Tag Archiv: Vergewaltigung

Großhadern: Öffentlichkeitsfahndung nach versuchter Vergewaltigung

Wie bereits berichtet, bestieg eine 21-jährige Münchnerin am Sonntag, 25.05.2014, gegen 03.05 Uhr, an der Haltestelle „Karlsplatz/Stachus“ einen Nachtbus der Linie N40.

 

Gegen 03.35 Uhr stieg sie an der Bushaltestelle „Großhaderner Straße“ aus und machte sich anschließend zu Fuß auf dem Heimweg.

 

Kurz vor der Kreuzung Guardinistr./Ecke Stiftsbogen wurde sie durch einen bis dahin nicht wahrgenommenen unbekannten Mann von hinten zu Boden gebracht. Nachdem der Angreifer die Geschädigte auf den Rücken drehte, trat sie ihn empfindlich in den Schritt, so dass er zu Fuß die Flucht ergriff.

Von der Überwachungsanlage des Nachtbusses konnten Lichtbilder des unbekannten Täters gesichert werden.

 

Aufgrund der ersten Berichterstattung der Münchner Lokalpresse haben sich drei weitere Geschädigte bei der Polizei gemeldet. Dabei handelt es sich um eine 20-jährige Studentin, eine 27-jährige Verkäuferin und eine 31-jährige Sozialarbeiterin. Alle drei in München wohnende Frauen gaben eine ähnliche Täterbeschreibung ab und wurden in Groß- bzw. Kleinhadern angegriffen.

 

Im ersten nachträglich angezeigten Fall wurde eine 20-jährige Studentin, am Mittwoch, 14.05.2014, gegen 04.00 Uhr, auf dem Nachhauseweg vom Stachus mit dem Nachtlinienbus N40 bereits im Bus angebaggert. An der Haltestelle „Klinikum Großhadern“ stieg sie aus und wurde von dem unbekannten Mann verfolgt. Immer wieder sprach er sie an, ob sie Angst hätte und dass Vergewaltigungen doch gar nicht so schlimm wären.
Außerdem legte er seinen Arm um sie. Da die 20-Jährige Angst hatte, dass er sie festhalten könnte, fing sie auf den letzten Metern zu ihrer Wohnung zu rennen an. Der Unbekannte folgte ihr zunächst noch ein Stück und ließ dann von ihr ab.

 

Im zweiten Fall bemerkte eine 27-jährige Verkäuferin am Montag, 02.06.2014, gegen 04.15 Uhr, aus einem Gebüsch ein Knacken. Sie bemerkte einen Mann, der in aggressiver Weise auf sie zukam. Da sie zu spät aufgestanden war, hatte sie sich ein Taxi für den Arbeitsweg gerufen. Dieses kam just zu dem Zeitpunkt an und sie konnte zum Taxi laufen und mit diesem sofort wegfahren.

 

Im dritten Fall ging am Dienstag, 10.06.2014, gegen 09.30 Uhr, eine 31-jährige Sozialarbeiterin mit einer weiteren Frau den Treppenabgang zur U-Bahn „Haderner Stern“ hinunter. Ein unbekannter Mann hielt sich auf der Treppe auf und hielt zunächst den Arm der vor ihr laufenden Frau fest. Diese konnte sich jedoch losreißen und lief weiter. Nachdem die 31-Jährige dem Mann zunächst auswich, folgte er ihr und versuchte sie ebenfalls am Arm festzuhalten. Das konnte sie jedoch durch Armbewegungen verhindern und fuhr mit der U-Bahn zur Arbeit.

 

Bei diesen drei nachträglich gemeldeten Vorfällen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich dabei um den gesuchten Täter handeln könnte.

 

Täterbeschreibung:
Männlich, 35 Jahre alt, 180 cm groß, kurze, schwarze Haare, südländischer Typ, athletisch; er trug eine schwarze Lederjacke und eine dunkle Hose.

 

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

RG / dpa

München – Mittersendling: Überfallartige Vergewaltigung – Täter festgenommen

münchen.tv berichtete am 30.Mai 2014 über eine versuchte Vergewaltigung an der Aidenbachstraße in München.
Nach der Öffentlichkeitsfahndung stellte sich der Täter und sitzt mittlerweile in Haft.

 

Wie bereits berichtet, stieg am Samstag, 10.05.2014, gegen 05.25 Uhr, eine 29-jährige Französin an der Haltestelle Aidenbachstraße aus der U 3 aus und begab sich zu Fuß zu ihrer Wohnung in der Murnauer Straße. Dabei bemerkte sie, dass sie verfolgt wurde.

