andere Gründe, das ist noch nicht bekannt – aber am 09. Mai stieg die 37-Jährige am Münchner Airport aus dem Flug von Zagreb aus.

Und durfte gleich wieder einsteigen:

Und zwar in ein Fahrzeug der Bundespolizei. Die Beamten brachten die Rückkehrerin ins Frauengefängnis München, wo sie jetzt für die nächsten 1872 Tage Aufenthalt hat.

Abschiebungen sind ein gängiges Mittel, sich von verurteilten Straftätern anderer Nationalitäten zu befreien.  Bundesweit hatte der Fall Mehmet in den letzten zehn Jahren immer wieder für Aufsehen gesorgt.

adc / BuPo

Polizeibus, © Symbolfoto

Moosburg: Ehemann erwürgt seine Frau und gesteht

Heute Vormittag erschien ein 58-jähriger Mann bei der Polizeiinspektion Freising und teilte den Beamten mit, dass er im Laufe des vergangenen Abends eine Frau in seiner Wohnung in Moosburg umgebracht habe.

Bei der sofortigen Ermittlung durch Beamte der Polizei Freising wurde in der Wohnung des Mannes die Leiche einer 55 Jahre alten Frau aufgefunden. Der ebenfalls verständigte Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen.

Die Kripo Erding hat die Ermittlungen dann übernommen. In einer ersten Vernehmung hat der Festgenommene die Tat gestanden. Nach seinen Angaben hatte er im Verlauf eines Streits am Abend, die Frau erdrosselt. Danach fuhr er planlos mit seinem Pkw umher, bis er sich am Vormittag bei der Polizei in Freising stellte.

Der Anlass für den Streit und die Beziehung der Beteiligten ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.

 

Mord oder Totschlag?

Von der Staatsanwaltschaft Landshut wurde eine Obduktion der Toten angeordnet.

Die Staatsanwaltschaft stellt Antrag auf Haftbefehl wegen Totschlags.

Morgen muss sich der Beschuldigte dem Ermittlungsrichter stellen – dann entscheidet es sich, ob der Verdacht Totschlag bestätigt werden kann, oder ob es sich doch um Mord handelt.

Der Gesetzgeber dazu:

Wer einen Menschen tötet, ohne Mörder zu sein, wird als Totschläger mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft.

Mörder ist, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oderum eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet.

 

adc

Strafgesetzbuch liegt auf dem Tisch

Prozess wegen Totschlags im Seniorenheim

Ein 86 Jahre alter Renter muss sich vor dem Münchner Landgericht wegen Totschlags verantworten. Der Alzheimer-Patient soll im Juli eine Zimmernachbarin in einem Seniorenheim umgebracht haben. Zunächst soll er einen Pfleger angegriffen und dann mit einer Glasflasche etwa vier Mal wuchtig auf die Frau eingeschlagen haben. Die 89-Jährige erstickte an ihrem Blut.
Der Angreifer leidet laut Gutachten unter einer schwerstgradigen Demenz vom Alzheimer-Typ und war zur Tatzeit im Delirium. Der Staatsanwaltschaft zufolge ist der alte Mann eine Gefahr für seine Umwelt, er müsse in einer geschlossenen Anstalt untergebracht werden. Gegen den Rentner ist der Prozess auf drei Tage angesetzt.

 

rr/dpa

Ermittlungen wegen versuchten Totschlags in Bad Tölz

Die Polizeiinspektion Bad Tölz hatte in einem Pressebericht vom 15.12.2013 über eine Rauferei nach versuchtem Diebstahl berichtet. Ermittlungen ergaben nun, dass einer der Geschädigten durch Fußtritte gegen den Kopf massive Verletzungen mit noch nicht absehbaren Folgen erlitten hat. Gegen ein Brüderpaar wurde nun Haftbefehl erlassen.

Vernehmungen ergaben nun einen genaueren Sachverhalt und eine fachärztliche Untersuchung den Befund über die schweren Kopfverletzungen bei dem 27-jährigen Geschädigten. In der Folge übernahm die Kriminalpolizeiinspektion Weilheim die weiteren Ermittlungen in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft München II.

Die Staatsanwaltschaft stellte dann auch mit dem jetzt bekannt gewordenen Sachverhalt als Grundlage Haftbefehlsanträge gegen die 23 und 29 Jahre alten Brüder mit tunesicher Staatsangehörigkeit. Sie wurden durch Beamte der Kripo Weilheim festgenommen und am Freitagnachmittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Beide Tatverdächtige befinden sich nach Erlass des Haftbefehls in Untersuchungshaft.

rr/Polizeipräsidium Oberbayern Süd

© Foto: Polizei

Freimann: Italiener versucht seinen Bruder durch Messer-Attacke zu töten

Am Mittwochabend gegen halb zehn geriet ein italienisches Geschwisterpaar in einem Lokal am Carl-Orff-Bogen in einen heftigen Streit. Die beiden 23 und 26 Jahre alten Brüder führten ihren Disput in ihrer gemeinsamen Wohnung fort, wo die Situation eskalierte: Der ältere der Männer stach mit zwei Messern mehrmals auf den Bruder ein und verletzte ihn lebensgefährlich im Bauchbereich.

Das Opfer konnte sich schwerverletzt ins Schlafzimmer retten und von dort die Polizei alarmieren, der Angreifer wurde daraufhin verhaftet. Gegen ihn wird nun wegen versuchten Totschlags ermittelt. Der jüngere Bruder wurde in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert, er ist außer Lebensgefahr.

