Tag Archiv: Urlaub

ACHTUNG: Staugefahr!

Vor dem letzten Sommerreise-Wochenende warnt der ADAC vor Staus und stockendem Verkehr in ganz Deutschland.

Vom 6. bis zum 8. September ist nach Angaben des Automobilclubs auf Autobahnen von Flensburg bis Garmisch-Partenkirchen mit Behinderungen zu rechnen.

Weil die Sommerferien in Baden-Württemberg und Bayern enden, dürfte es vor allem auf den Straßen im Süden eng werden.

Auch im Ausland wird nach ADAC-Einschätzung auf vielen Reiserouten noch einmal Hochbetrieb herrschen. Das gelte vor allem für Österreich, weil auch dort in fünf Bundesländern die Ferien zu Ende gehen.

Auf den Hauptverbindungen in Italien, der Schweiz, Slowenien und Kroatien werde es voraussichtlich ebenfalls zu längeren Fahrtzeiten bei der Heimreise kommen.

Nach ADAC-Angaben ist in Deutschland vor allem auf folgenden Strecken mit Staus zu rechnen:

– A 1 Puttgarden – Hamburg – Bremen – Köln – A 2 Hannover – Dortmund – A 3 Nürnberg – Würzburg – Frankfurt – A 5 Basel – Karlsruhe – Frankfurt – A 6 Nürnberg – Heilbronn – Mannheim – A 7 Flensburg – Hamburg – A 7 Füssen – Würzburg – A 8 Salzburg – München – Stuttgart – Karlsruhe – A 9 München – Nürnberg – A 93 Kufstein – Inntaldreieck – A 95 Garmisch-Partenkirchen – München – A 99 Umfahrung München

me / dpa

Tourismus in München boomt – 2013 bricht alle Rekorde

Der Münchner Marienplatz zur Mittagsstunde: Hunderte Touristen, die Köpfe nach oben gereckt, die Smartphones und Kameras Richtung Rathaus gezückt. Das Glockenspiel ist eine der beliebten Touristenattraktionen in unserer bayerischen Landeshauptstadt – und die Münchner haben das Gefühl, dass der Besucheransturm immer größer wird.

 

Nun belegen auch die Zahlen: Die Urlauber lieben München. Nach einem starken Jahr 2012 schreibe der Tourismus in der Landeshauptstadt auch im ersten Halbjahr 2013 Rekordzahlen, teilte Wirtschaftsreferent Dieter Reiter (SPD) heute mit. In den ersten sechs Monaten zählten die Münchner Beherbergungsbetriebe mehr als 2,9 Millionen Gäste, das sei ein Plus von gut sechs Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012.

 

«Die positive Entwicklung bei den Gästezahlen und Übernachtungen aus dem In- und Ausland zeigt, dass sich München ganzjährig als hoch attraktive Metropoldestination in Europa positioniert hat.» Die Übernachtungen nahmen um 7,8 Prozent auf mehr als 5,9 Millionen zu. Dabei lockte die Landeshauptstadt vor allem mehr Gäste aus dem Ausland an. Die Zahlen ausländischer Gäste stieg etwas stärker als bei den inländischen Besuchern.

 

mt / dpa

Keine Lust auf Streit im Urlaub: Frau setzt ihren Mann am Rastplatz aus

Immerhin festgebunden hat sie ihn nicht, aber nach einem heftigen Streit auf der Fahrt in den Sommerurlaub hat eine Frau aus Nordrhein-Westfalen ihren Mann auf einem Rastplatz in Nordbayern aus dem Wagen geworfen.

 

Die Familie war auf dem Weg Richtung Südfrankreich, als sich „ordentlich Zoff“ zwischen den beiden entwickelte. Das teilt die Polizei in Unterfranken mit. Schließlich setzte die Frau ihren Partner vor die (Auto-) Tür und fuhr mit den Kindern davon. Der 38-Jährige suchte dann in seiner Not die Polizei in Bad Kissingen auf.
Wer nun aber denkt, die Ehefrau habe ihr Handeln bereut, der hat weit gefehlt: Sie war nach der Auseinandersetzung zwar umgekehrt und fuhr wieder Richtung Heimat, wollte ihren Partner aber partout nicht abholen. Die Polizei besorgte dem Mann ein Zugticket – wie es inzwischen um den Familienfrieden bestellt ist, ist nicht bekannt.

