Tag Archiv: Verdi

Warnstreik am Münchner Flughafen

Auch der Münchner Flughafen ist vom Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst betroffen. Die Gewerkschaft Verdi kündigte für Donnerstag Warnstreiks bei der Betreibergesellschaft und beim Sicherheitspersonal an. Dazu könne es zu Verzögerungen im Ablauf bei der Abfertigung von Flugzeugen kommen, wie Verdi-Fachbereichsleiter Manfred Weidenfelder am Dienstag mitteilte. Der Warnstreik soll um 05:00 Uhr beginnen und wird voraussichtlich gegen 13:00 Uhr enden. Für 10:00 uhr ist eine Kundgebung mit anschließender Demonstration durch die Terminals geplant.

Auch an den Flughäfen in Frankfurt am Main, Köln-Bonn, Düsseldorf, Hamburg, Hannover und Stuttgart soll gestreikt werden.

 

rr/dpa

Streik bei Telekom

Die Gewerkschaft Verdi hat rund Mitarbeiter der Telekom zu einem Streik am Dienstag aufgerufen. Mehr als 600 Angestellte in Augsburg, Kempten, Nürnberg, Schweinfurt und Weiden sollen ihre Arbeit ruhen lassen. Damit will die Dienstleistungsgewerkschaft nach eigenen Angaben den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen erhöhen. Verdi fordert 5,5 Prozent mehr Lohn für die Telekom-Mitarbeiter. Die Arbeitgeber haben ein Angebot vorgelegt, das über 2 Jahre verteilt insgesamt 3 Prozent mehr Geld vorsieht. Verdi hatte die Offerte umgehend abgelehnt. An diesem Donnerstag gehen in Hannover die Tarifverhandlungen für die bundesweit 72 000 Beschäftigten in die dritte Runde.

 

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Erneute Warnstreiks im öffentlichen Dienst

Die Kitas in München bleiben wieder zu. Die Gewerkschaft ver.di hat für kommenden Mittwoch erneute Warnstreiks angekündigt.

Bei der 2. Verhandlungsrunde am Freitag kam es zu keiner Einigung zwischen den Arbeitgebern und der Gewerkschaft. Die 3. Verhandlungsrunde steht am 31.03./01.04.2014 an. Davor wollen im Ballungsraum München am Mittwoch, 26. März 2014 auch wieder die Kinderpflegerinnen, Erzieherinnen und Leitungskräfte in den  Kinderkrippen, Kitas, Horten, Tagesheimen und Kooperationseinrichtungen streiken.

 

Aber nicht nur Kitas sind betroffen. Mit Ausnahme des Nahverkehrs und der Landesbehörden werden fast alle Bereiche bestreikt – „Müllabfuhren, Stadtwerke, Stadtreinigung, Verwaltung, Gärtnereien, Bauhöfe, Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, Einrichtungen der Kinderbetreuung genauso wie Behinderteneinrichtungen und Einrichtungen der Altenpflege sowie Krankenhäuser“, kündigte die Gewerkschaft Verdi an. Mehr als 10 000 Bedienstete seien aufgerufen, die Arbeit ruhen zu lassen. In München und Nürnberg seien Kundgebungen geplant.

rr

 

 

Warnstreiks in Bayern gehen weiter: Kindertagesstätten bleiben zu

Auch für heute hat die Gewerkschaft Verdi zu weiteren Warnstreiks im öffentlichen Dienst aufgerufen. Am Mittwoch bleiben zahlreiche Behörden und Kindertagesstätten im Freistaat geschlossen. Die Gewerkschaft Verdi hat mehrere tausend Beschäftigte aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Betroffen sind Einrichtungen in Ober-, Mittel- und Unterfranken, Niederbayern, Augsburg, Ingolstadt, Rosenheim, München und im Allgäu.

Bereits am Dienstag waren Angestellte von Bund und Kommunen in Würzburg, Bamberg, Regensburg und Passau in den Ausstand getreten. Die Gewerkschaften fordern die Anhebung der Löhne um monatlich 100 Euro sowie einen zusätzlichen Lohnzuwachs von 3,5 Prozent. Erste Tarifverhandlungen waren am vergangenen Donnerstag ergebnislos geblieben, diesen Donnerstag werden die Gespräche fortgesetzt.
rr/dpa

Warnstreiks im öffentlichen Dienst

In Bayern legen heute zahlreiche Beschäftigte im öffentlichen Dienst ihre Arbeit nieder.

 

Die Gewerkschaft Verdi hat die rund 2 000 Beschäftigten zu dem Warnstreik aufgerufen. Betroffen sind die Regionen Niederbayern, Bamberg, Würzburg-Aschaffenburg und in die Oberpfalz. Am Mittwoch sollen die Aktionen dann ausgeweitet werden. Betroffen sind neben Ämtern, Kindertagesstätten, Stadtwerken und Theatern auch Einrichtungen des Bundes und der Bundeswehr sowie die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. In Passau, Regensburg und Würzburg sind Kundgebungen geplant. Am vergangenen Donnerstag sind erste Tarifverhandlungen für Angestellte von Bund und Kommunen ergebnislos zu Ende gegangen. Die Gewerkschaften fordern eine Anhebung der Gehälter um 100 Euro sowie einen zusätzlichen Lohnzuwachs von 3,5 Prozent.

 

rr/dpa

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