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Bundespolizei am Münchner Flughafen schnappt international gesuchten Drogendealer

Am vergangenen Freitag ist der Bundespolizei am Münchner Flughafen ein mit Haftbefehl gesuchter deutscher Staatsangehöriger ins Netz gegangen. Als die Beamten den Mann nach seiner Ankunft aus Dubai kontrollierten, entdeckten sie die Fahndungsnotiz der Staatsanwaltschaft Landshut.

 

Der 59-Jährige hatte sich im März 2012 als Kurier für mehr als zwei Kilogramm Haschisch bezahlen lassen. Dafür hatte ihn das Landgericht Landshut im Januar dieses Jahres wegen unerlaubten Handeltreibens mit nicht geringen Mengen an Betäubungsmitteln zu drei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Anstatt sich der Strafverfolgung zu stellen, hatte sich der Zwieseler dann ins Ausland abgesetzt und sich die vergangenen zehn Monate unter anderem in Marokko, Spanien, Italien und Asien aufgehalten. Daher suchte die Staatsanwaltschaft Landshut den Deutschen mit internationalem Haftbefehl.

 

Nachdem ihn die Bundespolizisten am Freitag (8. November) festgenommen hatten, lieferten sie den Verurteilten in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim ein.

 

mt / Bundespolizei

Haftzelle der Bundespolizei

Festnahmen am Münchner Flughafen: Ein Drogendealer und ein Schleuser gehen ins Netz der Bundespolizei

Am Freitag haben die Bundespolizisten am Münchner Flughafen zwei mit Haftbefehl gesuchte Personen festgenommen. Ein des Drogenhandels verdächtiger Norweger lief den Beamten bei seiner Einreise aus Pristina in die Arme, ein als Schleuser verurteilter Mongole wollte eigentlich nach Sofia.

 

Der Norweger war auf dem Weg nach Kopenhagen und  passierte die Einreisekontrolle. Aber: Schon 1998 hatte das Amtsgericht in Regensburg gegen ihn ermittelt und zur Festnahme ausgeschrieben – damals war er noch deutscher Staatsbürger und stand unter Verdacht, mit Heroin zu dealen. Nachdem die Bundespolizisten den 39-Jährigen jetzt festgenommen hatten, lieferten sie ihn in die Justizvollzugsanstalt Landshut-Berggrub ein.


Etwa zwei Stunden später klickten die Handschellen bei einem mongolischen Flugreisenden, der den Beamten auf seinem Weg von Paris nach Sofia bei der Ausreisekontrolle auffiel. Die Beamten entdeckten gleich mehrere Fahndungsnotierungen auf den Namen des 40-Jährigen: Er war bereits im Jahr 2006 vom Amtgericht Passau und im Jahr 2009 vom Amtsgericht Amberg jeweils wegen Einschleusens von Ausländern verurteilt worden. Da er sich jedoch der Strafverfolgung entzogen hatte, suchten die Staatsanwaltschaften Passau und Amberg mit Vollstreckungshaftbefehlen nach dem Mann. Zusätzlich bestehen zwei Abschiebungsverfügungen und eine Wiedereinreisesperre gegen den Mongolen. Die Bundespolizisten brachten ihn in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim.

 

mt / Bundespolizei

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