Tag Archiv: TSV 1860 München

TSV 1860 München beim Lauftraining. , © Symbolfoto

Trotz Führungskrise: TSV 1860 München startet Saisonvorbereitung mit Trainer Fröhling

Im nationalen Chaos-Ranking hängen die Münchner „Löwen“ sogar den HSV und Schalke ab. Präsidium weg, Investor konzeptlos, Fans entsetzt – und Magier Magath außen vor. Der umstrittene Sportchef versucht, mit einer „Schlüsselpersonalie“ Handlungsfähigkeit zu demonstrieren. Weiterlesen

TSV 1860 München: Mayrhofer vor Neuwahl – „Stück aus Absurdistan“

Nach einem Gerichtsstreit muss sich Gerhard Mayrhofer beim Fußball-Zweitligisten TSV 1860 München an diesem Dienstag erneut zur Wahl als Präsident stellen. Der 52-Jährige hofft, dass die Delegierten mit einem weiteren eindeutigen Votum für ihn die Querelen um die Legitimation der neuen Vereinsführung beenden. Weiterlesen

1860 Teamfoto Fussball

TSV 1860 München: Löwen verkaufen Keeper Kiraly an den FC Fulham

Torhüter Gabor Kiraly verlässt den Fußball-Zweitligisten TSV 1860 München. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, wechselt der 38-Jährige mit sofortiger Wirkung zum englischen Zweitligisten FC Fulham mit Trainer Felix Magath. Weiterlesen

1860 Teamfoto Fussball

München: 1860 München verliert in Kaiserslautern

Der 1. FC Kaiserslautern hat am ersten Spieltag der zweiten Bundesliga den TSV 1860 München 3:2 (0:2) besiegt. Die Lauterer spielten am Montag nach einem Platzverweis für ihren Torwart Tobias Sippel für ein vermeintliches Handspiel ab der 20. Minute in Unterzahl und lagen mehr als eine Stunde mit 0:2 zurück.

 

Beide Tore für den TSV 1860 München schoss der neu verpflichtete Stürmer Rubin Okotie (26., 33.).
Das 1:0 war ein Zufallsprodukt. Kurz nach der roten Karten für Lauterns Towart Tobias Sippel, tankte sich Okotie am Strafraumeck durch. Sein Schuss wurd vom Bauch des Lauterer Abwehrspielers Heintz in das Tor der Pfälzer abgefälscht.
Wie ein angeschlagener Boxer taumelten die Lauter im Anschluss. Löwen Stürmer Bobby Wood nutzte diese, setzte sich einfach gegen seine Bewacher durch und legte Punktgenau auf den am Fünfmeterraum wartenden Okotie, der den Ball ohne Probleme im Kasten versenkte.
Das Spiel schien bereits entschieden.

 

Lautern dreht auf und dreht das Spiel

 

Doch nach der Pause kämpften sich die roten Teufel zurück in das Spiel.Erst brachte es der Ex-Freiburger Karim Matmour fertig, freistehend das leere Tor zu treffen, der Kroate Srdjan Lakic machte es wenige Minuten danach besser. Zimmer wurde duch Vallori im Strafmraum zu Fall gebracht, Lakic verwandelte sicher.
Die in Unterzahl spielenden Pfälzer wurden nun durch das Publikum gepusht und glichen das Spiel innerhalb weniger Minuten aus. Wieder traf Lakic nach einer sehenswerten Flanke per Aufsetzer.
Nach einer Stöger-Ecke traf Hofman mit seinem ersten Ballkontakt für seinen neuen Verein.
Kiraly sah bei dem Gegentor unglücklich aus.
Die Sensation war damit perfekt.

 

RG

München: Schwacher 1860-Auftritt in Lustenau – Fürth und FCI gewinnen Tests

Einen Monat vor dem Zweitliga-Start haben Fürth und Ingolstadt am Wochenende mit Testspielsiegen überzeugt. Eine unerwartete Niederlage setzte es stattdessen für den TSV 1860 München – und das bei einem österreichischen Zweitligisten.

