Tag Archiv: Unglück

München/Saint Cloud (USA): Münchner Schüler stirbt bei Flugunglück

Bei einem Flugzeugunglück ist der Münchner Austauschschüler Alexander V. ums Leben gekommen. Er saß in einem Flugzeug, das aus noch ungeklärter Ursache in ein Haus stürzte. Der dramatischen Unfall ereignete sich in Sauk Rapids, einem Ort im US-Staat Minnesota.

Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Freitag. Das Traurige: Alexander V. sollte am kommenden Mittwoch in die Heimat nach Deutschland zurückkehren und wollte mit Pilot Scott Olson (60), dem Vater einer Schulfreundin, noch einen Sightseeing-Rundflug in dessen Kleinflugzeug genießen. Wie der TV-Sender KMSP berichtete, hatte der 16-Jährige, der bei der Familie von David Kleis, dem Bürgermeister der Stadt Saint Cloud, zehn Monate wohnte, in seiner letzten SMS geschrieben: „Ich bin auf dem Weg zum Flughafen. Ich sehe Euch bald wieder.“ Doch dazu sollte es nicht mehr kommen.

Bewohner springt aus Fenster

 

 

Stattdessen stürzte die einmotorige Maschine vom Typ Brumwell RV-6 in ein Haus im benachbarten Ort Sauk Rapids. Alexander V. und Pilot Scott Olsen starben. Laut Augenzeugenberichten kam die Maschine trotz guten Wetters ins Trudeln und raste auf ein Haus zu. Ein Bewohner sah das Flugzeug rechtzeitig und rette sein Leben mit einem Sprung aus dem zweiten Stock, bevor die Maschine in einer Explosion zerschellte. Das Wohnhaus brannte nieder.

Ein Verdacht ist nun, dass ein größeres Flugzeug die kleine Propellermaschine übersehen haben könnte. Eine Zeugin berichtet diese jedenfalls im Sender KMSP. Möglicherweise brachte aber auch ein Luftstoß das Kleinflugzeug zum Abstürzen.

Ein Ort unter Schock

 

 

Der Ort, in dem Alexander lebte, steht nach dem tragischen Unfall unter Schock. Der Gastvater des toten Schülers, Bürgermeister Kleis,  sagte einem Reporter der St. Cloud Times: „Alexander hatte sich monatelang auf diesen Flug gefreut. Scott wollte ihm mit dem Rundflug und der Möglichkeit zu fotografieren eine große Freude machen.“ Olson, der als Berufspilot für Sun Country Airlines arbeitete, habe einfach das gemacht, was er liebte und „Alexander erlebte gerade eine wunderbare Zeit, hatte viele Freunde gefunden“, erklärte er weiter.

Für Mittwochabend hatte der Bürgermeister einen Trauergottesdienst für Alexander V. und Scott Olson organisiert: „Seine Freunde sollen die Möglichkeit haben, zusammenzukommen und sich an ihn zu erinnern, sagte er. Die Gebete und Gedanken der Menschen seien natürlich auch beim tödlich verunglückten Piloten Scott Olson, der eine Frau und vier Kinder hinterlässt. Kleis: „Uns alle hat Trauer erfasst. Wir haben zwei außergewöhnliche Menschen verloren.“

Auch die Eltern von Alexander wollten am Mittwoch zur Trauerfeier kommen. An dem Tag, an dem er eigentlich zu ihnen zurück nach Deutschland hätte kommen sollen.

MK

Neuperlach: Bub fällt aus dem 2. Stock

In Neuperlach ist ein 7-jähriger Junge aus dem 2. Stock gestürzt. Nach einem Streit mit seiner Mutter wollte der Bub abhauen. Dabei stürzte er aus dem Fenster im 2. Stock eines Mehrfamilienhauses in der Putzbrunner Straße. Bei der Landung brach er sich ein Bein und wurde am Lendenwirbel verletzt. Umgehend kam er zur Behandlung in ein Krankenhaus. Wie es genau zu dem Unglück kommen konnte, muss die Polizei erst noch ermitteln. Aber scheinbar stritten sich der Junge und seine Mutter nach ersten Aussagen um die Hausaufgaben des Grundschülers. Dabei schien er so in Aufruhr geraten zu sein, dass er das Fenster öffnete und hinauskletterte.
mh / Polizei