 

Auf Höhe des Pfaffenwinkels wurde die 29-Jährige unvermittelt von hinten attackiert und mit dem Kopf gegen die Stange eines Verkehrszeichens gestoßen. Daraufhin stürzte sie und zog sich Schürfwunden an beiden Knien zu. Danach fasste der Täter ihr kräftig in den Schritt. Dabei zerriss ihre Strumpfhose und sie erlitt blutende Verletzungen im Intimbereich.

 

Nachdem die 29-Jährige schrie und sich wehrte, ließ der Täter von ihr ab und flüchtete. Die Frau verständigte über Notruf die Polizei. Eine eingeleitete Sofortfahndung verlief ergebnislos.

 

Öffentliche Fahndung hilft der Polizei

 

Aufgrund einer daraufhin am Freitag, 30.05.2014, eingeleiteten Öffentlichkeitsfahndung meldete sich der Rechtsanwalt des 26-jährigen mutmaßlichen Täters bei der Polizei. Auf Vorladung erschien am Montag, 02.06.2014, der Rechtsanwalt mit seinem Mandanten beim Fachkommissariat 15 zur Vernehmung. Der 26-Jährige machte jedoch zur Sache keine Angaben.

 

Der zuständige Haftrichter im Polizeipräsidium München erließ zwischenzeitlich gegen den 26-Jährigen Haftbefehl wegen Vergewaltigung. Weitere Ermittlungen des Fachkommissariat 15 sind noch erforderlich.

 

RG / Polizei

München – Steinhausen: 18-Jährige fast vergewaltigt

Die Polizei sucht Zeugen einer gerade noch vereitelten Vergewaltigung einer 18 Jahre alten Frau.

 

In den Morgenstunden auf dem Nachhauseweg

Das ganze hat sich am Sonntag Morgen gegen 5 Uhr 50 zugetragen.

Die 18-jährige Münchnerin war nachdem sie die Nacht aus war auf dem Nachhauseweg.

An der Münchner Freiheit fiel ihr zum ersten Mal ein Mann auf, den sie später als arabisch aussehend bezeichnete.

Etwa gegen halb sechs stieg die junge Frau dann in einen Bus in Richtung Einsteinstraße, der Mann tat es ihr gleich.

An der Haltestelle Einsteinstraße setzte sie ihren Nachhause-Weg zu Fuß fort, verfolgt von dem Mann, der bereits den richtigen Moment abwartete, zuzuschlagen.

Zuhause angekommen öffnete sie die Tür zum Hausgang – der Täter sah seine Gelegenheit:

Er stellte den Fuß in den Türspalt, bevor die Türe ins Schloss fiel und stellte der 18-Jährigen nach.

Die wollte flüchten, der Vergewaltiger war aber schneller, holte sie ein und warf sie auf den Boden.

Die junge Frau konnte dabei aber noch an einer Türklingel läuten, woraufhin ein Nachbar die Szene mitbekam und ihr zur Hilfe eilte.

Der Täter ergriff daraufhin die Flucht.

Die Polizei bittet um Mithilfe, um den Vergewaltiger zu finden:

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 170 cm groß, ca. 25 Jahre, schlank, kurze, schwarze, glatte Haare, orientalisches Aussehen, sprach gebrochen deutsch; bekleidet mit schwarzer Kappe, schwarzem T-Shirt mit Aufdruck, dunkler Hose, dunkler Sneaker

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum am U-Bahnhof Münchner Freiheit oder in der Einsteinstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

adc / PP

Herrsching/München: Sex-Täter tötet sich selbst

Der Vergewaltiger von Herrsching ist tot.

Der 28 Jahre alte Matthias M., der eine 25 Jahre alte Frau vergangenen Wochenende zunächst brutal vergewaltigt und sie dann mit dem Auto überfahren hatte, hat sich kurz nach der Tat vor einen Zug geworfen.

 

Ein Leben voller Verbrechen

Auf Matthias M. wurde die Polizei durch die Aussagen eines ihm nahe stehenden Zeugen aufmerksam.

Durch den Selbstmord entgeht er einer Strafe für Vergewaltigung und versuchten Mord.

Bereits 2009 hatte der Heizungsbauer aus München eine Haftstrafe kassiert, weil er zusammen mit einem Komplizen in ganz Oberbayern Einbrüche durchgezogen hatte, um seine Spielautomaten-Sucht zu finanzieren.

Damals stand eine Sicherungsverwahrung wegen mangelnder Einsicht im Raum, sie wurde aber nicht erlassen.

Insgesamt 130 Einträge hatte Matthias M. insgesamt im Register der Polizei. Seine kriminelle Laufbahn hatte schon in seiner Jugend begonnen.

Zu allem Überfluss war der Sex-Täter selbst Vater eines kleinen Jungen. Der konnte ihm nach eigener Aussage aber nicht „die Glückshormone“ geben, die das Zocken an Automaten ihm brachten.

