Tag Archiv: Unterschleißheim

Schlaganfall am Steuer – Unterschleißheimer in Lebensgefahr

In Unterschleißheim ist ein 43-Jähriger von seiner Fahrbahn abgekommen und mit einem entgegenkommenden Auto kollidiert. Obwohl er anschließend „nur“ über ein Unwohlsein klagte, nahmen ihn die Sanitäter mit ins Krankenhaus. Dort stellte sich heraus: Schlaganfall. Nun besteht Lebensgefahr.
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Aschenbecher verursacht Wohnungsbrand

Kleiner Aschenbecher – große Folgen.

Am Montag bemerkten Bewohner einer Doppelhaushälfte in Unterschleißheim gegen 08.50 Uhr eine starke Rauchentwicklung aus dem Keller. Die Familie rief die Feuerwehr und verließ umgehend das Haus.

Durch die Feuerwehr Unterschleißheim konnte der Brand in einem Waschraum im Keller gelöscht werden. Der Raum brannte teilweise aus. Die oberen Stockwerke wurden durch Ruß massiv in Mitleidenschaft gezogen, weshalb von einem Sachschaden in Höhe von 150.000 Euro ausgegangen werden muss. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt.
Da die Brandursache nach Abschluss der Löscharbeiten unklar war, rückten die Brandermittler des Fachkommissariats 13 zum Brandort aus und übernahmen vor Ort die Ermittlungen. Als Brandursache konnte ein unsachgemäß entsorgter Aschenbecher festgestellt werden. Dieser wurde etwa zwei Stunden vor dem Brand in einem Abfalleimer aus Kunststoff entsorgt.
rr/Polizeipräsidium München
Die grünen Uniformen werden bis 2018 ausgetauscht., © Symbolbild

Mutter aus Freising gesteht im Mordprozess die Tötung ihrer drei Kinder

«Mama, ich will nicht sterben, heute nicht, vielleicht morgen», flehte das sechsjährige Mädchen seine Mutter an. Aber die heute 39-Jährige aus Freising wollte ihre drei Kinder mit in den Tod nehmen – also erdrosselte sie die Sechsjährige ebenso wie die beiden vier Monate alten Zwillinge. Danach stieg sie ins Auto und wollte sich selbst das Leben nehmen, doch den schweren Unfall auf der A92 bei Unterschleißheim überlebte sie. Seit heute muss sich die Frau nun wegen Mordes und zweifachen Totschlags vor dem Landgericht Landshut verantworten.

 

Die Mutter gesteht die Tötung der Kinder bis ins Detail

Was die Anklagepunkte angeht, so ist die Mutter voll geständig – zwei Stunden lang erzählt sie detailliert von der Tötung ihrer Kinder und ihre Beweggründe. Sie habe sich überfordert und am Ende ihrer Kräfte gefühlt: Die neugeborenen Zwillinge, die sechs Jahre alte Schulanfängerin, hinzu kamen finanzielle Probleme. Als dann noch ihr Lebensgefährte und Vater der Zwillinge sich erneut wegen Depressionen in psychiatrische Behandlung begab und sich weigerte, zu ihr zurückzukehren, wusste sie keinen Ausweg mehr.

 

Das sechsjährige Mädchen wollte nicht sterben und wehrte sich

 

In einem Waldstück gab sie den Zwillingen die Flasche und stieg mit der älteren Tochter aus. «Ich habe zu ihr gesagt: Wir werden heute alle sterben.» Das Mädchen wehrte sich, als die Mutter ihr Mund und Nase zuhielt, die Sechsjährige wollte nicht sterben. «Ich kann das so sagen, dass es für uns beide ein Kampf war», sagt die Angeklagte. Daher ließ sie kurz von der Tochter ab, schlich sich wenig später aber von hinten heran und erdrosselte sie mit einer Windel. Dann erstickte sie die neugeborenen Zwillinge, legte die drei leblosen Körper in den Kofferraum und plante ihren Freitod. Dass die Neugeborenen zu diesem Zeitpunkt noch nicht tot waren, ahnte sie nicht – vermutlich erlagen sie erst bei der späteren Autofahrt und dem Unfall ihren schweren Kopfverletzungen.