 

Gut vier Wochen vor dem Neustart in der 2. Fußball-Bundesliga präsentiert sich die Mehrzahl der bayerischen Clubs schon ordentlich in Form. Einzig der TSV 1860 München musste nach dem 2:1-Sieg gegen Lokomotive Moskau in seinem zweiten Testspiel am Samstag beim österreichischen Zweitligisten Austria Lustenau eine unerwartete 0:1 (0:1)-Niederlage einstecken. „Wir waren nicht frisch“, bilanzierte Trainer Ricardo Moniz und kündigte eingehende Teambesprechungen an: „Wir haben gesehen, woran wir noch arbeiten müssen. Das Spiel werden wir knallhart analysieren und daraus unsere Schlüsse ziehen.“

 

Beim 100-Jahre-Jubiläum der Vorarlberger Clubs erzielte Abu Bakarr nach 14 Minuten den einzigen Treffer. Die „Löwen“ zeigten sich vor dem Tor zu unentschlossen und hatten Glück, dass Torwart Gabor Kiraly eine knappe Viertelstunde vor Schluss einen Kopfball von Marcel Schreter noch gerade so parieren konnte. Der niederländischen 1860-Coach Moniz sah in der schlechten Chancenverwertung den Hauptgrund für die Pleite, „deshalb haben wir dieses Spiel verloren“.

 

Siege Fürth und Ingolstadt

 

Besser lief es für die SpVgg Greuther Fürth, die am selben Tag den Drittligisten Rot-Weiß Erfurt mit 2:0 (2:0) besiegte. Per 20-Meter-Schuss in den Torwinkel besorgte Orkan Cinar (13. Minute) die Führung, die Niko Gießelmann per Foulelfmeter ausbaute (38.).

 

Der FC Ingolstadt stellte gegen die Reserve des VfB Stuttgart seine Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis. Die Neuzugänge Benjamin Hübner (8.) und Lukas Hinterseer (12.) sowie Kapitän Marvin Matip (31.) trafen.

 

Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg macht sich am Montag auf in sein achttägiges Trainingslager ins Allgäu, am Wochenende bekamen die Profis dafür noch frei. In Oberstaufen werden auf die Spieler dann allerdings „härtere Tage“ zukommen, wie Trainer Valérien Ismaël ankündigte. In seinen beiden bisherigen Testspielen hatten die Franken zweistellige Siege gegen unterklassige Vereine eingefahren.

 

RG / dpa

1860 München: Löwen holen Südafrikaner Claasen

Fußball-Zweitligist TSV 1860 München hat den südafrikanischen Nationalspieler Daylon Claasen verpflichtet.

 

Wie die Löwen bekanntgaben, kommt der Mittelfeldspieler ablösefrei vom polnischen Verein Lech Posen und erhält in München einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2017.  1860-Trainer Ricardo Moniz lobte den 24-Jährigen als „variablen“ Spieler, der durch seine Herkunft Verhältnisse kenne, „wo es ums Überleben geht“. Genau diesen unbedingten Willen schätze er, sagte der Neu-Coach nach seinem ersten Training mit der Mannschaft.

 

Claasen heiß auf 1860

 

Auch Sportdirektor Gerhard Poschner lobt den Außenbahnspieler: „Daylon ist ein Gewinn für uns, er ist schnell, technisch stark und in der Offensive sehr variabel einsetzbar.“ Claasen, der unter anderem bei Ajax Amsterdam ausgebildet wurde und seit 2010 für die  südafrikanische Nationalmannschaft aufläuft, sagte:  „1860 ist ein ambitionierter Klub. Da möchte ich dabei sein. Ich freue mich auf meine neue Herausforderung, denn die deutschen Ligen habe ich schon immer verfolgt und jetzt die Chance ergriffen, selbst hier zu spielen.“

 

Claasen ist nachTorwart Stefan Ortega (Arminia Bielefeld), Ilie Sanchez und Edu Bedia (beide FC Barcelona B) der vierte Neuzugang der Münchener für die Anfang August beginnende Zweitliga-Saison. Ob er den zu Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn gewechselten Moritz Stoppelkamp ersetzen kann, bleibt abzuwarten.

