Tag Archiv: Tram

Zwei Schwerverletzte bei Pkw-Zusammenstoß mit Straßenbahn in München-Neuhausen

Eine 18 Jahre alte Pkw-Fahrerin aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen ist am Donnerstag, den 21.März, mit der Beifahrerseite mit einer Tram in der Dachauer Straße zusammengestoßen. Die Fahrerin und ihre Beifahrerin wurden dabei schwer verletzt.

 

 

Der schwerer Unfall ereignete sich gegen 22:25 Uhr, an der Kreuzung Dachauer Straße zur Landshuter Allee. Die 18-jährige Pkw-Fahrerin fuhr mit einer 18-jährigen Verwandten und wollte nach links abbiegen. Zeitgleich fuhr ein 52-jähriger Trambahnfahrer mit der Straßenbahn der Linie 20 die Dachauer Straße stadtauswärts. In der Straßenbahnbefanden sich zu diesem Zeitpunkt sieben Fahrgäste. Die Gleise verlaufen in der Fahrbahnmitte der Dachauer Straße.

 

 

Als die 18-Jährige beim Linkabbiegen über die Straßenbahngleise fuhr, prallte die Tram frontal in die  Beifahrerseite des VWs. Dadurch wurde der Pkw nach hinten weggeschleudert, prallte gegen einen Ampelmast, stieß nochmals gegen die vordere rechte Ecke der Tram und kam anschließend auf einer Verkehrsinsel zum Stillstand.

 

Fahrerin und Beifahrerin schwer verletzt

 

Die beiden Frauen im VW wurden schwer verletzt im Fahrzeug eingeklemmt und mussten durch die Berufsfeuerwehr München geborgen werden. Sie kamen mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus. Der Trambahnfahrer und die Fahrgäste blieben unverletzt.

Die Kreuzung ist durch eine Ampel geregelt. Wie die Ampelschaltungen zur Unfallzeit waren, bedarf noch weiterer Ermittlungen.

 

25. 500 Euro Sachschaden

 

An Tram, Pkw und Ampel entstand Sachschaden in Höhe von ca. 25.500 Euro. Die Dachauer Straße war für die Unfallaufnahme stadtauswärts komplett und stadteinwärts teilweisegesperrt. Diese Sperrung dauerte ca. 2,5 Stunden.

 

Zeugenaufruf:
Alle die Hinweise zum Unfallhergang, insbesondere zur Ampelschaltung machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen

© Symbolbild

Zug, Bahn oder Bus zu spät – Geld zurück?

In letzter Zeit wurden die Nerven von Pendlern stark strapaziert: durch Zugausfälle, Verspätungen oder Streik. Doch wann hat man Anspruch auf Entschädigung und wie geht man am besten vor? Wir klären die wichtigsten Fragen.

 

Zug und S-Bahn

Nutzer von Zug und S-Bahn haben Ansprüche bei Verspätung oder Ausfall aufgrund der sogenannten Fahrgastrechte. Diese gelten seit 2009 basierend auf einer europäischen Verordnung einheitlich in Deutschland und Europa. Einen Anspruch auf Entschädigung hat man hier nicht nur bei technischen Störungen, sondern auch beispielsweise bei Streik oder schlechten Wetterbedingungen.

 

Ab einer Verspätung von 60 Minuten am Zielbahnhof, erhalten Kunden 25 % des gezahlten Ticketpreises für die einfache Fahrt von der Deutschen Bahn zurück. Ab einer Verspätung von 120 Minuten sind es 50 %. Bei Hin- und Rückfahrtickets wird die Hälfte des gezahlten Preises als Grundlage verwendet.

 

Bei Zeitkarten werden maximal 25 % des Zeitkartenwertes entschädigt, also bei Zeitkarten des Nahverkehrs wären das 1,50 € (2. Klasse). Wer eine Wochen- oder Monatskarte besitzt, kann die Verspätungsfälle erst nach Ablauf der Geltungsdauer gesammelt einreichen. Jedoch werden Beträge von weniger als 4 € nicht ausgezahlt, deshalb müssen Verspätungen gesammelt werden, bis dieser Betrag erreicht wird.

