Tag Archiv: Überfahren

Blumenstrauß steht unter Absperrband der Polizei, © Tödlicher Motorradunfall (Symbolbild)

Tödlicher Unfall: Motorradfahrer wird überrollt

Am vergangenen Dienstag, den 20.06.2017, endete ein Verkehrsunfall in München für einen Motorradfahrer tödlich. Ein Wohnmobilfahrer hatte den 73-Jährigen beim Links abbiegen übersehen und überrollt.

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Thierschstraße: Fußgängerin läuft vor Trambahn

Am Montagmorgen wurde eine 24-jährige Münchnerin von einer Trambahn schwer verletzt. Sie war auf dem Gehweg in der Thierschstraße unterwegs. Die Frau überquerte die Fahrbahn, ohne auf den Verkehr zu achten. Im selben Moment fuhr eine Trambahn vorbei, gegen die die Münchnerin lief. Bei dem Zusammenstoß zog sie sich schwere Verletzungen, unter anderem am Kopf, zu. Die Frau wurde zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der 50-jährige Trambahnfahrer erlitt einen Schock und wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Der Schaden an der Trambahn wird auf 1.000 Euro geschätzt.

ls/Polizei

Die Feuerwehr bei einem Einsatz., © Symbolfoto

47-Jährige Münchnerin wird von Lkw überrollt und stirbt

Eine 47-jährige Frau wurde heute morgen bei einem Verkehrsunfall von einem Lastwagen überrollt und verstarb wenig später im Krankenhaus. Sie war auf dem Gehweg neben dem Georg-Brauchle-Ring unterwegs gewesen, als das Unglück passierte: Der 60 Jahre alte Lastwagenfahrer wollte in die Tankstelle einbiegen und erfasste dabei die Frau mit seinem dreiachsigen, 26 Tonnen schweren Lkw. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde sie mit der Front des Lastwagens zu Boden gestoßen, unter das Fahrzeug gezogen und vom rechten Reifen der Vorderachse überrollt.

 

Beim Eintreffen von Feuerwehr und Notarzt lag die 47-Jährige unter dem Fahrzeug zwischen Vorder- und Hinterachse. Sie hatte schwerste Verletzungen im Bauch- und Beckenbereich.  Nach einer medizinischen Erstversorgung brachte der Feuerwehr-Notarzt die Verunglückte in den Schockraum eines Krankenhauses. Noch während der Fahrt in die Klinik musste die Frau im Notarztwagen reanimiert werden. Kurz nach der Einlieferung im Krankenhaus verstarb sie an ihren schweren Verletzungen.

 

mt / Feuerwehr

Die Feuerwehr-Rettung bei einem Einsatz.

Bei Rot über die Ampel: Zwei Schülerinnen schwer verletzt

Zwei Schülerinnen wurden am Dienstag den 15.10. von einem Taxi angefahren. Die Mädchen (14 und 16 Jahre) hatten die rote Ampel missachtet und die Fahrbahn der Schwanthalerstraße gegen 19:10 Uhr überquert. Da es um diese Uhrzeit bereits dunkel war, stark regnete und die Schülerinnen dunkel gekleidet waren, konnte ein Taxifahrer, der bei Grün die Kreuzung Schwanthalerstraße-Goethestraße überqueren wollte, die beiden nicht mehr rechtzeitig erkennen. Der 56-Jährige erfasste die Mädchen mit dem vorderen Fahrzeugheck. Dadurch wurden die Jugendlichen auf die Fahrbahn geschleudert. Die Folgen: Schädelhirntrauma, HWS-Schleudertrauma und multiple Prellungen. Sie mussten zur stationären Behandlung ein Krankenhaus eingeliefert werden.

rr/Polizei

Ein Taxischild, © Symbolfoto

Taxifahrer erleidet Anfall und erfasst zwei Fußgängerinnen

Ein 54-jähriger Taxifahrer befuhr am Sonntagnachmittag mit seinem Taxi die Schwanthalerstraße stadteinwärts. Er hielt rechten Fahrbahnrand, um seinen Fahrgast aussteigen zu lassen – dann geschah das Unglück.

Ein Zeuge beobachtete, wie der Taxifahrer plötzlich einen Anfall erlitt. Aufgrund der unkontrollierbaren Krämpfe betätigte er das Gaspedal und fuhr los. Er erfasste zunächst eine Baustellenabsperrung, kam anschließend nach rechts ab, touchierte auf dem Gehweg einen Lichtmasten und ein daran angeschlossenes Fahrrad. Das Fahrzeug raste weiter ohne Kontrolle den Gehweg entlang und erfasste frontal zwei Fußgängerinnen. Eine von ihnen, eine 63-jährige Hausmeisterin, wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Die andere, eine 66-jährige Rentnerin, wurde nur leicht verletzt.
Der Taxifahrer war nach dem Unfall nicht ansprechbar und wurde in ein Klinikum gebracht. Der Grund für den Krampfanfall ist bislang noch nicht bekannt.

U-Bahn am Marienplatz, © Symbolfoto

Beherztes Eingreifen: 30-jähriger Münchner rettet jungen Mann vor einfahrender U-Bahn

Warum genau ein 20-jähriger Iraker am Samstagabend ins Gleisbett der U-Bahnlinie 6 am Sendlinger Tor gefallen ist, ist noch unklar. Aber eines ist sicher: Ohne das beherzte Eingreifen eines 30-jährigens Münchners wäre der junge Mann jetzt vermutlich tot.

 

Der Münchner hatte zugesehen, wie der 20-Jährige beim Beobachten der Anzeigetafel in Richtung Bahnsteigkante lief und auf die Gleise fiel. Gleichzeitig sah er, wie eine U-Bahn einfuhr – und handelte. Er sprang dem jungen Iraker hinterher und zog in in den Fluchtraum neben dem Gleisbett. Der Führer der einfahrenden U-Bahn hatte die Gefahr zwar erkannt, konnte jedoch trotz Notbremsung nicht mehr rechtzeitig halten. Nur weil sich die beiden Männer im Schutzraum befanden, blieben sie unverletzt. Der 20-Jährige hatte sich lediglich durch den Sturz leichte Prellungen zugezogen.

 

(mt)