 

Möglicherweise kommt die Angeklagte in eine Psychiatrie

 

In dem Verfahren wird es nach dem umfangreichen Geständnis vor allem auf das psychologische Gutachten ankommen. Nach dem vorläufigen Gutachten geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass die 39-Jährige vermindert schuldfähig ist. Möglicherweise wird die Frau in einer Psychiatrie untergebracht. Am kommenden Montag (18. November) ist der ehemalige Lebensgefährt als Zeuge geladen. Er ist inzwischen aus der Klinik entlassen und hat eine andere Frau geheiratet.

 

mt / dpa

Microsoft zieht nach Schwabing

Die Zentrale von Microsoft Deutschland liegt bislang in einem Vorort von München. In den kommenden Jahren will der Softwarekonzern in den Münchner Stadtteil Schwabing ziehen und dort die Arbeitswelt der Zukunft erproben.

 

Microsoft verlagert seine Deutschland-Zentrale vom Münchner Vorort Unterschleißheim in die bayerische Landeshauptstadt. In der Parkstadt Schwabing soll bis 2016 eines der modernsten Büros Deutschlands entstehen, das «individuelle Entfaltung aller Mitarbeiter», und «zeitgemäße Formen der Zusammenarbeit» mit Hilfe neuer Technologien bieten soll, teilte Microsoft am Freitag mit.

 

Microsoft setze bereits auf moderne Arbeitsformen, die den Mitarbeitern mehr Flexibilität bieten sollen. In Unterschleißheim arbeiten derzeit 1.800 Menschen, in ganz Deutschland sind es 2.700. Nicht für alle Mitarbeiter solle es künftig einen eigenen, individuellen Büroplatz geben. Der Softwarekonzern hatte zuletzt erklärt, dass künftig jeder Mitarbeiter einen Anspruch auf einen Heimarbeitsplatz haben solle.

 

«Neben den Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter waren die Wirtschaftlichkeit und die Nachhaltigkeit des Gebäudes sowie die Attraktivität und die Sichtbarkeit des Standortes ausschlaggebend», sagte Christian Illek, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland. Die bisherige Zentrale in Unterschleißheim liegt mitten in einem verkehrsberuhigten Neubaugebiet und kann kaum erweitert werden.

 

Die neue 26.000 Quadratmeter große Zentrale an der Walter-Gropius-Straße solle neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen. Zusätzlich soll der Neubau für Kunden, Partner und andere Gäste optimalen Platz bieten. Der Umzug ist für den Sommer 2016 geplant.

 

 

dpa/cb

Kripo Erding klärt Einbruchserie

Insgesamt 30 Einbrüche in Neufahrn, Eching, Ober- und Unterschleißheim, Lohof und Freising konnte die Kripo Erding jetzt aufklären. Zwei der sechs Tatverdächtigen sind in Haft.

 

Die beiden hernwachsenden Tatverdächtigen wurden am 04.10.2013 gegen 02.00 Uhr im Bereich des S-Bahnhofes Neufahrn räumten bei der anschließenden Vernehmung einen beträchtlichen Teil der Taten ein, unter anderem auch die kurz vor der Festnahme verübten Einbrüche in Ober- und Unterschleißheim.

 

Die weiteren Ermittlungen der Kripo Erding ergaben, dass die beiden zunächst Festgenommenen nicht alleine,  sondern vier weitere Jugendliche bzw. Heranwachsende im Alter von 16-18 Jahren an den Straftaten  beteiligt waren. Es handelt sich hierbei um ortsansässige Täter.

 

Der Bande können nun 30 Einbrüche in den Gemeinden Neufahrn, Eching, Ober- und Unterschleißheim, Lohhof und Freising für den Zeitraum von Ende August bis Anfang Oktober zugerechnet werden. Sie hatten es insbesondere auf Bargeld, Elektroartikel und Zigaretten abgesehen. Die Diebesbeute hat einen Gesamtwert von ca. 26.000 Euro. Der dabei verursachte Sachschaden beträgt etwa 7000 Euro.

 

Durch Aufhebeln bzw. Aufdrücken von Fenstern gelangten die Täter in die jeweiligen Betriebe, wobei ihnen in einigen Fällen durch gekippte Fenster die Arbeit erheblich erleichtert wurde.
Ein Teil der Tatbeute konnte noch bei einem der Täter sichergestellt werden. Die Beschuldigten müssen sich nun strafrechtlich wegen schwerem Bandendiebstahl verantworten.

 

cb