Sein Ende fand dieses Leben, das nur als vollkommen auf der schiefen Bahn beschrieben werden kann, dann auf den Gleisen in der Nähe von Trudering.

Der Zeuge, der die Polizei auf die Spur von Matthias M. brachte, hatte noch kurz vor Vergewaltigung und versuchten Mord vom Täter zu hören bekommen, dass er die Zeit im Knast bereue und er die verlorene Zeit bedauert.

 

Vergewaltigt und überfahren – ein Mann wie ein Monster

 

Nach Auffindung einer lebensgefährlich verletzten 25-Jährigen Frau hatten Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck nun die Möglichkeit, kurz mit dem Opfer zu sprechen. Aus den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck und der kurzen Äußerung der Frau ergibt sich, dass sie einem sexuell motivierten Angriff zum Opfer gefallen ist. Die 25-jährige Frau war mit der letzten S-Bahn von München nach Herrsching gefahren und ist dort gegen 03:15 Uhr angekommen. Nachdem die Frau mit dem Fahrrad von der S-Bahn-Station Herrsching weggefahren war, kam es zu dem Überfall des bislang unbekannten Täters. Ergänzende Angaben zum Tatablauf sind derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht möglich.

 

 

Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck hat zur Aufklärung dieses Verbrechens eine 16-köpfige Ermittlungsgruppe (EG Ellwang) gebildet, die mit Hochdruck die Ermittlungen weiter vorantreibt. Besonders bedeutsam für die Ermittler wären nun Zeugen, die ebenfalls die letzte von München kommende S-Bahn nutzten und möglicherweise relevante Wahrnehmungen im Umfeld des S-Bahnhofes in Bezug auf ein Fahrzeug oder eine verdächtige Person gemacht haben. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 08141/612-0 bei der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegen genommen.

 

 

Am Sonntagmorgen gegen 05:30 Uhr hatte ein Anwohner am nördlichen Ortsrand von Herrsching eine schwer verletzte Frau in seinem Garten aufgefunden. Gegenüber den alarmierten Rettungskräften und der Polizei äußerte die Verletzte, dass sie einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sei. Die Frau war in der Folge nicht mehr ansprechbar und wurde nach Erstversorgung am Auffindeort mit dem Rettungshubschrauber in eine Münchener Klinik eingeliefert. Aufgrund der lebensgefährlichen Verletzungen wurde sie dort notoperiert.

 

 

Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen und sicherte am Auffindeort in der Hechendorfer Straße in Herrsching, sowie in einem nahegelegenen Waldstück mögliche Spuren. In dem Waldstück konnten persönliche Gegenstände der verletzten Frau aufgefunden werden.

 

 

adc / jn  / dpa

 

Rettungsassistenten im Einsatz

Herrsching: Schwerverletzte Frau Opfer sexueller Übergriffe

Nach Auffindung einer lebensgefährlich verletzten 25-Jährigen Frau hatten Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck nun die Möglichkeit, kurz mit dem Opfer zu sprechen. Aus den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck und der kurzen Äußerung der Frau ergibt sich, dass sie einem sexuell motivierten Angriff zum Opfer gefallen ist. Die 25-jährige Frau war mit der letzten S-Bahn von München nach Herrsching gefahren und ist dort gegen 03:15 Uhr angekommen. Nachdem die Frau mit dem Fahrrad von der S-Bahn-Station Herrsching weggefahren war, kam es zu dem Überfall des bislang unbekannten Täters. Ergänzende Angaben zum Tatablauf sind derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht möglich.

 

 

Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck hat zur Aufklärung dieses Verbrechens eine 16-köpfige Ermittlungsgruppe (EG Ellwang) gebildet, die mit Hochdruck die Ermittlungen weiter vorantreibt. Besonders bedeutsam für die Ermittler wären nun Zeugen, die ebenfalls die letzte von München kommende S-Bahn nutzten und möglicherweise relevante Wahrnehmungen im Umfeld des S-Bahnhofes in Bezug auf ein Fahrzeug oder eine verdächtige Person gemacht haben. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 08141/612-0 bei der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegen genommen.

 

 

Hintergrund:

 

 

Am Sonntagmorgen gegen 05:30 Uhr hatte ein Anwohner am nördlichen Ortsrand von Herrsching eine schwer verletzte Frau in seinem Garten aufgefunden. Gegenüber den alarmierten Rettungskräften und der Polizei äußerte die Verletzte, dass sie einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sei. Die Frau war in der Folge nicht mehr ansprechbar und wurde nach Erstversorgung am Auffindeort mit dem Rettungshubschrauber in eine Münchener Klinik eingeliefert. Aufgrund der lebensgefährlichen Verletzungen wurde sie dort notoperiert.

