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Ruhe im Landtag – CSU und Freie Wähler schränken Rederechte der Fraktionen ein

Künftig dürfen die einzelnen Fraktionen im Bayerischen Landtag nur noch eine Minute lang dazwischenreden. Bisher betrug die Zeit für Zwischenbemerkungen der Abgeordneten zwei Minuten. Die Regierungskoalition aus CSU und Freien Wählern hat eine Reform zum Rederecht der Fraktionen im Landtag durchgeboxt. Damit wird das Rederecht der Fraktionen eingeschränkt.


Die Regierungsparteien in Bayern haben mit ihrer angekündigten Veränderung des Rederechts im Landtag ernst gemacht. Trotz massiver Proteste der Oppositionsparteien darf künftig bei Zwischenbemerkungen nur noch eine Minute lang gesprochen werden. Zwischenbemerkungen sind spontane Wortmeldungen von Abgeordneten zu Redebeiträgen anderer Fraktionen. Diese waren bislang zwei Minuten lang.

Der bayerische Landtag in München, © Symbolbild

 

Reform der Geschäftsordnung des Landtages zum Rederechte der Fraktionen

Nur bei den Zwischenbemerkungen gaben sich die beiden Regierungsfraktionen kompromissbereit. Statt der bislang geplanten Reduktion auf zwei Zwischenbemerkungen soll sich jede Fraktion dreimal pro Beratungsthema zu Wort melden können.

Die bayerische Flagge über dem Landtag

 

CSU und Freie Wähler wehren sich gegen Vorwürfe

CSU und Freie Wähler verteidigen ihre Pläne als nötigen Kompromiss zwischen der Lebendigkeit von Plenardebatten und notwendiger Effizienz. Es gehe nicht darum, die Rechte der Opposition einzuschränken.

Landtag, © Symbolbild

 

Opposition prüft Verstoß gegen bayerische Verfassung

Dagegen kritisierten SPD, Grüne, AfD und FDP die Novelle scharf. Guter Parlamentarismus brauche vernünftige Mindestredezeiten, sagte Volkmar Halbleib, SPD. Er kündigte an, dass die SPD überprüfen werde, ob die Neuregelung gegen die bayerische Verfassung verstoße.

 

Mohamed Trabelsi kämpft mit den Spielern des TSV 1860

Kampftraining beim TSV 1860 mit Münchner MMA-Star Momo Trabelsi

Eine ganz besondere Trainingseinheit stand beim TSV 1860 München am Mittwoch auf dem Programm: Der Münchner MMA-Kämpfer Mohamed Trabelsi gab den Löwen Prince Osei Owusu, Efkan Bekiroglu, Kodjovi Koussou und Daniel Wein einen Einblick in die „härteste Sportart der Welt“, MMA.



Momo Trabelsi wird am 23. März bei der German MMA Championship (GMC), im Audi-Dome  kämpfen.

Gewinner der stadtMUCke 2019

Voll auf die Ohren – Voll München – Gewinnersongs der stadtMUCke 2019

Fünf neue Songs für München, mitausgesucht von „Spider-Murphy-Gang”-Frontman Günther Sigl. Rap, Pop, Indie, Volksmusik und Jazz – so verschieden sind die fünf neuen Songs für München die stadtMUCke-Gewinner 2019. Aus über 100 Bewerbungen hat der Verein stadtMUCke zusammen mit seinen Mentoren und einer hochkarätigen Jury die diesjährigen Gewinner des Songwettbewerbes ermittelt.

 

“Wir suchen Songs, die beschreiben, was München ist”, erklärt Franziskus Büscher, Vorstand von stadtMUCke. Und der gemeinnützige Verein hat gefunden, wonach er gesucht hat – fünf neue Songs für München.


100 Einsendungen und hochkarätige Jury

 

Alle Songs wurden von einer hochkarätigen Jury bewertet. Die Jury setzte sich zusammen aus “Spider-Murphy-Gang”-Frontman Günther Sigl, dem Populärmusikbeauftragten des Bezirks Oberbayern Matthias Fischer, Solohornist der Münchner Philharmoniker Ulrich Haider, und Ludwig Maier von GkG mastering, bei dem die Songs später produziert werden. Auch das stadtMUCke-Team bekam eine von fünf gleichberechtigten Stimmen im Auswahlprozess.

 

“Über 100 Sang für München sind bei uns eingegangen. Mit so vielen hätten wir nicht gerechnet”, so Theresa Volk, Vorstand und Pressesprecherin von stadtMUCke.

