Tag Archiv: Untergiesing

Typisierung Stammzellenspende AKB Knochenmarkspende Leukämie, © Stiftung AKB

Spender für fünfjähriges Mädchen gesucht: Typisierungsaktion in Untergiesing

Am Sonntag, den 14. Oktober, findet in der Hans-Mielich-Str. 2 in München-Untergiesing eine Registrierungsaktion für Stammzellenspender statt. Ein fünfjähriges Mädchen wartet dringend auf eine passende Spende.

 

Ein kleines Mädchen aus München ist an Leukämie erkrankt. Sie ist erst fünf Jahre alt und benötigt gesunde Stammzellen, doch bisher wurde noch kein passender Spender gefunden.

 

Als die Mitglieder der Elterninitiative Karl & Liesl e.V. davon erfahren haben, welches Schicksal der Freundin ihrer Kinder widerfahren ist, beschlossen sie etwas zu tun. So organisieren die Eltern der Initiative gemeinsam mit der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB)  eine große Typisierungsaktion. Der Schauspieler Tommy Schwimmer begleitet die Aktion als  Schirmherr.

 

Jeder gesunde Mensch zwischen 17 und 45 Jahren kann sich registrieren lassen. Das Ganze findet am Sonntag, den 14. Oktober im Hort des Karl & Liesl e.V. in der Hans-Mielich-Str. 2 in München-Untergiesing statt.

 

Die Typisierung dauert nur ein paar Minuten, wobei erfahrenes medizinisches Personal wenige Milliliter Blut abnimmt. Die Blutproben werden anschließend in einem Labor auf bestimmte Gewebemerkmale untersucht und die Daten anonymisiert einem weltweiten Spendernetzwerk zur Verfügung gestellt.

 

Zudem findet ein Kaffee- und Kuchenverkauf statt, um zusätzlich Spenden zu sammeln. Die Registrierung eines jeden Spenders kostet nämlich rund 40 Euro. Die Kosten werden weder staatlich noch durch die Krankenkassen übernommen, weshalb die Stiftung AKB darauf angewiesen ist.

 

Wer bereits registriert ist oder am 14. Oktober anderweitig verhindert ist und trotzdem spenden möchte kann dies auf folgendes Konto tun:

 

Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern
IBAN: DE67 7025 0150 0022 3946 88
Verwendungszweck: Karl und Liesl e.V.

 

Hier der Flyer zur Typisierungsaktion:

Flyer für Typisierung in Untergiesing

 

Blaulicht der Polizei, © Symbolfoto: Blaulicht der Polizei

Großes Fischsterben im Auer Mühlbach geklärt

Ein größeres Fischsterben im Auer Mühlbach ist nach über 2 Monaten geklärt. Grund ist eine nicht mehr richtig funktionierende Pumpe des Tierparks Hellabrunn, der Teile seines Wassers in den Bach einleitet . Im August waren im Auer Mühlbach rund 1.000 Fische verendet.

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Rettungsdienst Symbolfoto, © Rettungsdienst Symbolfoto

Untergiesing: Zusammenstoß mit Krankentransporter, Fahrerflucht

Am vergangenen Dienstag passierte in Untergiesing ein Verkehrsunfall mit Fahrerflucht, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden. Eine davon, eine 72-jährige Frau im Rollstuhl, verstarb am gestrigen Mittwoch. Ob ihr Tod etwas mit den bei dem Unfall erlittenen Verletzungen zu tun hat, muss erst noch ermittelt werden.

 

 

Hergang des Unfalls:

 

Am Dienstag, 08.07.2014, gegen 18.30 Uhr, fuhr ein bislang unbekannter Autofahrer mit seinem Opel Corsa auf der Soyerhofstraße stadteinwärts. An der Kreuzung mit der Chiemgau-/Tegernseer Landstraße wollte er nach links in die Tegernseer Landstraße abbiegen. An der Kreuzung musste er zunächst an der roten Ampel anhalten. Zur selben Zeit befuhr ein 50-Jähriger mit seinem Hyundai i30 ebenfalls auf der Soyerhofstraße stadteinwärts. Auch er wollte an der Kreuzung Chiemgau-/Tegernseer Landstraße nach links abbiegen. An der Kreuzung kam er an der roten Ampel rechts neben dem Corsa-Fahrer zum Stehen. Hinter dem Hyundai des 50-Jährigen befand sich ein 45-Jähriger mit seinem Krankentransporter Daimler Sprinter und wollte ebenfalls nach links in die Tegernseer Landstraße abbiegen.

