Tag Archiv: Verkehr

Ingolstadt: Reisebus auf A9 verunglückt

12 Menschen haben sich bei einem Bus-Unfall auf der Autobahn A9 bei Ingolstadt leichte Verletzungen zugezogen.

 

Wohl den Rand der Fahrbahn übersehen

Das hätte auch schlimmer ausgehen können:

Der Busfahrer aus dem Raum Wunsiedel kam am Montag gegen vier Uhr 30 am Morgen mit seinem Bus, der mit 21 Fahrgästen besetzt war, auf der Autobahn nahe Ingolstadt von der Fahrbahn ab.

Den Zusammenstoß mit einer Lärmschutzwand konnte er gerade noch vermeiden, den Kontakt mit der Leitplanke am rechten Fahrbahnrand aber nicht mehr.

Der Bus schlidderte ganze 50 Meter auf der Planke entlang, bis er schließlich nach links umkippte und auf der Seite noch weiter über die Fahrbahn rutschte.

 

Nur leicht Verletzte und Sachschaden

Der Fahrer, sowie alle Fahrgäste konnten aus eigener Kraft den Bus wieder verlassen.

12 der Reisenden zogen sich bei der spektakulären Szene leichte Verletzungen zu.

Drei von ihnen mussten vorübergehend ins Krankenhaus nach Ingolstadt, konnten aber später wieder zu den anderen Reisenden zurückkommen.

Die hatten zwischenzeitlich in der Pionierkaserne in Ingolstadt Unterschlupf zum Warten gefunden.

Am schlimmsten erwischt hat es das Gefährt, mit dem sie unterwegs waren:

200000 Euro wird der Schaden am Reisebus wohl kosten.

 

Keine eindeutige Unfallursache

Wie es zu dem Unfall kam, ist noch nicht wirklich klar.

Der 34 Jahre alte Fahrer war mit seiner Reisegruppe von Livorno in Italien aus nach Berlin unterwegs und wechselte sich vorschriftsmäßig mit einem Kollegen beim Fahren ab.

Zu schnell war er nicht unterwegs und auch die Ruhezeiten hatten die beiden Fahrer eingehalten.

Die Urlaubergruppe konnte ihre Reise schließlich mit einem anderen Bus fortsetzen.

adc / PP

München – Bogenhausen: Schwerer Verkehrsunfall auf der Prinzregentenstraße

Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall ist es gestern Nachmittag im Kreuzungsbereich Prinzregenten-/Ismaninger Straße gekommen. Zwei Fahrzeuge, ein Skoda Fabia, besetzt mit einer Frau, und ein Opel Astra, besetzt mit einem Paar, waren frontal zusammengestoßen.

 

Am Sonntag, 01.06.2014, gegen 15.45 Uhr, befuhr eine 71-jährige Skoda-Fahrerin die Prinzregentenstraße stadtauswärts und nutzte hierzu den rechten von zwei Fahrstreifen. Vor ihr fuhr eine 23-jährige Golf-Fahrerin, welche an der Kreuzung zur Ismaninger Straße rechts abbiegen wollte. Hierzu bremste die
23-Jährige ab. Die Skoda-Fahrerin übersah dies und wollte einen Zusammenstoß mit der vor ihr fahrenden VW-Fahrerin verhindern, indem sie kurzfristig auf die linke Fahrspur wechselte. Trotzdem kam es zum Zusammenprall und der Pkw der 71- Jährigen geriet in den Gegenverkehr.
Dort befand sich nun ein 53-jähriger Opel-Fahrer mit seiner 58-jährigen Beifahrerin, welche die Prinzregentenstraße stadteinwärts fuhren.
Der 53-Jährige leitete sofort einen Vollbremsung ein, konnte einen Unfall jedoch nicht mehr verhindern. Die Skoda-Fahrerin prallte frontal in den Pkw des 53-Jährigen. Die 71-Jährige, der 53-jährige Opel-Fahrer sowie seine 58-jährige Beifahrerin erlitten schwere Verletzungen und wurden jeweils zur stationären Behandlung in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Beim Skoda trennte die Feuerwehr das Dach des total zerstörten Fahrzeuges ab. Die Fahrerin des VW blieb unverletzt.

 

Während der Rettungs- und Aufräumungsarbeiten kam es zu erheblichen
Behinderungen auf der Prinzregentenstraße.

 

RG / Notarzt / Feuerwehr

München: Kurioser Führerschein-Prüfungs-Trick

Am Mittwoch hat sich in einer Geschäftsstelle des TÜV Bayern in München die bisher einmalige Szene zugetragen, dass ein Mann mit gefälschtem Ausweis für einen Bekannten die theoretische Prüfung für den Führerschein ablegen wollte.