 

 

Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen und sicherte am Auffindeort in der Hechendorfer Straße in Herrsching, sowie in einem nahegelegenen Waldstück mögliche Spuren. In dem Waldstück konnten persönliche Gegenstände der verletzten Frau aufgefunden werden.

 

 

Zeugenaufruf

 

 

Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck bittet um sachdienliche Hinweise. Insbesondere Wahrnehmungen in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Bereich Rausch und Ellwang (Waldgebiet zwischen Herrsching und Schlagenhofen)  können für die Ermittler von Bedeutung sein. Wer dort oder auch im weiteren Umfeld verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten sich unter der Tel.-Nr. 08141/612-0 bei der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck zu melden.

 

 

jn / Polizei

Hammer von Richter

Landgericht München: Sportlehrer leugnet 3-fache Vergewaltigung

Ein Sporttrainer hat die mehrfache Vergewaltigung einer 13 Jahre alten Schülerin vor dem Münchner Landgericht am Montag bestritten. Auch den Missbrauch zweier gleichaltriger Mädchen wies er von sich. «Er ist unschuldig», sagte sein Anwalt im Auftrag des Angeklagten zum Auftakt des Prozesses. Weitere Angaben wollte der Angeklagte nicht machen.

 
Laut Staatsanwaltschaft hatte sich der 36-Jährige seit Juli 2009 als Sporttrainer «Freundschaft und Zutrauen» des Mädchens erworben und dieses ausgenützt: Den Teenager soll er knapp ein halbes Jahr später zu sich in die Wohnung geladen haben, um Sportfilme zuschauen. Dabei soll er behauptet haben, dass auch andere Jugendliche eingeladen seien. Tatsächlich war der Angeklagte mit dem Mädchen allein. Während des Films habe er seine Besucherin dann mit Gewalt ausgezogen und vergewaltigt. Der Staatsanwaltschaft zufolge vergewaltigte der Mann das Mädchen bis zum Morgen noch zwei Mal.

 

Eine andere 13-Jährige kam laut Anklage mit unsittlichen Berührungen davon. Ein drittes Mädchen soll der Trainer für sexuelle Handlungen ausgenützt haben. Gegen den Angeklagten wird voraussichtlich an neun Tagen verhandelt.

 

 

jn / dpa

München – Mittersendling: Vergewaltigung! Zeugen gesucht.

Ein Unbekannter hat am frühen Samstag Morgen versucht, eine 29 Jahre Französin in der Murnauer Straße  zu vergewaltigen.

Als die Frau aus der U3 an der Haltestelle Aidenbachstraße ausstieg, bemerkte sie, dass sie von einem Mann verfolgt wurde.

Auf der Höhe des Pfaffenwinkels schlug der Täter dann zu: Er packte die Frau von hinten und hämmerte ihren Kopf mit Wucht gegen den Eisenpfosten eines Verkehrsschildes.

Die Frau fiel hin und schürfte sich die Knie auf – da fiel der Vergewaltiger über sie her.

Er grabschte der Französin mit so einer Brutalität zwischen die Beine, dass ihre Strumpfhose zerriss und fügte ihr durch das gewaltsame Zupacken sogar blutende Wunden im Schritt zu.

Die 29-Jährige aber setzte sich zur Wehr: Sie schrie und strampelte, was den Täter erschreckte.

Er ließ von seinem Opfer ab und flüchtete.

In den meisten Fällen rechnen Vergewaltiger nicht damit, dass ihre weiblichen Opfer vehement gegen den Missbrauch ankämpfen und geraten bei Gegenwehr und Hilferufen in Panik.

Die Polizei bittet jetzt um Mithilfe, um den Täter stellen zu können:

Zeugenaufruf:

Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Murnauer Straße / Pfaffenwinkel Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem

Polizeipräsidium München, Kommissariat 65

Telefon 089/29100

oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

adc / PP

München – Neuhausen: Versuchte Vergewaltigung

Nirgendwo scheinen Frauen mehr vor sexuellen Übergriffen sicher zu sein.

Das musste jetzt auch eine 24 Jahre alte Münchnerin am Sonntag Morgen gegen 04:30 in der Merianstraße in Neuhausen feststellen.

Auf dem Heimweg verfolgte sie ein Mann in einigem Abstand.

Als sie vor ihrer Wohnungstür angekommen war, packte sie der Täter von hinten, drückte sie an den Schultern zu Boden und hielt sie unten.

Er hatte sich bereits über die 24-Jährige gebeugt, die ließ sich das aber nicht gefallen.

Sie schrie in voller Lautstärke um Hilfe, strampelte und wehrte sich nach Leibeskräften gegen die Vergewaltigung, die der Mann offenbar vorhatte.

So, wie es in solchen Fällen häufiger ist, hat der Täter damit nicht gerechnet, und durch die Gegenwehr beeindruckt ließ er die Frau los und flüchtete.