Den Ausführlichen Bericht gibt es um 18.00 Uhr in „münchen heute.“

Tödliche Prügel-Attacke in Rosenheim: Polizei nimmt Verdächtigen fest

In der Nacht zum Sonntag wurde in Rosenheim ein 21-jähriger Mann vor einer Kneipe zu Tode geprügelt – der unbekannte Täter konnte fliehen. Nun hat die KripoRosenheim einen 25-jährigen Tatverdächtigen festgenommen.

 

Die Beamten der eigens eingerichteten Arbeitsgruppe führten umfangreiche Ermittlungen durch. Dabei legten sie ihren Fokus besonders auf das Rosenheimer Nachtleben und sammelten bei den Nachforschungen der im Umfeld des Tatortes ansässigen Gaststätten und Bars über den Sonntag hinweg viele Informationen. Letztendlich gelang es den Beamten, die Identität des mutmaßlichen Angreifers zu klären. Bei diesem handelt es sich um einen 25-jährigen Mann mit Wohnsitz in Rosenheim. Der Tatverdächtige konnte am Sonntagabend, nach einer Observation mit zivilen Polizeikräften, in Rosenheim festgenommen werden. Nach den jetzt vorliegenden Erkenntnissen gilt der 25-Jährige als dringend tatverdächtig.

 

Mittlerweile konnten weitere Details zum Ablauf des Tatabends durch die Rosenheimer Kripo-Beamten ermittelt werden. So hatte sich das Opfer zunächst mit Bekannten auf dem Herbstfest befunden und war anschließend (Wiesnschluss 23.30 Uhr) in die Rosenheimer Innenstadt gegangen. Zur Tatzeit, gegen 03.00 Uhr,  stand der junge Mann zusammen mit einem Bekannten vor dem Eingang einer Diskothek und rauchte.

 

Nach den nun vorliegenden Erkenntnissen scheint es so, dass der Täter ohne einen vorhergehenden Streit und aus heiterem Himmel auf sein Opfer massiv eingeschlagen hat.  Schwer getroffen stürzte der junge Mann zu Boden und schlug mit dem Kopf auf. Wenig später verstarb er im Krankenhaus. Eine Obduktion hat ergeben, dass schwerste Schädelverletzungen todesursächlich gewesen sind.

 

Der 25-jährige Tatverdächtige, der ersten Erkenntnissen nach zur Tatzeit nicht alkoholisiert gewesen sein soll,  hat bisher keine Angaben zur Sache gemacht. Das Motiv ist somit noch völlig unklar. Ermittelt werden konnte, dass er sich während dem Angriff in Begleitung zweier Männer befand, die jedoch offenbar nicht unmittelbar an der Tat beteiligt waren.

 

mt / Polizei Oberbayern

Solln: Putzfrau will ihre ehemalige Arbeitgeberin töten

Am Mittwoch hat im Münchner Stadtteil Solln eine 58-Jährige versucht, ihre ehemalige Arbeitgeberin umzubringen. Die Putzfrau klingelte an der Wohnungstür der 65-jährigen Rentnerin, bei der sie früher einmal beschäftigt war – wegen Differenzen wurde sie damals entlassen. Als die Rentnerin die Tür öffnete, schlug die 58-Jährige angeblich ohne jegliche Vorwarnung mehrfach mit einem mitgebrachten Hammer auf den Kopf der Rentnerin ein. Diese wehrte sich, wobei auch die Angreiferin verletzt wurde.

 

Schließlich ließ die Täterin von weiteren Angriffen ab und begab sich ins Obergeschoss des Anwesens.Was sie dort wollte, ist noch unklar – bislang konnte noch nicht festgestellt werden, dass sie etwas gestohlen hat. Anschließend flüchtete die 58-Jährige vom Tatort.

Das Opfer verständigte selbst die Polizei und konnte vor ihrer Einlieferung in ein Krankenhaus die Tatverdächtige namentlich benennen. Bei der ärztlichen Versorgung wurde eine Vielzahl von Verletzungen im Kopfbereich festgestellt.

Die Tatwaffe wurde am Tatort zurückgelassen und dort sichergestellt. Die arbeitslose Tatverdächtige wurde später an ihrer Wohnung festgenommen. Der Ermittlungsrichter hat mittlerweile gegen die Beschuldigte Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen. Die Ermittlungen dauern an.

Festnahme auf Baustelle

Beamte des Bayerischen Landeskriminalamtes haben am 1. August einen per internatioanlem Haftbefehl gesuchten Mann festgenommen. Das gab das LKA am Dienstag morgen bekannt.
Der 61jähriger Bosnier, der unscheinbar auf einer Baustelle in München schuftete, wurde  wegen versuchten Totschlags gesucht.
Nachdem die Behörden von Bosnien-Herzegowina ein Rechtshilfeersuchen an die Generalstaatsanwaltschaft München stellten, wurde die Zielfahndung des Bayerischen Landeskriminalamts mit den Ermittlungen beauftragt. Kurz danach ergaben sich Hinweise auf einen eventuellen Aufenthaltsort in München. Rund zwei Wochen später konnten die Fahnder den Mann ausfindig machen. Die umfangreichen Ermittlungen führten sie auf eine Baustelle im Münchner Norden, wo der Bauarbeiter widerstandslos festgenommen werden konnte.
Die Tat ereignete sich im September 2009 in Montenegro, als ein Streit eskalierte und der gesuchte Täter mit dem Messer auf einen Nachbarn einstach. Dieser konnte nur dank der schnellen Einlieferung ins Krankenhaus und einer sofort durchgeführten Notoperation gerettet werden.
mh / LKA