 

Um die Ansprüche geltend machen zu können, muss ein sogenanntes Fahrgastrechte Formular ausgefüllt werden, das man entweder von den Zugbegleitern, bei den Servicestellen der DB oder auf deren Homepage bekommt. Auf diesem Formular sollte bestenfalls die Verspätung von einem der Zugbegleiter oder den Mitarbeitern der DB Servicestellen bestätigt werden.  Das Formular kann dann in allen Servicestellen der DB, in den Verkaufsstellen teilnehmender Eisenbahnunternehmen abgegeben werden oder per Post an das Servicecenter Fahrgastrechte gesendet werden.

 

Spätestens ein Jahr nach Ablauf der Geltungsdauer der zugehörigen Fahrkarte, muss die Entschädigung beantragt werden. Zum Formular muss auch die Fahrkarte eingereicht werden.

 

Hier geht’s zum Fahrgastrechte Formular.

 

U-Bahn, Bus und Tram

Die Münchner Verkehrsgesellschaft bietet ihren Fahrgästen eine Garantie als freiwillige Zusatzleistung. Hier gibt es bereits bei einer Verspätung von mehr als 20 Minuten eine Entschädigung. Dabei wird der Wert einer Single-Tageskarte für den Innenraum erstattet. Verpasst man den letzten Anschluss des Tages aufgrund einer Verspätung der MVG, erhält man die Taxikosten bis 25 Euro zurück.

 

Von dieser Garantie jedoch ausgenommen sind angekündigte Maßnahmen wie beispielsweise Baustellen oder Veranstaltungen. Auch bei verstopften Straßen, extremen Wettersituationen, Falschparkern, Unfall, Streik oder anderen unvorhersehbaren Ereignissen gibt es keine Erstattung. Da es sich um eine freiwillige Zusatzleistung handelt, besteht keine gesetzliche Verpflichtung oder Rechtsanspruch.

 

Diese MVG Garantie gilt für U-Bahn, Tram und Bus. Verspätungen bei S-Bahn und den Regionalbuslinien (Liniennummern ab 200) sind dabei nicht inbegriffen. Für eine Erstattung muss ein Onlineformular auf der Seite der MVG ausgefüllt werden. Wichtig dabei ist, dies möglichst zeitnah zu tun, denn nach mehr als 10 Tagen wird der Antrag nicht mehr bearbeitet.

 

Hier geht’s zum Formular.

 

Welche Rechte ihr als Fluggast habt, könnt ihr hier nachlesen.

 

Trambahnhaltestelle "Münchner Freiheit", © Trambahnhaltestelle "Münchner Freiheit"

Tram-Unfall: Streckenunterbrechung auf Linie 23

Zwischen der Münchner Freiheit und dem Parzivalplatz ist es zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Tram gekommen. Die Strecke musste in diesem Abschnitt gesperrt werden. Die MVG verweist darauf auf  die Buslinie 142 auszuweichen. Die Tram 23 fährt in der Zwischenzeit über eine Umleitung ab Parzivalplatz zum Scheidplatz. Die Behinderung wird voraussichtlich noch bis 10:15 Uhr andauern.

 

© Foto: SWM / MVG

Geschichte, Kultur und Alltagsleben: Die Stadt mit der MünchenTram erleben

Seit einigen Wochen dreht die MünchenTram der MVG wieder ihre Runden. Während der etwa einstündigen Fahrt erzählen ausgebildete Gästeführer viel Interessantes über die Münchner Geschichte und Kultur sowie über das Alltagsleben und das aktuelle Stadtgeschehen.

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Hightech Tram München, © Foto: Bildarchiv der Freunde des Münchner Trambahnmuseums e.V.

Mit den Öffis zur Silvesterparty: So fährt die MVG während der Feiertage

In München am Silvesterabend ein Taxi zu bekommen ist ungefähr genauso einfach, wie eine bezahlbare Wohnung in der Innenstadt zu finden. Darum lest ihr hier, wie ihr an Weihnachten und Silvester mit den Öffentlichen von A nach B kommt.

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© Der U-Bahnhof am Sendlinger Tor steht vor einer großen Sanierung - 6 Jahre sollen die Bauarbeiten dauern. Screenshot: SWM

Größte Modernisierungsprojekt der U-Bahngeschichte bis 2022: Sendlinger Tor wird zur Großbaustelle

Ab Montag, 10.04.2017 wird am Sendlinger Tor gebaut. Die große Sanierungsaktion des 40 Jahre alten U-Bahnhofs ist für die nächsten fünf Jahre angepeilt. Dabei wird es für die Münchner Bürger  zu Einschränkungen im Straßen- und Bahnverkehr kommen. Weiterlesen

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