Tag Archiv: Verkehr

Münchner Verkehr

Achtung, Autofahrer: Verkehrsumleitungen während Streetlife-Festivals

Am Samstag, 16. und Sonntag, 17. Mai 2015 lädt die Umweltorganisation Green City e.V. zusammen mit dem Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München zum Streetlife-Festival auf dem Odeonsplatz, der Ludwigstraße und der Leopoldstraße bis zur Höhe Georgenstraße. Deshalb kommt es am Wochenende in der Innenstadt zu Verkehrsumleitungen. Weiterlesen

Sperrungen und Vorbereitungen: Das erwartet München zur 51. Sicherheitskonferenz

Am Wochenende findet die 51. Münchner Sicherheitskonferenz im Hotel “Bayerischer Hof“ statt. Für München bedeutet das Ausnahmezustand, für die Polizei und die Münchner. Wir haben alle Infos zu Demonstrationen und Verkehr zusammengefasst. 

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München: 70 km/h statt 30 km/h: Raser vor Schule gestoppt – Fasanerie

Ausgerechnet vor einer Schule sollte man sich nicht unbedingt beim Rasen erwischen lassen. Doch genau das ist mehreren Münchner passiert. Der Spitzenreiter – ein 18-jähriger Fahranfänger – war mit 70 km/h statt der erlaubten 30 km/h in der Feldmochinger Straße erwischt worden.

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Sommerferien: Bus statt Tram bei der MVG

In den Sommerferien erneuern die Stadtwerke München (SWM) weitere Streckenabschnitte im Tramnetz der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG). Auf Teilstrecken der Linie 17, nämlich zwischen Romanplatz und Amalienburgstraße, sowie der Linien 27 und 28, nämlich zwischen Send-linger Tor und Kurfürstenplatz, fahren daher von Mittwoch, 30. Juli, bis ein-schließlich Montag, 15. September, Busse statt Trambahnen. In den ersten Tagen der Sommerferien ist außerdem eine Umleitung bei den Linien 19, 20 und 21 im Bereich Hauptbahnhof/Stachus erforderlich.

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Unterföhring: 250-Pfund-Fliegerbombe im Medienpark

Am Dienstagvormittag entdeckten Bauarbeiter eine 250-Pfund-Fliegerbombe auf dem Gelände des Medienparks Unterföhring.

 

Bei Bauarbeiten im Münchner Vorort Unterföhring ist am Dienstag eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Umgebung wurde ab Mittag geräumt, 6000 Menschen sollten die umliegenden Büro- und Gewerberäume verlassen.

 

 

Die in der Nähe der Fundstelle liegenden Fernsehsender waren nicht betroffen, wie die Polizei erklärte. Die Entschärfung der Bombe sollte am Abend um 18.00 Uhr starten. «Bis um 19 Uhr werden wir voraussichtlich mit allem durch sein», sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Entschärfung sei «völlig unproblematisch», sagte ein Polizeisprecher.

 

RG

München: ADAC will Comeback schaffen

Der ADAC will mit umfassenden Umbauten und Reformen aus seiner tiefen Krise kommen und zerstörtes Vertrauen zurückgewinnen:

«Wir wollen und werden jene Schwächen und Defizite beheben, die sich bei uns in den vergangenen Jahren eingeschlichen haben», sagte Interimspräsident August Markl am Montag in München bei der Vorstellung der Bilanz für 2013. Die Analyse, was geändert werden solle, sei abgeschlossen – nun werde im Detail geklärt, wie diese Umbauten am Ende aussehen werden.

 

Sich auf das Wesentliche konzentrieren

Künftig wolle der Autoclub deutlicher zwischen dem Verein und den zugehörigen Unternehmen unterscheiden, die Mitglieder und die Dienstleistungen sollen wieder in den Mittelpunkt gerückt werden. Auch die Strukturen stehen auf dem Prüfstand. «Sie werden verstehen können, dass ich diesem intensiven Diskussionsprozess nicht vorgreifen kann», sagte Markl. Auf seiner Hauptversammlung im Mai in Saarbrücken hatte der ADAC die Weichen dazu gestellt, im Dezember sollen erste Beschlüsse gefasst werden.