Die Polizei sucht nach dem Mann, und bittet die Bevölkerung, bei der Suche zu helfen, bevor er eine solche Tat noch einmal versucht.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 170 cm groß, ca. 45 Jahre alt, 7 cm langes dunkles Haar zu einem Pony ins Gesicht gekämmt, tiefe Nasenfalte, breite Nase, gräulich-braune Haut, schlank, osteuropäischer Typ; dunkle Jacke, sprach mit osteuropäischem Akzent; er führte einen schwarzen Pilotenkoffer mit.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

adc / PP

Isarvorstadt: Mann nach Vergewaltigung festgenommen

Ein 17 Jahre altes Mädchen wurde vor knapp 2 Wochen vergewaltigt – Die Polizei konnte am Dienstag einen Tatverdächtigen festnehmen.
Die 17-Jährigewar über das Wochenende vom 28.03.2014 bis zum Sonntag, 30.03.2014 bei ihrer Großmutter in München zu Besuch. Dies wohnt in der Isarvorstat in der Nähe des Südlichen Friedhofs. Am Sonntag den 30.03.2014, kurz nach Mitternacht, verständigte ein unbeteiligter Passant die Polizei, nachdem er die weinende Frau in der Thalkirchner Straße angetroffen hatte. Die 17-Jährige erzählte ihm, dass sie vergewaltigt worden sei, jedoch nicht die Polizei informieren wollte. Nachdem er die Polizei trotzdem verständigt hatte, konnte folgender Tatablauf ermittelt werden:

Sie befand sich am Samstag, 29.03.2014, gegen 23.00 Uhr, auf einem Mauervorsprung des Friedhofs zum Rauchen. Dort wurde sie von einem ihr unbekannten Mann angesprochen, der ihr etwas auf dem Friedhof zeigen wollte. Dazu stiegen beide über die Friedhofsmauer. Auf dem Friedhofsgelände bedrohte der Mann sie mit einem Messer und vergewaltigte sie. Danach flüchtete er unerkannt.

Durch ausgiebige kriminalpolizeiliche Ermittlungen konnte ein 29-jähriger Gelegenheitsarbeiter ermittelt und vorläufig festgenommen werden. Er wurde in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München eingeliefert und dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

 

rr/Polizeipräsidium München

Frau in Wohnung überfallen und vergewaltigt

Eine 32-Jährige wurde in ihrer eigenen Wohnung vergewaltigt. Die Tat hat sich bereits am 19. März ereignet. Nachdem die Ermittlungen bisher zu keinem Ergebnis führten, haben sich die Fahnder nun an die Öffentlichkeit gerichtet.

Um 08.30 Uhr klingelte ein unbekannter Mann an der Tür der Altenpflegerin in der Pegnitzstraße in Gern. Er gab an von den Stadtwerken zu sein und den Wasserstand ablesen zu wollen. Die Frau verwies ihn hierzu in den Keller und wollte die Tür wieder schließen.

 

Der unbekannte Mann stellte seinen Fuß in die Tür und drückte diese auf. Er schubste die 32-Jährige auf ihre Schlafcouch und vergewaltigte sie. Anschließend sagte er zu ihr, dass sie niemandem etwas sagen solle, da er wisse, wo sie wohne. Dann entfernte er sich aus der Wohnung. Die Altenpflegerin begab sich kurz darauf zu ihrer Hausärztin und anschließend zur Polizei.
Täterbeschreibung:
Männlich, 175-180 cm groß, 40-50 Jahre alt, schlank, solariumgebräunt, kurze, braun-grau-melierte Haare, sprach
Berlin-Brandenburger-Dialekt, er trug eine Goldkette um den Hals, vermutlich Raucher (Mentholzigaretten). Bekleidung: Graue Jacke, Blujeans, weißes Hemd oder T-Shirt und führte hellgrauen Rucksack mit sich.

 

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Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

rr/Polizeipräsidium München

Ein Polizeiauto, © Symbolbild

Sexuelle Nötigung – Zeugenaufruf

Am gestrigen Montag (10.02.2014) geschah eine sexuelle Nötigung – die Polizei bittet um Ihre Mithilfe.

