Tag Archiv: Traunstein

Festnahme mit Handschellen, © Symbolfoto

Festnahme in Oberbayern: Mann soll Mädchen sexuell missbraucht haben

Rascher Erfolg einer öffentlichen Fahndung: Die Ermittler haben einen Mann festgenommen, der ein Mädchen sexuell missbraucht und Fotos von der Tat im Internet verbreitet haben soll. Der 27-jährige Verdächtige wurde am Donnerstagabend im oberbayerischen Landkreis Traunstein verhaftet. Bei der Durchsuchung der Wohnung sei weiteres Beweismaterial sichergestellt worden. Aufgrund der öffentlichen Fahndung seien beim Bundeskriminalamt (BKA) zahlreiche Hinweise eingegangen, die schließlich zur Identifizierung und Festnahme des Mannes führten.

«Bei einer Öffentlichkeitsfahndung mit einer hohen Beteiligung wie in diesem Fall ist ein schneller Fahndungserfolg wahrscheinlich», sagte Oberstaatsanwalt Georg Ungefuk der Deutschen Presse-Agentur. Wie viele Hinweise genau eingegangen sind, war zunächst unbekannt.

Die Ermittler werfen dem Mann vor, ein etwa achtjähriges Mädchen von Juni 2014 bis August 2015 mehrere Male missbraucht und Aufnahmen davon im Darknet – einem anonymen Bereich des Internets – verbreitet zu haben. Am Donnerstag wurde öffentlich mit einem Bild nach dem Verdächtigen gefahndet. Bereits am späten Abend wurde die Fahndung beendet, ohne dass zunächst die Gründe dafür genannt wurden.

Bild- und Videodateien von mindestens 26 Missbrauchsfällen an dem Mädchen seien auf einer kinderpornografischen Plattform gefunden worden. Der Verdächtige habe auch Fotos von sich selbst online gestellt. «Dass Bilder von Beschuldigten im Darknet gefunden werden, ist ungewöhnlich», hatte Staatsanwalt Ungefuk von der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität, einer Abteilung der Generalstaatsanwaltschaft, am Donnerstag erklärt. Seine Behörde und das BKA bedankten sich für die große Unterstützung bei der Öffentlichkeitsfahndung. Der Beschuldigte soll am Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden.

 

dpa

Alkohol am Steuer Idiotentest, © Symbolbild

Volltrunkenes Wendemanöver auf Autobahn: Frau mit über 3 Promille festgenommen

Auf der BAB A8 in Bergen wäre es am Mittwochabend kurz nach 21.00 Uhr beinahe zu einem schweren Unfall gekommen, weil eine volltrunkene 36-Jährige einfach ihr Fahrzeug auf der Autobahn wendete. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt.

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© Symbolbild

Razzia: Reichsbürger und Kindesentführerin verhaftet

Waffen, Munition und unbekannte Chemikalien – das alles fand die Polizei bei der Durchsuchung des Hauses eines „Reichsbürgers“ in Chieming. Der 58-Jährige wurde festgenommen. Auch eine Frau mit zwei Kindern befand sich im Haus. Diese war wegen Kindesentziehung zur Fahndung ausgeschrieben. Die Kinder kamen über das Jugendamt zu einer Pflegefamilie.

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Vogelgrippe, Ente, Virus, Geflügel, Teich, Wildtier, Erpel, © Die Zahl der erkrankten Tiere steigt weiter an.

Hochansteckende Vogelgrippe breitet sich weiter in Bayern aus

Die Vogelgrippe breitet sich in Bayern weiter aus. Inzwischen wurde die hochansteckende Variante H5N8 in neun Landkreisen und Städten bestätigt, wie ein Sprecher des Landesamtes für Gesundheit am Montag in Erlangen sagte.

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EU Grenzkontrolle Polizei , © Symbolbild.

Vergewaltigung? Polizei klärt übles Gerücht über Flüchtlinge auf

Die Polizei hat in Traunstein ein schlimmes Gerücht über Asylbewerber aufgeklärt. Auf Facebook wurden unbekannte Flüchtlinge beschuldigt, ein Mädchen vergewaltigt zu haben, ohne, dass die Beamten darüber berichtet hätten. Das ganze stellte sich als Ente heraus. Die Polizei warnt nun vor voreiligen Meldungen. Weiterlesen

Rentner-Mord in Traunstein: Polizei sucht Tatverdächtigen

Im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt an einem 61-jährigen Rentner aus Traunreut im Landkreis Traunstein hat die Polizei  einen 25-Jährigen unter Tatverdacht. Die Kriminalpolizei Traunstein bittet zur Klärung der Tat weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung.