Der zweitgrößte Autofahrerclub der Welt war nach Bekanntwerden von massiven Fälschungen beim Autopreis „Gelber Engel“ im Januar tief in die Krise gerutscht. In den darauffolgenden Wochen wurden etliche Vorwürfe erhoben und Missstände aufgedeckt. Nach wie vor prüft das Münchner Registergericht den Status des ADAC als Verein. Präsident und Geschäftsführer verloren im Laufe der Affäre ihre Ämter. Der von der Hauptversammlung angestoßene Reformprozess soll spätestens 2015 abgeschlossen sein.

Erstmals seit vielen Jahren verlor der ADAC wegen der Krise auch unter dem Strich Mitglieder. Rund 320 000 Menschen kehrten dem Club seit Jahresbeginn den Rücken. Dazu kamen etwa 65 000 Austritte aus anderen Gründen oder gestorbene Mitglieder, was zu einem Gesamtverlust von rund 385 000 Mitgliedern führte.

Im gleichen Zeitraum seien 370 000 neue Mitglieder aufgenommen worden, berichtete der ADAC. Zum 31. Mai habe man insgesamt rund 18,93 Millionen Mitglieder gezählt. Damit verzeichnete der Club rund 15 000 Mitglieder weniger als noch im Dezember 2013. Die Lage habe sich inzwischen aber stabilisiert, hieß es.

Insgesamt war 2013 für den ADAC ein ziemlich gutes Jahr. Der Club nahm Mitgliederbeiträge von 1,05 Milliarden Euro ein, rund 37 Prozent davon entfielen auf die 18 selbstständigen Regionalclubs. Etwa 270 Millionen Euro flossen in Hilfeleistungen wie die Pannenhilfe oder die Luftrettung. Unter dem Strich schrumpfte der Gewinn von 25 auf 4,6 Millionen Euro, vor allem wegen höherer Kosten für die Hilfeleistungen und gestiegener Steuerzahlungen.

Unverändert bei rund 1,1 Milliarden Euro blieb das Eigenkapital, über das der ADAC verfügt. Das stattliche Vermögen brauche der Club, um die hohen Investitionen etwa in neue Hubschrauber oder Fahrzeuge stemmen zu können, die nicht aus den laufenden Einnahmen bezahlt werden sollen, sagte Finanzgeschäftsführer Thomas Kagermeier. Auch die Beiträge sollen nach der ersten Erhöhung seit 10 Jahren über eine ähnliche Periode stabil bleiben. «Daher braucht der ADAC e.V. ein solch solides Polster», sagte Kagermeier.

dpa

München: Warnstreiks im Münchner Nahverkehr – Fahrbetrieb nicht betroffen

Der Tarifstreit im kommunalen Nahverkehr in Bayern trifft nach Nürnberg und Augsburg am Freitag wieder München.

 

Am Morgen legten zunächst Beschäftigte in einer Trambahn- und einer Automatenwerkstatt die Arbeit nieder, wie ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi bestätigte. Abonnement-Vertrieb, die Hotline der Stadtwerke-Zentrale und zwei Kundencenter sollten folgen. Die Fahrgäste müssen aber laut Verdi nicht mit größeren Verspätungen rechnen, da der Fahrdienst von dem Streik nicht betroffen sei.

 

Falls sich die Arbeitgeber in dem Tarifkonflikt nicht bewegen, könnten in der kommenden Woche aber auch Busse, U-Bahnen und Trambahnen in der bayerischen Landeshauptstadt stillstehen. In Nürnberg und Augsburg hatten Warnstreiks am Donnerstag den öffentlichen Nahverkehr erneut lahmgelegt.

 

RG / dpa

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