Gegen 19.00 Uhr betrat eine 21-jährige ein Anwesen in der Heßstraße. Beim Betreten des Hausflurs umklammerte sie ein unbekannter Täter von hinten und griff ihr unter den Rock. Sie schrie lauthals und wehrte sich. Nachdem sie sich stark wehrte und es ihr gelang dem Täter ins Gesicht zu schlagen, ließ er von ihr ab und flüchtete in unbekannte Richtung.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 21 Jahre alt, ca. 180 cm groß, sportliche Figur, kurze braune Haare, braune Augen, südosteuropäische
Erscheinung; war bekleidet mit einem Kapuzenpulli mit orangefarbenen Bändern und evtl. einer Jogginghose.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Versuchte Vergewaltigung in Thalkirchen

Eine junge Frau hatte noch Glück und entging knapp einer Vergewaltigung.
Eine 24-jährige Somalierin war am Samstagmorgen gegen 05:25 Uhr auf dem Weg zur Arbeit. Sie ging auf dem an eine Grünanlage angrenzenden Gehweg der Thalkirchner Straße. Sie bemerkte, dass sich jemand hinter ihr befand. Als sie sich umdrehte, wurde sie von einem unbekannten Mann umklammert. Der Unbekannte hielt ihr den Mund zu. Die 24-jährige konnte sich losreißen und Richtung Straße flüchten. Der Unbekannte holte sie ein und zerrte sie wieder zurück in Richtung Gehweg bzw. Grünanlage. Er schlug dabei auf sie ein.

Ein Taxifahrer erkannte das Geschehen und hielt an. Vermutlich aus diesem Grund ließ der Mann von der Frau ab und flüchtete in Richtung U-Bahnhof Brudermühlstraße. Die junge Frau erlitt aufgrund der Schläge leichte Verletzungen und klagte über Kopfschmerzen.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 30 Jahre alt, ca. 175 cm groß, schlanke Figur, kurze schwarze Haare, türkisch-arabisches Aussehen; bekleidet mit dunkler Jacke mit Kapuze und dunkler Hose.
Die Polizei bittet um Hilfe aus der Bevölkerung. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
rr/Polizeipräsidium München

Polizei München sucht Vergewaltiger – 2000 Euro Belohnung!

Die Münchner Polizei bittet bei der Suche nach einem Vergewaltiger um Mithilfe aus der Bevölkerung. Für Hinweise, die zur Klärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen hat die Polizei eine Belohnung in Höhe von 2.000 Euro ausgesetzt.
Der gesuchte Mann hat bereits am 02.05.2013 in einem Waldstück in Obergiesing eine 30-jährige Frau vergewaltigt. Die Münchnerin ging gegen 17.15 Uhr den General-Kalb-Weg, der durch ein Waldstück verläuft und sich in der Nähe zur S-Bahnhaltestelle „Fasanengarten“ befindet, entlang. Auf Höhe der dortigen Tennisplätze ging sie etwa zehn Meter von dem Weg entfernt in den Wald, um ihre Notdurft zu verrichten. Als sie ihre Hose wieder hochgezogen hatte, näherte sich der unbekannte Täter unbemerkt von hinten, packte die 30-Jährige und stieß sie zu Boden. Der Täter hielt ihr den Mund zu, zog ihr die Hose herunter und vergewaltigte sie. Nach der Tat konnte er unerkannt entkommen.

Täterbeschreibung:

Männlich, ca. 40 Jahre alt, ca. 180 cm groß, kräftige Statur, südländischer Typ, buschige Augenbrauen, Goldzahn im vorderen, oberen Bereich. Bekleidet war der Täter mit einer schwarzen, glänzenden Jogginghose, einer blauen Nylonregenjacke mit Reißverschluss und auffälligen bronzefarbenen/goldenen Knöpfen und weißen Turnschuhen.

Zeugenaufruf:

Wer kennt eine Person, auf welche das Phantombild des Unbekannten passt?

Wer hat zur Tatzeit oder zu anderen Zeiten Beobachtungen gemacht, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Auslobung:

Für Hinweise, die zur Klärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, ist eine Belohnung in Höhe von 2.000 Euro ausgesetzt, deren Zuerkennung unter Ausschluss des Rechtsweges erfolgt.
me / Polizei

52-Jährige von 35-Jährigem vergewaltigt

Eine 52-Jährige wurde bereits am Freitag Opfer einer Vergewaltigung. Die Frau brachte die Tat allerdings erst am Montag zur Anzeige.

Sie hatte den späteren Täter am Freitag in der Innenstadt in der Bahnhofsgegend kennengelernt. Der 35-jährige Rumäne bot der Frau an, dass sie in einem Hotel schlafen könnte.Sie nahm das Angebot an. Im Hotel schließlich vergewaltigte er die Frau. Nach der Tat konnte sie das Hotel verlassen und erstattete dann am Montag Anzeige. Der Täter konnte im Anschluss festgenommen werden. Er wurde in die Haftanstalt eingeliefert und wird dem Ermittlungsrichter vorgeführt.
rr/Polizeipräsidium München