 

Nachdem ein 61-jähriger Rentner am späten Samstagnachmittag des 17.05.2014 tot in seiner Wohnung am Traunreuter St.-Georgs-Platz aufgefunden wurde, hat nun die Obduktion am Institut für Rechtsmedizin in München ergeben, dass es sich dabei um einen gewaltsamen Tod gehandelt hat.

 

Nach den bisherigen Erkenntnissen der eingerichteten Ermittlungsgruppe „Georg“ der Kriminalpolizei Traunstein, wurde der Rentner am Montag den 12.05.2014, gegen Nachmittag, zum letzte Mal lebend in Traunreut gesehen.

 

Ermittlungen der Kriminalpolizei Traunstein ergaben nun, dass sich die auf den Lichtbildern abgebildete Person vor dem Ableben des 61-jährigen Rentners in dessen Wohnung aufhielt. Gegen den 25-jährigen Mann richtet sich deswegen inzwischen ein konkreter Tatverdacht.

 

Die Polizei ist allerdings auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Im Zusammenhang mit dem Verbrechen werden daher weiterhin Zeugen gesucht, die Auskünfte über den abgebildeten Begleiter geben können:

 

Die Fragen der Polizei:

 

Wer hat die abgebildete Person am 12.05.2014 und 13.05.2014 in Traunstein und/oder Traunreut gesehen?

 

Hat jemand die abgebildete Person an o.g. Tagen als Anhalter zwischen Traunreut und Traunstein mitgenommen?

 

Wurde am Abend des 12.05.2014 oder in der Folgenacht im Bereich Traunreut, Matzing, Oderberg oder Aiging ein Fahrrad entwendet und dies evtl. noch nicht polizeilich angezeigt?

 

Der Zeuge, welcher am 12.06.2014 mehrere abgelaufene EC-Karten, darunter auch eine des 61-jährigen Opfers, in den Briefkasten der Sparda Bank in Traunstein eingeworfen hat, wird gebeten, sich bei der Polizei melden.

 

Hinweise werden von der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein unter der Telefonnummer 0861/9873-411 entgegen genommen.

Polizei/make

Traunreut: 5000 Euro Belohnung zur Aufklärung des Tötungsdeliktes

In Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt an einem 61-jährigen Rentner aus Traunreut sucht die Kriminalpolizei Traunstein nach Zeugen, die Hinweise zur Aufklärung des Verbrechens geben können. Das Bayerische Landeskriminalamt hat eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgesetzt.

 

 

Am späten Samstagnachmittag, 17.05.14, wurde der 61-jährige Rentner tot in seiner Wohnung am Traunreuter St.-Georgs-Platz aufgefunden. Die Obduktion am Institut für Rechtsmedizin in München hat den gewaltsamen Tod bestätigt. Die Kriminalpolizei Traunstein hat zur Klärung des Verbrechens die Ermittlungsgruppe „Georg“ eingerichtet.

 

 

Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde der 61-jährige Rentner am Montag den 12.05.14, gegen Mittag, zum letzte Mal lebend gesehen. Er befand sich in der Kantstraße in Traunreut und war mit einer dunklen Jacke und einem dunkelroten Base-Cape bekleidet. Der Mann war regional und überregional als „Flaschensammler“ unterwegs und trug dabei meistens einen dunklen Rucksack. Um seine Ziele zu erreichen, u.a. auch in Traunstein und Rosenheim, benützte er regelmäßig den Zug.

 

 

Im Zusammenhang mit dem Verbrechen werden Zeugen gesucht, die Auskünfte über das Opfer oder mögliche Begleitpersonen geben können:

 

 

  • Wer hat den 61-jährigen Rentner am Montag, 12.05.14, oder an den folgenden Tagen gesehen?

 

  • Wer hatte näheren Kontakt zu dem 61-Jährigen und kann Angaben zu seinen Lebensgewohnheiten machen?

 

  • Wer hat in der Zeit vom 12. bis zum 17.05.14 Beobachtungen in Traunreut vor allem im Bereich St-Georgs-Platz gemacht, die mit der Tat zusammenhängen könnten?

