Tag Archiv: Untersuchungshaft

Polizist mit Handschellen, © Symbolfoto

Verdächtige in U-Haft: Jugendliche von sechs Männern vergewaltigt?

Die Staatsanwaltschaft ermittelt in München gegen mehrere Männer, die ein 15-jähriges Mädchen sexuell missbraucht und vergewaltigt haben sollen. Nach Informationen der „Abendzeitung“ sitzen fünf Verdächtige bereits in Untersuchungshaft, nach einem weiteren Mann werde gefahndet.

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Sichergestelltes Rauschgift und Schlagstock eines 18-jährigen Dealers, © Foto: Polizeipräsidium Oberbayern Nord

18-jähriger Drogendealer festgenommen

Dass auch jüngere Menschen von Drogenkonsum betroffen sind, ist die bittere Realität. Dazu gehört allerdings auch, dass Jugendliche, bzw. gerade erst Volljährige auch in die Rolle von aktiven Dealern schlüpfen. Einen solchen Fall deckte die Kripo Erding nun auf – erst 18 Jahre alt war der Dealer. Wie lange er schon im Drogengeschäft tätig ist, bleibt fraglich. Weiterlesen

Der Täter konnte festgenommen werden., © Foto: Symbolbild

Wegen Morddrohungen angeklagter Rassist nach Versteckspiel in Haft

Der wegen Morddrohungen gegen den dunkelhäutigen Ex-Pfarrer von Zorneding angeklagte Rassist sitzt nach mehreren Tagen Versteckspiel in Untersuchungshaft. Der 74-Jährige wurde am Donnerstag nach seiner Festnahme zum Amtsgericht Ebersberg gebracht, wo eine Richterin ihm den Haftbefehl eröffnete. Der Mann war am Dienstag nicht zum Prozess erschienen.

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München-Schwabing: Versuchtes Tötungsdelikt

Ein 27 Jahre alter Student wird von zwei Männern attackiert und lebensbedrohlich verletzt.

 

Das Drama ereignete sich am Mittwoch gegen 3:00 Uhr. Der Student traft vor einer Schwabinger Gaststätte auf zwei 19-Jährige. Aus bislangungeklärten Gründen kam es zu einem Streit, in dessen Verlauf der 27-Jährige von den beiden Männern attackiert worden ist. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung stach einer der beiden 19-Jährigen dem Studenten mit einem Messer in die Bauchgegend. Zufällig vorbei kommende unbeteiligte Zeugen konnten den Messerstecher vom Geschädigten wegziehen, woraufhin die Täter die Flucht ergriffen. Polizei kann die Täter festnehmenDie sofort verständigte Polizei leitete unverzüglich eine Fahndung ein. Die Tatverdächtigen konnten in
Tatortnähe festgenommen werden. Der 27-Jährige wurde durch den Messerstich an einer Arterie verletzt und es bestand akute Lebensgefahr. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und dort notoperiert. Die beiden Beschuldigten wurden nach ihrer Festnahme zur Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht und wurden dem Haftrichter vorgeführt. Einer der beiden Tatverdächtigen, bei dem es sich um den Messerstecher handelt, befindet sich nun in Untersuchungshaft. Der zweite Tatverdächtige wurde wieder entlassen.rr/Polizeipräsidium München

München: Bundesweit agierende Anabolikahändlerringe zerschlagen

Zollfahnder und Staatsanwaltschaft zerschlagen bundesweit agierende Anabolikahändlerringe – acht Tatverdächtige in Untersuchungshaft

 

Den Ermittlern der Zollfahndung un der Staatsanwaltschaft ist ein großer Coup geglückt. Wie heute bekannt wurde, konnte am 8. April 2014 ein bundesweit agierender Anabolikahändlerring zerschlagen werden. Die Ermittler durchsuchten in sechs Bundesländern 29 Beschuldigte im Alter von 22 bis 61 Jahren. Insgesamt wurden 33 Objekte zeitgleich durchsucht. Die Ermittler nahmen acht Tatverdächtige fest, welche sich seitdem in verschiedenen Justizvollzugsanstalten in Untersuchungshaft befinden.

 

Tatverdacht

Die acht Personen sind verdächtigt des

· verbotenen Besitzes beziehungsweise
· gewerbsmäßigen, unerlaubten Inverkehrbringens von Arzneimitteln zu Dopingzwecken im Sport sowie
· unerlaubten Handeltreibens mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln außerhalb von Apotheken

 
Bei den Durchsuchungen von Wohnungen und Arbeitsstätten stellten die Beamten neben zahlreichen Anabolikapräparaten auch Gerätschaften sicher, die zur Herstellung von Arzneimitteln geeignet sind. Daneben beschlagnahmten die Ermittler in geringen Mengen Rauschgift wie Opiate, Marihuana bzw. Amfetamin, Munition, einen Schlagring, Spring- und Butterflymesser aber auch eine Stahlrute, letztere Gegenstände allesamt aufgrund waffenrechtlicher Bestimmungen verboten.
In zwei Fällen warfen die Tatverdächtigen Beweismittel (Anabolika) aus dem Fenster, um damit nicht in Verbindung gebracht werden zu können. Die an dem Großeinsatz beteiligten Fahnder rekrutierten sich aus den Zollfahndungsämtern München, Stuttgart, Frankfurt am Main, Hamburg, Essen und Hannover. Seitens der sachleitenden Schwerpunktstaatsanwaltschaft München I waren acht Staatsanwälte mit im Einsatz. Die Festnahmen erfolgen teilweise unter Zuhilfenahme von Spezialeinheiten des Zolls.

Auf die Schliche kamen die Ermittler der Gruppierungen durch die seit März 2013 andauernde Auswertung von rund 750.000 Beiträgen eines Internetforums. Dieses Forum unterhielt ein eigenes Wettkampfteam auf dem Gebiet des Bodybuildings und ließ sich von diversen Untergrundlaboren mit Anabolika kostenlos versorgen.

 

rr/Zollamt München