Günther Sigl und Dieter Reiter

Statement von Oberbürgermeister Dieter Reiter:

 

„Ich habe sehr gerne zusammen mit Günther Sigl die Schirmherrschaft für den Wettbewerb StadtMUCke übernommen, weil wir damit junge Musikerinnen und Musiker unterstützen können. Und nicht zuletzt geht es in den Songs natürlich um München und das Lebensgefühl der Menschen in unserer Stadt.“

Hier die Sieger:

Laila – „City of hopes“

Laila Noeth ist als One-Woman-Show nur mit Keyboard auf den offenen Bühnen Münchens unterwegs. Ihre markante Stimme und die ruhigen Alternative-Pop-Balladen gehen sofort ins Ohr.  Ihr Song “City of Hope” ist der einzige Gewinnersong in englischer Sprache.
​Mentor: Josie Bürkle von der Band Claire.


Da Rocka und da Waitler – „Monaco“

„Da Rocka“ Florian Pfisterer und „Da Waitler“ Florian Pledl kombinieren Indie, Rock, Balkan, Volksmusik und Punk mit heimatlich allgäuerisch-bayerischen Texten. Ihr Song ist eine Liebeserklärung an München.
Mentor: Michi Spieler von der Band Kytes.

„Musik kennt keine Grenzen, wir machen alles, was sich für uns richtig anfühlt“.

 

Goethe Street Quartett – „Cold München“

Die vier Musiker des Goethe-Street-Quartetts haben sich als Studenten in München kennengelernt. Ihre ersten Auftritte hatten sie in der Ludwigsvorstadt. “Cold München” blickt hinter die Fassade des kalten, arroganten München, auf der Suche nach der Seele der Stadt.
​Mentor: Roger Rekless.


Bittenbinder – „München Funk“

Soul, Hip Hop und jede Menge Herz – das ist Bittenbinder. Der Bandname ist eine Hommage an den rumänischen Großvater von Frontfrau Veronika. Dabei klingt ihre Musik ganz und gar nicht nach gestern! Dieser Gewinnersong schafft es mit nur drei Zahlen das Münchner Lebensgefühl zu beschreiben: 089.
Mentor: Samy Danger

Jan König – „A bissal wos geht immer“

Wenn er nicht gerade Texte schreibt oder auf der Bühne steht, dann ist Jan König Doktorand in Latein an der LMU. Sein Song “A bissal wos geht immer” ist die perfekte Mischung aus nachdenklichem Rap-Text und Refrain mit Ohrwurmcharakter. Jan ist in München geboren und vielleicht hinterfragt er gerade deshalb seine eigene Stadt immer wieder: München ist für ihn eine verrückte Mischung aus Dorf und Großstadt. ​Mentor: Stofferl Well

Bei der Bewertung wurde auf verschiedene Kriterien geachtet und Text und Melodie getrennt voneinander beurteilt. “Wir  haben vor allem versucht, das Potential hinter jedem Song zu entdecken”, erklärt Franziskus  Bücher. Die Jury stellte eine Vorauswahl zusammen, aus der sich jede Mentorin und jeder Mentor seine Gewinnerband aussuchen konnte.

Ein Highlight für die Gewinner ist sicherlich die Studioaufnahme des Songs, dabei werden sie von Musikerinnen und Musikern der Münchner Philharmoniker begleitet. Die fertigen, neuen Songs sind dann am 20. Juli 2019 bei einem Konzert auf dem Tollwood zu hören. Und Monaco Sessions wird in den kommenden Wochen einen Sonderpreis ausloben und für einen Gewinner ein Musikvideo drehen.

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner spricht im bayerischen Landtag, © Ilse Aigner im Landtag

Aigner gegen regionales Werbeverbot für nationale Sender

Der Werbemarkt in Bayern ist im Umbruch. ProSiebenSat.1 will regionale Werbung anbieten – die regionalen Medien fürchten deshalb um ihre Existenz. Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hofft, den Konflikt „friedlich“ lösen zu können und gefährdet damit möglicherweise hunderte Arbeitsplätze.

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Marion Schieder freut sich auf Oktoberfest im Wiesn Studio

Das münchen.tv-Wiesn-Studio im Hofbräuzelt nimmt Form an

Knapp drei Wochen vor Beginn des Oktoberfests hat das münchen.tv-Team mit Moderatorin Marion Schieder das künftige Wiesn-Studio im Hofbräufestzelt besucht. Noch steht dort nur der Tisch, an dem die Oberpfälzerin bald täglich mit ihrem Kollegen Alex Onken die dreistündige Live-Sendung moderieren wird. Aber auch wenn vom Aufbau noch nicht allzu viel sichtbar ist – im Hintergrund ist in den vergangenen Wochen schon einiges geschehen.

 

Für eine dreistündige Live-Sendung braucht es nämlich allerhand Technik: Kabel müssen verlegt und WLAN muss eingerichtet werden. Die Beleuchtung muss angepasst und der optimale Studio-Aufbau ermittelt werden. Zudem wurde auf dem Dach des Hofbräu-Festzelts in diesem Jahr erstmals eine hochauflösende Kamera angebracht, die rund um die Uhr Live-Aufnahmen vom Festgeschehen sendet.

 

 

mt