 

 

Hinweise werden von der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein unter der Telefonnummer 0861/9873-411 entgegen genommen.

 

 

Das Bayerische Landeskriminalamt hat für Hinweise, die zur Aufklärung des Verbrechens oder Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgesetzt.

 

  • Die Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt. Die Auslobung gilt ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Polizeibeamte zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

 

 

jn / Polizei

Feuerwehrauto Drehleiter , © Symbolfoto eines Feuerwehrdrehleiter Fahrzeugs

Engelsberg: Großbrand verursacht Millionenschaden!

Ein Großbrand hat in der oberbayerischen Gemeinde Engelsberg im Landkreis Traunstein einen Sachschaden in Millionenhöhe angerichtet. Wie die Polizei mitteilte, brach das Feuer am frühen Donnerstagmorgen in einer landwirtschaftlichen Maschinenhalle aus. Dort befand sich auch eine Biogasanlage. Die Polizei schätzt die Schadenshöhe auf über zwei Millionen Euro. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr konnte die Flammen nach mehreren Stunden löschen. Die Brandursache war zunächst unklar.
me/dpa

Polizei  Blaulicht Rettungswagen, © Symbolfoto

Tödlicher Bahnunfall in Siegsdorf

Vom Zug erfasst – Am Sonntag kam es gegen 19:30 in Siegsdorf zu einem schweren Bahnunfall, wobei eine 72-jährige Frau getötet wurde.

 

Die Frau überquerte auf Höhe der Ruhpoldinger Straße in Siegsdorf die Gleise der Bahnstrecke Traunstein – Ruhpolding, obwohl die Schranken geschlossen waren. Ungeachtet des roten Blinklichts und der Beschrankung überquerte sie die Gleise, ohne auf den heranfahrenden  Zug der Regionalbahn Südostbayern zu achten. Trotz Notsignal und Bremsmanöver kam der Zug nicht mehr rechtzeitig zum Stehen und erfasste die Frau. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Rentnerin so folgenschwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen erlag.

 

Zur Rekonstruktion des genauen Unfallhergangs, musste  die Zugstrecke für ca. 2 Stunden gesperrt werden. An der Unfallstelle waren insgesamt 30 Feuerwehrleute der freiwilligen Feuerwehr Siegsdorf, 11 Personen des Rettungsdienstes einschließlich Notarzt, ein Einsatzteam der Bahn, sowie mehrere Beamte der Bundes- und Landespolizei im Einsatz. Im Rahmen der Vorermittlungen war auch ein Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Traunstein an der Einsatzörtlichkeit.

 

Der Zugführer erlitt bei dem Unfall einen Schock, weitere Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Sicherstellung der Leiche sowie eine Obduktion an.

 

rr/Polizeiinspektion Traunstein

Olympia 22 – Neue Konkurrenz für München

München sieht sich bei seinen Olympia-Ambitionen harter Konkurrenz ausgesetzt. Nach Almaty, Peking und Lwiw will sich auch Oslo um die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2022 bewerben.

Genau eine Woche vor dem Ende der Bewerbungsfrist bestätigten Oslos Olympia-Planer am Donnerstag ihr Vorhaben, das Winterspektakel erstmals seit den unvergesslichen Lillehammer-Spielen 1994 zurück nach Norwegen holen zu wollen.

Die notwendigen Unterlagen für die Kandidatur würden «innerhalb der Frist» beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) eingereicht, erklärte Ingunn Olsen, eine Sprecherin des Bewerbungskomitees. Bis zum 14. November müssen alle Kandidatenstädte erste Dokumente beim IOC abgegeben haben.

Am Dienstag hatten Peking mit dem 200 Kilometer entfernten Zhangjiakou als Co-Gastgeber und die ukrainische Stadt Lwiw ihre Kandidaturen offiziell bekanntgegeben. Zudem erwägt die polnische Stadt Krakau eine gemeinsame Bewerbung mit der Slowakei. Auf der IOC-Vollversammlung im Juli 2015 in Kuala Lumpur wird der Olympia-Gastgeber in neun Jahren gewählt.

Für diesen Sonntag sind in München, Garmisch-Partenkirchen und den Landkreisen Traunstein und Berchtesgaden Bürgerentscheide angesetzt, nach denen eine endgültige Entscheidung über eine erneute Kandidatur der Isarmetropole fallen wird.

 

dpa/cb

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