Vergewaltigung in der Brienner Straße: Polizei sucht Zeugen

Einer 26-jährigen Münchnerin wurde eine Disko-Bekanntschaft zum Verhängnis.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag war die junge Frau zusammen mit einer Freundin in verschiedenen Münchner Lokalen unterwegs. In einer Diskothek lernte sie einen Mann kennen. Mit diesem verließ sie dann in den frühen Morgenstuden des Sonntags den Club. Als die beiden in der Brienner Straße waren, drückte der Mann sie unvermittelt mit dem Gesicht voraus gegen eine Hauswand und vergewaltigte sie wiederholt. Die 26-Jährige wehrte sich vehement und schließlich ließ der Täter von ihr ab. Daraufhin flüchtete sie in ein Schnellrestaurant am Hauptbahnhof und verständigte von dort eine Bekannte. Diese holte das Opfer ab. Von Zuhause aus verständigte die 26-Jährige die Polizei.
Die Polizei bittet nun um Hilfe aus der Bevölkerung. Der Vergewaltiger wird wie folgt beschrieben:

Ca. 28 Jahre alt, ca. 185 – 190 cm groß, braune, kurze Haare, grün-braune Augen, volle Lippen, ausgebogener Nasenrücken, große Hände; bekleidet mit schwarzem halblangen Mantel, kariertem Hemd, Jeans mit braunem Gürtel, braunen Schuhen.
Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.rr/Polizeipräsidium München

Polizei in München sucht fieberhaft nach einem Vergewaltiger

Wie wir bereits berichtet haben, wurde am frühen Morgen des 3. November eine 52-jährige Frau in München-Pullach brutal überfallen und vergewaltigt. Sie war gerade auf dem Heimweg von der S-Bahn-Station, als sie von einem unbekannten Mann gepackt und in ein nahes Waldstück gezerrt wurde. Dort verging er sich zweimal an ihr und flüchtete anschließend gegen 7:00 Uhr von Pullach aus mit der S7 in Richtung Münchner Innenstadt.

 

Nun sucht die Polizei dringend nach Zeugen, die den Mann gesehen haben. Dank der Überwachungskameras im S-Bahn-Zug konnten Fotos von dem mutmaßlichen Vergewaltiger gemacht werden. Der Gesuchte ist  etwa 27 bis 30 Jahre alt, ungefähr 1,75 Mter groß und schlank. Er wird mit einem arabischen Aussehen beschrieben, mit kurzen, welligen, schwarze Haaren. Bekleidet war er mit einem grünen Parka mit Kapuze. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

Nachtrag: Der Täter wurde zwischenzeitlich verhaftet.
 

mt / Polizei

Die grünen Uniformen werden bis 2018 ausgetauscht., © Symbolbild

München-Pullach: Frau wird überfallen und vergewaltigt

Am Sonntagmorgen gegen 06.30 Uhr befand sich eine 52-jährige Münchnerin auf dem Weg von der S-Bahnstation Pullach zum
Burgweg. Auf einem Fußweg auf der Margarethenstraße trat plötzlich ein unbekannter Mann von hinten an sie heran, packte sie und hielt ihr den Mund zu. Er zog sie in ein nahes Waldstück und zerrte sie zu Boden.

 

Zweimal hintereinander vergewaltigt

 

Der Mann drohte der 52-Jährige Gewalt an, wenn sie nicht tun würde, was er sagt. Dann zog ihr die Hose herunter und vergewaltigte sie. Im Anschluss zog er die Frau weiter in den Wald hinein, entkleidete sie komplett, bedrohte sie weiterhin und missbrauchte sie nochmals. Nach der Tat, gegen 07.00 Uhr, flüchtete der unbekannte Täter in Richtung S-Bahnhof. Die Münchnerin wurde bei dem Überfall leicht verletzt. Eine Sofortfahndung nach dem Täter verlief ergebnislos.

 

Zeugenaufruf

 

Die Polizei sucht im Zusammenhang mit der Vergewaltigung dringen nach Zeugen. Der Täter ist  27 bis 30 Jahre alt, rund 1,75 Meter groß und schlank. Er hatte ein arabisches Aussehen mit kurzen, welligen, schwarze Haaren. Bekleidet war er mit einem grünen Parka mit Kapuze.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

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mt / Polizei

Memmingen: Vater saß wegen Vergewaltigung offenbar jahrelang unschuldig im Gefängnis

Ein Familienvater aus dem Oberallgäu hat vermutlich sieben Jahre unschuldig im Gefängnis gesessen. Seine Tochter widerrief am Dienstag vor dem Landgericht Memmingen ihren früheren Vorwurf, ihr Vater habe sie dreimal vergewaltigt. Im Juli 1996 war der Mann wegen dieser Anklage vom Landgericht Kempten wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern und Vergewaltigung verurteilt worden. Das Landgericht Memmingen hob nun heute das Urteil auf und sprach den Angeklagten im Wiederaufnahmeverfahren frei.