Rollstuhlfahrer stürzt vor S-Bahn

Glück im Unglück für einen 68-jährigen Rollstuhlfahrer. An der S-Bahn-Station Vaterstetten verlor der Mann am Donnerstag gegen 15 Uhr aufgrund eines Bedienfehlers die Kontrolle über seinen Elektrorollstuhl und stürzte rückwärts in den Gleisbereich. Der Fahrer einer gerade ankommenden S4 erkannte die Situation sofort und leitete eine Vollbremsung ein. Kurz vor dem Verunglückten Mann kam der Zug zum Stehen. Der Rollstuhlfahrer erlitt aufgrund des Sturzes lediglich Platzwunden am Kopf. Der Bahnverkehr musste für etwa eine halbe Stunde gesperrt werden. Die Bundespolizei hat nun Ermittlungen wegen des Verdachts des Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.
mh / Bundespolizei

53-jährige Fahrradfahrerin tödlich verunglückt – Sperrung am Petuelring

An der Ecke Knorrstraße / Petuelring hat sich heute Vormittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. An der Tunnelauffahrt des Petuelrings ereignete sich ein tödlicher Verkehrsunfall. Ein dreiachsiger Lastwagen wollte vom Petueltunnel kommend nach rechts in die Knorrstraße abbiegen und übersah dabei eine 53-jährige Radfahrerin. Sie wurde von der Hinterachse des tonnenschweren Fahrzeugs überrollt und war sofort tot.

 

Der Lkw-Fahrer erlitt durch das Unglück einen schweren Schock. Der Mann wurde durch die Rettungskräfte vor Ort bis zum Eintreffen eines nachgeforderten Kriseninterventionsteams des Arbeiter Samariter Bundes betreut.

Die Straße wurde von der Polizei gesperrt, weshalb es zu starken Verkehrsbehinderungen kam.

 

 

 

Mähwerk erfasst schlafenden Mann – tot

Unfassbare Tragödie in Feldafing. Ein 66-jähriger Mann aus Peiting hatte sich am Wegesrand in ein Feld gelegt, um ein Nickerchen zu machen. Auf seiner Decke liegend bemerkte er nicht, dass sich gegen 18:30 Uhr ein 39-jähriger Landwirt mit seinem Traktor samt Mähwerk näherte um das Gras der Wiese zu mähen.  Der Bauer bemerkte plötzlich eine Störung im seitlichen Mähwerk, schaute nach und entdeckte den Mann. Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.
nach ersten Ermittlungen hatte er sich fünf Meter vom Straßenrand entfernt in das hohe Gras gelegt. Warum er den Traktor nicht gehört hat, ist unklar. Der Landwirt erlitt einen Schock und musste vom Kriseninterventionsteam betreut werden.
Die Staatsanwaltschaft München II hat zur Klärung der Unfallursache die Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens angeordnet. Zusätzlich wurde die Berufsgenossenschaft in die Bearbeitung des Falls integriert.
mh / Polizei

Nach dem tragischen Tod einer 14-Jährigen warnt die Bundespolizei vor Leichtsinn an Bahngleisen

Nach dem tragischen Unfall vor rund drei Wochen, bei dem ein Mädchen am Starnberger See von einer S-Bahn erfasst und getötet wurde, warnt die Bundespolizei nun vor Leichtsinn an den Bahngleisen. Gerade in der Ferienzeit kommt es häufiger vor, dass spielende Kinder im Gleisbereich gemeldet werden – und für sie alle besteht Lebensgefahr. 

 

Die Bundespolizei benennt mehrere Gefahrenquellen: Moderne Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft erst sehr spät wahrgenommen werden. Beim Klettern auf Masten, Schutzeinrichtungen, Brücken und abgestellte Schienenfahrzeuge entsteht eine lebensgefährliche Nähe zum Oberleitungsnetz der Eisenbahn. Hier genügt oft schon die bloße Annährung und es kommt ohne Berührung zum Stromschlag.

 

Die Bundespolizei bittet insbesondere Erwachsene, den Kindern in den kommenden Ferienwochen ein gutes Vorbild zu sein:  Sie sollten die weiße Sicherheitslinie auf dem Bahnsteig beachten und keine Abkürzungen über die Gleise nehmen, sondern Über- oder Unterführungen benutzen. Auch sollten Eltern ihre Kinder auf die Gefahren hinweisen, die beim Spielen im Bahnbereich lauern.

 

mt / Bundespolizei

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