 

MK/dpa

1860 München beginnt Sommertraining – Coach fehlt, Neuzugänge dabei

Ohne Coach Ricardo Moniz, dafür aber mit den drei Neuzugängen ist der TSV 1860 München in die Saisonvorbereitung gestartet. Co-Trainer Markus von Ahlen versammelte die Fußball-Profis des Zweitligisten am Montag zunächst zum Laktattest und danach zur ersten Trainingseinheit in München.

 

Der neue Übungsleiter Moniz fehlte aus privaten Gründen. Er war kurzfristig wegen eines «gesundheitlichen Notfalls» in seiner Familie nach Eindhoven gereist, wie der Verein mitteilte.

 

Auch Moritz Stoppelkamp war bei frühsommerlichen Temperaturen an der Grünwalder Straße nicht dabei. Der 27 Jahre alte «Löwen»-Topscorer der vergangenen Saison fehlte wegen eines Magen-Darm-Leidens.

 

Neuverpflichtungen an Board

 

Zum Auftakt ins Sommertraining bekamen die etwa 400 Schaulustigen auch die beiden aus der zweiten Mannschaft des FC Barcelona verpflichteten Spanier Ilie Sanchez und Edu Bedia zu sehen. Auch Torhüter Stefan Ortega aus Bielefeld stand auf dem Feld. TSV-Geschäftsführer Gerhard Poschner hatte für die neue Spielzeit bis zu fünf weitere Neuzugänge angekündigt, will sich auf der Suche nach Verstärkungen aber Zeit lassen.

 

RG / dpa

1. FC Köln verpflichtet Yuya Osako

Stürmer Yuya Osako macht von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch und wird zukünftig für den Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln spielen. Dies bestätigte der TSV 1860 München per Pressemitteilung. Der TSV 1860, bei dem die kompletten Transferrechte liegen, musste aufgrund der Vertragsbedingungen dem Wechsel zustimmen.

 

Der Wechsel des jungen Japaners hatte sich bereits seit einigen Wochen abgezeichnet – jetzt ist es fix. Yuya Osako wechselt ins Rheinland zum Bundesligaaufstieger aus Köln.

 

„Wir danken ihm für die kurze, aber gute Zeit bei den Löwen“, sagt Gerhard Poschner, Geschäftsführer Sport beim TSV 1860 München. „Sako wünschen wir viel Glück bei der WM und Erfolg auf seinem sportlichen Weg.“

 

„Ich habe mich entschlossen, zum 1. FC Köln zu wechseln“, so Yuya Osako, der dafür sportliche Gründe anführt. „Die Bundesliga ist für mich die beste Liga der Welt. Mein Bestreben ist immer, mich weiter zu verbessern.“

 

Ausdrücklich bedankt sich der 24-jährige Japaner bei den Fans, den Verantwortlichen und Mitarbeitern des TSV 1860 München. „Sie haben mich herzlich und respektvoll empfangen. Ich habe den Verein sehr schätzen gelernt.
Nie werde ich das vergessen. Schließlich waren die Löwen meine erste Station in Europa.“

 

Yuya Osako, der sich mit den Samurai Blue derzeit in Tampa/Florida auf die Weltmeisterschaft in Brasilien vorbereitet, fällt ein Stein vom Herzen. „Nach der Entscheidung fühle ich mich erleichtert und kann mich jetzt ganz auf die WM mit Japan konzentrieren.“

 

Löwen ohne Stürmer

 

Der Marktwert des 24-jährigen Japaners liegt bei circa 1,5 Millionen Euro. Osaka konnte sich in 15 Spielen mit sechs Treffern in die Torschützenliste eintragen.