 

mt / dpa

Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de

Vorsicht bei Reisebuchungen im Internet – worauf Sie achten müssen

Palmen, Strand un Meer – und das alles mit nur wenigen Klicks: Viele Urlauber buchen mittlerweile ihre Reise im Internet. Zum einen ist es bequem, zum anderen werben zahlreiche Online-Reiseportale mit niedrigen Preisen. Doch Verbraucherschutzministerin Beate Merk warnt vor allzu günstigen Schnäppchen: Oftmals können dort versteckte Kosten lauern.

 

Anbieter handeln oft gesetzeswidrig

 

„Gerade bei der Buchung von Flugreisen kommt es immer wieder vor, dass man am Ende des Buchungsvorgangs einen höheren Preis zahlen soll als den, mit dem zuvor geworben wird“, so Merk. Die Ministerin mahnt die Anbieter, die Gesetze einzuhalten: „Preise sind als Endpreise anzugeben. Wenn ein Anbieter mit einem Flugpreis von 400 Euro wirbt und am Ende des Buchungsvorgangs zusätzlich eine „Ticketgebühr“ von 10 Euro verlangt, ist das nicht nur ärgerlich, sondern auch gesetzeswidrig.“

 

Eine weitere Mascher der Online-Reisebüros: Sie üben Druck auf den Kunden aus, wenn dieser keine Reiserücktrittsversicherung abschließen will. „Zusatzleistungen wie Reiserücktrittsversicherungen müssen als optionale Leistungen angeboten werden. Dass ich bei einzelnen Anbietern inzwischen eine Art Haftungsfreistellungserklärung für alle Schäden abgeben muss, wenn ich keine derartige Versicherung wünsche, geht zu weit“, empört sich Merk.

 

Vorsichtsmaßnahmen und Hilfe

 

Bei Reisebuchungen sollten Urlauber also immer darauf achten, ob Zusatzkosten der Anbieter tatsächlich Sinn machen. Aber auch wenn der Kunde erst hinterher merkt, dass er über den Tisch gezogen wurde, muss er nicht gleich vor Gericht gehen: Das Verbraucherschutzministerium empfiehlt einen sogenannten Online-Schlichter. Dieser kann unter www.online-schlichter.de für alle Verbraucherstreitigkeiten bei Bestellungen und Buchungen im Internet angerufen werden – egal ob es sich um eine doppelte Abbuchung des Flugpreises nach Abbruch des Buchungsvorgangs, Stornokosten oder Schimmel im Hotelzimmer handelt.

Aufklärungs-Film soll Urlauber am Flughafen vor Hautkrebs warnen

Wer am Münchner Flufhafen in den Urlaub fliegt, der wird vor dem Abflug erst einmal noch aufgeklärt – und zwar über Hautkrebs. Mit einer Video-Kampagne zieht nämlich das bayerische Gesundheitsministerium gegen die gefährliche Krankheit zu Felde. Der Spot mit dem Motto «Sonne(n) mit Verstand – statt Sonnenbrand» flimmert momentan alle fünf Minuten im Abflugbereich des Münchner Flughafens über die Bildschirme.

Die Aktion hat gute Gründe: Dem Bayerischen Krebsbericht zufolge nahm Hautkrebs in den vergangenen 30 Jahren stärker zu als andere Krebsformen.

1,5 Millionen glückliche Schüler: Heute starten die Sommerferien!

Für 1,5 Millionen Schüler und 111 000 Lehrer in Bayern beginnen heute die Sommerferien. Kultusminister Ludwig Spaenle wünscht allen Familien und Lehrern erholsame Ferien mit viel Zeit zum Krafttanken. Finanzminister Markus Söder leistet ebenfalls einen Beitrag zur Schulpolitik: Einserschüler unter 18 Jahren haben in den großen Ferien freie Fahrt bei der Bayerischen Seenschifffahrt, wenn sie von einem vollzahlenden Familienmitglied begleitet werden.

 

Foto: Norman Rönz / pixelio.de

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