 

Im Patientenabteil des Krankentransporters saß eine 72-Jährige in einem ordnungsgemäß befestigten Rollstuhl und war mittels eines Bauchgurtes gesichert. Als die Ampel für alle Beteiligten auf Grün schaltete, bogen alle zunächst auf ihren Fahrstreifen links ab. Kurz nach dem Abbiegevorgang wechselte der unbekannte Opel-Fahrer, ohne dies vorher anzukündigen, unvermittelt auf den rechten der zwei Fahrstreifen der Tegernseer Landstraße. Der 50-Jährige, der sich zu diesem Zeitpunkt mit seinem Hyundai auf selber Höhe leicht nach hinten versetzt befand, konnte nur durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß verhindern. Aufgrund der regennassen Fahrbahn und eines nicht ausreichendenden Sicherheitsabstandes gelang es dem 45- Jährigen trotz Vollbremsung nicht, seinen Krankentransporter hinter dem Hyundai zum Stehen zu bringen und er fuhr frontal auf dessen Heck auf.

 

Bedingt durch den Aufprall wurde die 72- jährige Patientin in ihrem Rollstuhl nach vorne geschleudert. Der unbekannter Fahrzeugführer entfernte sich daraufhin ohne anzuhalten und ohne sich um seine gesetzlichen Pflichten zu kümmern von der Unfallstelle.

 

 

Bei dem Verkehrsunfall wurde der 50-Jährige leicht verletzt (HWS-Syndrom). Die 72-Jährige wurde ebenfalls leicht verletzt (Kopfplatzwunde, Blutergüsse im Bauchbereich) und musste zur weiteren Behandlung und Überwachung stationär in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 45-jährige Krankentransportfahrer wurde bei dem Verkehrsunfall nicht verletzt. Am Hyundai des 50-Jährigen entstand mittlerer Sachschaden, am Krankentransporter entstand leichter Sachschaden. Die Gesamtschadenshöhe wird auf ca. 3.200 Euro geschätzt.

 

 

Am Folgetag, Mittwoch, 09.07.2014, verstarb die 72-Jährige in einem Klinikum. Ob der Tod der Seniorin im direkten Zusammenhang mit den bei dem Unfall erlittenen Verletzungen steht, bedarf der weiteren Ermittlungen.

 

 

 

Zeugenaufruf:

 

 

Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

 

 

jn / Polizei

München – Untergiesing: Bissiger Rottweiler vom Flaucher verkauft

Rottweiler greift Schülerin an und verletzt sie

 

Bereits am Freitag hatte ein Rottweiler eine Schülerin angegriffen und sie verletzt. Gegen 20:40 Uhr war die 15 Jahre alte Münchnerin gemeinsam mit Freunden am Flaucher in Untergiesing. Da kam ihr ein Rottweiler ohne Leine und Maulkorb entgegen und griff sie an. Zunächst beschädigte er nur die Jacke und einen Stoffbeutel.
Der hinzukommende, bisher unbekannte Hundehalter versuchte die Situation zu verharmlosen, zeigte sich aber damit einverstanden die Telefonnummern auszutauschen, um den Schaden zu regulieren. Nun mischte sich der offensichtlich angetrunkene bisher ebenfalls unbekannte Begleiter des Hundehalters ein.