 

Deutscher mit moldawischen Pass

Clever eingefädelt war die ganze Nummer allerdings eher nicht.

Bei der Theorie-Prüfung legte der Mann einen gefälschten Personalausweis vor. Nationalität: Moldawien – das stand in dem Dokument.

Der Prüfer argwöhnte gleich und fragte den jungen Mann, ob er denn die Prüfung schon zum zweiten Mal ablege, weil er sich irgendwie an den Prüfling erinnern würde.

Der „Moldawe“ sagte: „Ja.“ Er behauptete aber standhaft, den Prüfer gerade zum ersten Mal in seinem Leben zu sehen.

So einfach ließ sich nur der Prüfer nicht reinlegen: Er hakte weiter nach, woraufhin der vermeintliche Prüfling immer nervöser wurde und seinen moldawischen Pass wieder haben wollte.

Als der Prüfer immer weiter nachfragte, ergriff der Mann die Flucht.

Dumm nur für ihn, dass auch ein Polizeibeamter mit im Prüfungsraum saß, der die Theorieprüfung ablegen wollte.

Der hat sich den falschen Fahranfänger gleich geschnappt und der Mann – der im Übrigen Deutscher war und nicht aus Moldawien – fand sich auf der Polizeiwache wieder

 

Großherziger – und wenig cleverer – Freundschaftsdienst

Bei der Vernehmung kam heraus:

Der Mann wollte tatsächlich die Prüfung mit falschen Pass für eine Bekannten ablegen.

Nette Idee als Freundschaftsdienst – nur seinen Führerschein wird der falsche Prüfling wohl bald los sein… mangels persönlicher Eignung.

adc

Freilassing/Reit im Winkl: Bayernrundfahrt sorgt für Stau

Am 29. Mai kann es auf verschiedenen Strecken in Oberbayern durch die 35. Internationale Bayernrundfahrt zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Das internationale Radrennen führt durch die Regierungsbezirke Niederbayern, Oberbayern, Schwaben und Mittelfranken – entlang der Rennstrecke kann es zu Verkehrsbehinderungen und Staus kommen, da die Fahrbahnen für die Teilnehmer abgesperrt werden.

 

Oberbayern-Strecke: Panorama und polizeiliche Sperrung

Die zweite Etappe der Bayernrundfahrt führt von Freilassing bis nach Reit im Winkl.

Für je etwa eine halbe Stunde könnten zwischen den beiden Orten deswegen Straßenabschnitte gesperrt werden.

Die Organisatoren versprechen jedoch, der

„öffentliche Straßenverkehr soll unter geringst möglicher Beeinträchtigung aufrechterhalten werden.“

Ca. vier Stunden lang, von elf Uhr bis kurz nach 15 Uhr werden Straßen in Oberbayern am Donnerstag für die Radfahrer reserviert bleiben.

Die genaue Strecke, auf der sich Autofahrer auf Behinderungen einstellen werden müssen, lässt sich hier nachlesen.

 

Hochkarätiges Radl-Event

19 Mannschaften mit je 7 Elitefahrern aus 15 Nationen werden an der 35. Internationalen Bayern-Rundfahrt teilnehmen. Schirmherr der Veranstaltung ist Herr Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann.

Unter diesen hochkarätigen Fahrradsportlern finden sich unter anderem Jens Voigt, Gesamtsieger in Bayern in den Jahren 2000, 2001 und 2004, Weltmeister und Olympiasieger Geraint Thomas aus Wales, Gesamtsieger 2011, Linus Gerdemann als Sieger von 2009 und Christian Knees, Gesamtsieger 2008.

Seit die Veranstalter der Deutschland-Tour im Jahr 2008 das bislang größte Radsport-Event als beendete erklärt haben, ist die Bayern-Rundfahrt das wichtigste Rennen im Radsport in Deutschland.

adc / BLKA

 

Fürstenfeldbruck: Haben MVG-Kontrolleure Schwangere gewürgt?

Das ist einmal ein Vorwurf, der es in sich hat:

Fahrkartenkontrolleur im Öffentlichen Personennahverkehr in und um München gehört sicher nicht zu den Jobs, den man sich aussuchen sollte, wenn man es auf allgemeine Beliebtheit angelegt hat.

Sollten aber die Vorwürfe stimmen, die eine 38 Jahre alte werdende Mutter gegen zwei Kontrolleure der MVG erhebt, dann ist Beliebtheit nun wirklich das Letzte, was die beiden erwarten könnten:

 

Wegen angeblichen Schwarzfahrens gewürgt!

