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München bereitet sich auf Bau neuer U-Bahn-Strecken vor

Die Stadt München hat die Weichen für den Bau neuer U-Bahn-Strecken in der Landeshauptstadt gestellt. Um dem rasanten Bevölkerungswachstum Rechnung zu tragen, beschloss der Stadtrat am Mittwoch, die sogenannte „Entlastungsspange U9“ und die Verlängerung der U5 von Pasing nach Freiham mit höchster Priorität umzusetzen – die Planungen starten nun umgehend. Nachrangig priorisiert wurden die Verlängerung der U4 in Richtung Osten und die Verbindungsstrecke U26.

 

 

Bis die Bahnen rollen, werden aber noch viele Jahre vergehen. Nach ersten groben Schätzungen belaufen sich die Kosten für die Projekte auf mehr als 5,5 Milliarden Euro; die Finanzierung mithilfe von Förderungen durch Bund und Land ist noch nicht gesichert.

 

Die „Entlastungsspange U9“ ist eine neue, gut zehn Kilometer lange U-Bahn-Strecke mit sieben neuen Bahnhöfen. Auch bestehende Haltestellen, darunter der Münchner Hauptbahnhof, müssen in diesem Zuge umgebaut werden. Nach ersten Schätzungen ist mit einer Bauzeit von zehn Jahren und Kosten von rund drei Milliarden Euro zu rechnen.

 

Die U5 soll einmal bis ins Zentrum des neuen Stadtteils Freiham führen. Dazu wird die bestehende Strecke zunächst bis Pasing verlängert; die Züge dürften bis dorthin in acht bis zehn Jahren fahren. Der Abschnitt von Pasing bis Freiham hingegen geht nach derzeitiger Planung erst zwischen 2035 und 2040 in Betrieb.

 

dpa.

U-Bahn Haltestelle - Menschnen beim Einsteigen, © Die U5 soll in Zukunft bist nach Pasing fahren.

U5 bis Pasing rückt näher

München: Die U5 bis nach Pasing soll kommen. Sie soll künftig über die zusätzlichen Bahnhöfe Willibaldstraße und Am Knie bis nach Pasing fahren. Zudem wird eine Möglichkeit offen gehalten, nachträglich eine Abzweigung in die Blumenau zu bauen. Doch bevor alles in trockenen Tüchern ist, muss erst der Boden untersucht werden.

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Münchner S-Bahn muss auf Strecke halten wegen Unfall, © Symbolfoto

MVV: Schon wieder S-Bahn-Chaos

Notarzt- und Polizeieinsätze haben am Dienstag Morgen den Berufs- und Pendelverkehr auf den S-Bahn-Gleisen lahm gelegt.

 

S6 in Richtung Tutzing: Warten bis der Arzt kommt

Die S-Bahn der Linie 6 musste wegen eines Notarzteinsatzes zwischen Lochham und Kreuz West ihren Fahrtbetrieb einstellen.

Auf der einen Seite, in Richtung Zorneding fahren die Züge bis Gauting und drehen dann wieder.

In der anderen Richtung nach Tutzing stoppen die S-Bahnen am Ostbahnhof.

 

Vom Hauptbahnhof nach Süden gibt es nicht

Wer in Richtung Garmisch-Partenkirchen reisen will, der wird vom Münchner Hauptbahnhof aus wenig Glück haben.

Der nächste Notarzteinsatz hat die Strecke erstmal lahmgelegt. Rund zwei Stunden soll die Sperrung ab zehn Uhr dauern.

 

Kleine Ölkatastrophe

Ein Zug hatte am Morgen in Grafrath eine Panne und konnte den Bahnhof nicht mehr verlassen.

Zu allem Überfluss (im wahrsten Sinne des Wortes) läuft auch noch Öl aus… mehrere hundert Liter muss die Feuerwehr jetzt ersteinmal abpumpen, bevor der öffentliche Nahverkehr wieder normal rollen kann.

In einigen Stunden kann die Feuerwehr den liegen gebliebenden Zug wohl abschleppen lassen.

 

Reaktion „Achja, mal wieder…“

Dass es im Gebiet der MVG und MVV öfter zu Verzögerungen kommt, ist in München ja eher ein notwendiges Übel, als etwas, über das man sich wirklich noch wundern würde.

Hier die Highlights von Pendlern, Pech und Pannen des laufenden Jahres:

adc