 

Die Mutter habe die Tochter gegen den Vater aufgehetzt

Unter Tränen beschrieb die heute 33 Jahre alte Tochter, wie es damals zu ihrer Falschaussage kam: Zwischen ihren Eltern habe es dauernd Streit gegeben. Als sich die Eltern schließlich trennten, habe ihre Mutter sie gegen den Vater aufgehetzt. Sie habe ihr auch glaubhaft gemacht, dass er für die Krebserkrankung der Mutter mitverantwortlich war. «Mein Hass auf meinen Vater wurde immer größer. (…) Ich dachte, ich müsste mich an meinem blöden Vater rächen.»

 

„Ich hatte nicht den Mut, zur Wahrheit zurückzukehren“

Mit Hilfe des Terminkalenders ihrer Mutter, die inzwischen gestorben ist, habe sie damals eine Geschichte konstruiert, mit der sie Ermittler, Gutachter und später auch das Gericht überzeugen konnte. Als es zur Verhandlung kam und ihr Vater zu einer langen Gefängnisstrafe verurteilt wurde, habe sie extreme Gewissensbisse gehabt – auch ihrem jüngeren Bruder gegenüber, der danach in eine Pflegefamilie kam. «Aber ich hatte nicht den Mut, zur Wahrheit zurückzukehren», sagte die Frau, die inzwischen selber Mutter von drei kleinen Kindern ist. In den Folgejahren sei der Druck immer größer geworden. Erst als ihre eigene Tochter vor fünf Jahren auf die Welt kam, habe sie sich von der Last befreien wollen.

 

Vater kann nun mit einer Entschädigung rechnen

Laut früherer Anklage soll der Vater das Mädchen von November 1989 bis Mai 1991 dreimal zum Geschlechtsverkehr gezwungen haben. Die Tochter war zur angenommenen Tatzeit neun und zehn Jahre alt. Der Angeklagte hatte die Vorwürfe stets bestritten. «Es war kein faires Verfahren», kritisierte der 62-Jährige. Er habe sich von Anfang an vorverurteilt gefühlt. Die siebenjährige Haftstrafe hat der Mann voll verbüßt. Sollte sich nun ergeben, dass er zu Unrecht im Gefängnis saß, kann er mit einer Entschädigung rechnen.

 

dpa / lby

Wiesn-Gewalt: doppelt so viele Sex-Übergriffe wie im Vorjahr

300 Polizisten täglich im Wiesn-Einsatz

 

Taschendiebstahl, Schlägereien, Schankbetrug; dass die Polizei auf dem Oktoberfest alle Hände voll zu tun hat, ist nichts neues.

Und die Münchner Polizei leistet ganze Arbeit; seit dem zweiten Wiesn-Wochenende, auch genannt „Italiener-Wochenende„, wird sie sogar bis zum Ende des Trubels von Kollegen aus Südtirol unterstützt.

 

Eine „entspannte und gemütliche Wiesn“

 

Bei hohem Bierkonsum, lauter Musik und guter Laune kann es schon passieren, dass Mann seine guten Manieren vergisst. Wenn es aber zu einem handfesten Übergriff kommt, dann läuft etwas falsch; eigentlich sollte das große Polizeiaufgebot und die Sicherheitsmaßnahmen potentielle Täter abschrecken und solche Delikte verhindern.

Während Oktoberfest-Chef Dieter reiter von einer „entspannten und gemütlichen Wiesn“ spricht und damit den Rückgang von Schankbetrug und Körperverletzungen meint, hat sich die Zahl der sexuellen Übergriffe bereits zur Halbzeit zu der im Vorjahr verdoppelt. Zum Oktoberfest 2012 gab es nur 6 Fälle, jetzt sind es schon 12 – und noch ist die Wiesn nicht vorbei.

 

Präventionsmaßnahmen und Sicherheits-Oasen

 

Da ist es mehr als sinnvoll, sich Hilfe zu besorgen; die Organisation „Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen“ gibt es seit über 10 jahren und auch 2013 ist sie mit einem SecurityPoint auf der Theresienwiese vertreten und bietet Hilfe und Beartung in gefährlichen oder unangenehmen Situationen.

Außerdem bietet die Organisation eine kostenlose App an, über die frau alle wichtigen Informationen schnell und mobil abrufen kann: Telefonnummern, Lageplan, die näheste Anlaufstelle und nützliche Tipps, sich selbst zu schützen und zu verteidigen.

 

Auch die Herren können ihren Teil zu einer sicheren Wiesn beitragen: Der Verein Condrobs ruft dazu auf, sich als „Wiesngentleman“ der Damenwelt gegenüber respektvoll zu verhalten und im Notfall Zivilcourage zu zeigen.

100 Prozent Sicherheit können all diese Maßnahmen nicht nicht gewährleisten. Damit es aber eine wirklich „angenehme und gemütliche Wiesn“ sein kann, muss jeder seinen Teil beitragen.

 

 

jn

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