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München bereitet sich auf Bau neuer U-Bahn-Strecken vor

Die Stadt München hat die Weichen für den Bau neuer U-Bahn-Strecken in der Landeshauptstadt gestellt. Um dem rasanten Bevölkerungswachstum Rechnung zu tragen, beschloss der Stadtrat am Mittwoch, die sogenannte „Entlastungsspange U9“ und die Verlängerung der U5 von Pasing nach Freiham mit höchster Priorität umzusetzen – die Planungen starten nun umgehend. Nachrangig priorisiert wurden die Verlängerung der U4 in Richtung Osten und die Verbindungsstrecke U26.

 

 

Bis die Bahnen rollen, werden aber noch viele Jahre vergehen. Nach ersten groben Schätzungen belaufen sich die Kosten für die Projekte auf mehr als 5,5 Milliarden Euro; die Finanzierung mithilfe von Förderungen durch Bund und Land ist noch nicht gesichert.

 

Die „Entlastungsspange U9“ ist eine neue, gut zehn Kilometer lange U-Bahn-Strecke mit sieben neuen Bahnhöfen. Auch bestehende Haltestellen, darunter der Münchner Hauptbahnhof, müssen in diesem Zuge umgebaut werden. Nach ersten Schätzungen ist mit einer Bauzeit von zehn Jahren und Kosten von rund drei Milliarden Euro zu rechnen.

 

Die U5 soll einmal bis ins Zentrum des neuen Stadtteils Freiham führen. Dazu wird die bestehende Strecke zunächst bis Pasing verlängert; die Züge dürften bis dorthin in acht bis zehn Jahren fahren. Der Abschnitt von Pasing bis Freiham hingegen geht nach derzeitiger Planung erst zwischen 2035 und 2040 in Betrieb.

 

dpa.

© Der U-Bahnhof am Sendlinger Tor steht vor einer großen Sanierung - 6 Jahre sollen die Bauarbeiten dauern. Screenshot: SWM

6 Jahre Bauarbeiten am Sendlinger Tor – Wie, was, wo, wann?

Die Stadtwerke München erneuern ab März 2017 den U-Bahnhof Sendlinger Tor. Erstmals wird ein derartiger Knotenpunkt der MVG unter laufendem Betrieb saniert, modernisiert, umgestaltet und erweitert. Es soll unter anderem die Leistungssteigerung im Vordergrund stehen. Wir haben einen Überblick, was wie, wo und wann passiert.

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Schwerverletzter im U-Bahnhof OEZ

Ein 23-jähriger Mann ist Samstagnacht gegen 22:50 Uhr stark blutend im U-Bahnhof Olympiaeinkaufszentrum aufgefunden worden. Nach den ersten Ermittlungen hatte der stark alkoholisierte Mann wohl eine Gruppe junger Männer zu einer Schlägerei aufgefordert. Dazu entblößte er seinen Oberkörper, um so seine Kampfbereitschaft zu signalisieren. Ob es allerdings tatsächlich zu einer Schlägerei gekommen ist, ist noch nicht bekannt.

Blut aus dem Mund, Augen verdreht

Eine Zeugin hörte einen Knall und fand den Mann am Boden liegend auf. Blut lief aus seinem Mund, die Augen waren verdreht. Die Gruppe der möglichen Tatverdächtigen war beim Eintreffen der Polizei bereits verschwunden.
Der 23-jährige erlitt einen Kieferbruch und eine lebensgefährliche Gehirnblutung. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Möglicherweise wird das Delikt zu einem versuchten Totschlag noch hochgestuft.

Zeugenaufruf

Wer hat zum Tatzeitpunkt Beobachtungen, die zur Aufklärung der Tat führen können, machen können? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 25, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
mh / Polizei