 

Der Rottweiler griff das Mädchen erneut an 

Daraufhin wollte sich das Mädchen entfernen. Der immer noch frei laufende Rottweiler folgte ihr und griff sie erneut an, als sie aus Angst beschleunigte. Diesmal fügte er der Geschädigten erhebliche Bisswunden am Oberarm und am Hüftbereich zu. Der Hund wandte sich auch gegen den Kopf des Mädchens, verbiss sich jedoch glücklicherweise nur in den langen Haaren. Als es dem Begleiter des Hundehalters unter erheblichen Schwierigkeiten gelang, den Hund von der Geschädigten weg zu ziehen, konnte diese flüchten. Passanten halfen dem Mädchen. Anschließend musste sie zur Behandlung der Verletzungen in ein Krankenhaus. Trotz sofortiger Absuche durch Polizeikräfte konnte der Hundehalter nicht mehr aufgefunden werden.

 

Täterbeschreibung:
Hundehalter: Dunkelhäutig, ca. 20 Jahre, ca. 170 cm groß, schwarze, kurze, krause Haare, Rasterfrisur.

Begleiter: Ca. 20 Jahre, ca. 185 cm groß, blonde kurze Haare; trug Baseball-Cap

 

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in den Flaucheranlagen Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 67, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Update: Polizei hat heiße Spur

Der Rottweiler heißt Tyson, weiß die Polizei mittlerweile.

Auch der Name des Halters vom Rottweiler ist der Polizei mittlerweile bekannt.

Zeugen hatten der Polizei geholfen. Sie hatten den Namen teilweise gehört, als die beiden Männer samt Hund vom Flaucher flüchteten. Dann bedurfte es nur einen Blick in Facebook, und schon war klar, um wen es sich bei dem Halter handeln dürfte.

Wenn die Polizei den Rottweiler findet, dann kommt der in jedem Fall ins Tierheim.

Wie es dem Tier dann weiter ergeht, konnte oder wollte die Polizei noch nicht sagen.

Update: Rottweiler wohl außer Landes

Mittlerweile hat die Polizei den Halter kontaktieren können.

Der Halter lässt sich aber nur durch einen Anwalt vertreten, selbst verweigert er die Aussage.

Den Hund habe der Besitzer zwischenzeitlich an Unbekannte in Tschechien verkauft.

adc / rr / PP

Falscher Polizist in Untergiesing unterwegs

Eine 94-jährige Frau in Untergiesing ist am Mittwochnachmittag Opfer eines Trickbetrügers geworden. Der unbekannte Täter klingelte bei der Frau und gab sich als Polizeibeamter aus. Er gab an, dass in die Wohnung der Frau eingebrochen worden sei und die Seniorin solle ihm ihr noch vorhandenen Wertgegenstände zeigen.  Die Rentnerin legte dem Trickdieb
zwei Kuverts mit Bargeld vor. Durch weiteres Ablenken – die 94-Jährige sollte ihren Ausweis holen – konnte der Täter das Geld aus den Kuverts entnehmen und verließ mit der Bemerkung, dass die Spurensicherung noch kommen werde die Wohnung. Erst später bemerkte die Frau den Diebstahl und verständigte dann die richtige Polizei.
mh / Polizei

Unbemerkter Unfall: Kleiner Junge trieb reglos im Freibad-Becken

Schock im Freibad: Am Samstagmittag trieb im Nichtschwimmerbecken des Schyrenbads in Untergiesing ein lebloser Kinderkörper. Der Bademeister entdeckte den fünfjährigen Jungen, zog ihn aus dem Wasser und begann mit der Wiederbelebung. Nachdem er das Bewusstsein wiedererlangt hatte, wurde er den Rettungsdienstkräften und dem Kindernotarzt übergeben.

 

Aus diesem Anlass weist die Münchner Polizei darauf hin, dass Eltern und andere Aufsichtspersonen Kleinkinder im Wasser
ständig beaufsichtigen sollen – denn Ertrinken ist eine der häufigsten Todesursachen bei Kindern. „Achten Sie darauf, dass Kinder
möglichst früh schwimmen lernen“, rät die Polizei. Solange die Kleinen nicht sicher schwimmen können, sollen sie im Wasser immer Schwimmflügel oder ähnliche Hilfsmittel tragen.

 

mt / Polizei München