Der neue 1860 München Trainer Ricardo Moniz hat steht damit vor einer schwierigen Aufgabe. Bereits in der vergangenen Saison taten sich die Löwen schwer, Tore zu erzielen. Nach dem Abgang von Benny Lauth und Yuya Osako muss der komplette Sturm neu besetzt werden.

 

RG / 1860 München

Stadion TSV 1860 München, © Löwenfans im Stadion

TSV 1860 besetzt Aufsichtsrat und Beirat neu

Der jordanische Investor Hasan Ismaik hat beim TSV 1860 München einen neuen Vertrauten in den Aufsichtsrat gehievt. Wie der Fußball-Zweitligist am Dienstag mitteilte, vertritt neben Ismaik künftig auch dessen Cousin Noor Basha die Geldgeberseite. Außerdem werden weiterhin Abdelrahman Abdallah Ismaik sowie aus dem Verein Präsident Gerhard Mayrhofer, Erik Altmann und Karl-Christian Bay in dem sechsköpfigen Gremium sitzen. Wie vor dem Führungsstreit beim TSV im Vorjahr bleibt Hasan Ismaik selbst Aufsichtsratsvorsitzender.

Noor Basha, der schon in den vergangenen Wochen eng mit Mayrhofer zusammengearbeitet hatte und als einziger Vertreter der Investoren auch in München lebt, wurde zudem in den Beirat der Geschäftsführung berufen. Dort sitzen noch Ismaik, Mayrhofer und Bay. „Ganz besonders freut uns das Ergebnis der Abstimmung im Rahmen der
Aufsichtsratssitzung und der Hauptversammlung, das beispielhaft für das neue Miteinander steht: Alle Entscheidungen wurden einstimmig getroffen“, erklärt Präsident Gerhard Mayrhofer. Der 52-Jährige fungiert in Zukunft als Stellvertreter für den Aufsichtsratsvorsitzenden Hasan Ismaik.

Durch die Neuordnungen in der Führungsebene ist 1860 offiziell wieder beschlussfähig. Zwei Personalien sind aber weiter offen: Nach wie vor suchen die Löwen einen Sport-Geschäftsführer. Außerdem hat der TSV 1860 München eine weitere Stelle zu vergeben. Nachdem am vergangenen Wochenende nach der Heimniederlage gegen den Karlsruher SC die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Friedhelm Funkel beendet wurde, ist nun auch dieser Posten frei. Übergangsweise wird er von Co-Trainer Markus von Ahlen besetzt. Der 60 Jahre alte Funkel ist bis zum Ende seiner Vertragslaufzeit am 30. Juni 2014 freigestellt.

rr
Gerhard Mayrhofer ist Präsident des TSV 1860 München., © Bleibt er, wenn Magath kommt? Gerhard Mayrhofer

Entlassungen: 1860-Präsident äußert sich zu Personalentscheidungen

Präsident Gerhard Mayrhofer vom Fußball-Zweitligisten TSV 1860 München hat die Trennung von mehreren leitenden Angestellten innerhalb weniger Monate verteidigt. Schon im ersten Jahr seiner Amtszeit mussten Trainer Alexander Schmidt, Geschäftsführer Robert Schäfer und Sportdirektor Florian Hinterberger gehen. „Manche Dinge sind eben offensichtlich nicht gut. Dann muss man sie eben verändern“, betont er in einem Interview mit „Kicker“.Er beschreibt den Zustand des Vereins bei seinem Amtsamtritt im Juli 2013 als „chaotisch“.

 
„Es gibt Situationen, in denen man das Gefühl hat, dass sich etwas nicht in die richtige Richtung entwickelt“, sagte Mayrhofer. Der Verein habe sich in den vergangenen Jahren „auf Platz zehn eingeschossen“, er wolle innerhalb seiner dreijährigen Amtszeit den Aufstieg in die erste Liga schaffen – also bis spätestens 2016.

 

rr/dpa

1 2 3