 

Was genau vorgefallen ist:

Die 38-Jährige Monika B. beobachtete nach eigenen Angaben zunächst einen Streit zwischen einem anderen Fahrgast, einem der beiden Kontrolleure und dem Fahrer von dem Bus, mit dem die in der achten Woche Schwangere ins Krankenhaus fahren wollte.

Da sollen bereits üble Beschimpfungen geflogen sein.

Dann wollte Monika B. in den Bus einsteigen. Darauf soll der Fahrkartenkontrolleur sich ihr in den Weg gestellt haben und wollte ihr Ticket sehen.

Die werdende Mutter sagte ihm, sie wolle das Ticket gerade beim Busfahrer kaufen, worauf der sichtlich gereizte Fahrkartenkontrolleur ihren Personalausweis sehen wollte.

Monika B. sah das aber nicht ein – immer hin habe sie nichts unrechts getan.

Als der Bus vor dem Krankenhaus zum stehen kam, stieg die Schwangere aus und wurde – nach eigenen Angaben – dann von dem Fahrkartenkontrolleur und einer Kollegin angegriffen.

Die beiden sollen sie gewürgt und auf eine Bank geworfen haben- wegen Schwarzfahrens.

 

Die Polizei kommt – und hört verschiedene Stories

 

Sowohl die Schwangere Frau als auch die Kontrolleure erstatteten Anzeige:

Gegen die Kontrolleure wegen Körperverletzung, gegen Monika B. wegen Schwarzfahrens und Beleidigung.

Von Seiten der MVG heißt es, es gäbe keinen Grund, der Unschuldsbehauptung der Fahrkartenkontrolleure nicht zu glauben, da es gegen die beiden vorher noch nie Beschwerden  gegeben habe.

Die beiden Kontrolleure selbst sagen, sie hätten die schwangere Frau nicht am Fahrkartenkauf gehindert und dann attackiert, sondern Monika B. hätte den Kauf ihres Tickets immer weiter aufgeschoben, bis sie an ihrem Zielort angekommen war.

Ob die werdende Mutter sich hier ein Ticket sparen wollte, oder ob es einfach das erste Mal war, dass die beiden Kontrolleure handgreiflich wurden – die Ermittlungen laufen.

adc

Allershausen: Baustelle auf A9 – Megastau kommt

Eine der meistbefahrenen Autobahnen in Europa wird zur riesen Baustelle auf der Länge von 17 Kilometern.

Zwischen Allershausen und dem Dreieck Holledau auf der A9 München in Richtung Nürnberg der Standstreifen ausgebaut.

 

Das kommt neu auf der A9

Autofahrer sollen den Standstreifen künftig auch als Fahrspur nutzen können.

Bevor das aber passieren kann, müssen sich die Einfahrten und Ausfahrten vergrößern und verbreitern, und zum Teil kommen sie an ganz neue Orte. Nothaltebuchen sollen entstehen – ganze 24 Stück – und ein neues Leitsystem wird installiert.

Damit aber noch nicht genug: Wenn schon, dann gleich richtig, dachte sich wohl das Straßenbauamt und will alle 27 Brücken auf dem Streckenabschnitt sanieren.

Bis Herbst 2014 dauert das Ganze voraussichtlich. Ruhe gibt es dann aber auch nur im Winter. Im kommenden Jahr dreht sich die ganze Baustelle dann um und es geht auf der Gegenfahrbahn in Richtung München weiter.

 

Stop and go – wahrscheinlich mehr Stop als go

Teilweise wird auf der Strecke nur noch Tempo 60 gelten.

Autofahrer, die die Strecke gerade zum Wochenende befahren, dürften schon jetzt ächzen.

Zwischen München und der Raststätte Holledau sind Staus und Schneckentempo zur Genüge bekannt. Autofahrer dürfen davon ausgehen, dass die Baustellen das ganze erheblich verschlimmern werden.

Ganze 43 Millionen soll das Projekt allein in diesem Jahr kosten, was es Verkehrsteilnehmer an Nerven kosten wird, lässt sich schwerer beziffern.

Jeden Tag passieren die Strecke rund 100 000 Fahrzeuge.

Es kommt also wohl eine gigantische Blechlawine, die sich aber mit der Geschwindigkeit eines Blech-Gletschers bewegt.

adc

Baustelle im Trappentreutunnel

Staufalle Trappentreutunnel: Ab Dienstag beginnen die Baumaßnahmen am Trappentreutunnel. Ein Jahr lang wird der Verkehr nur auf 2 Spuren laufen und das Tempo auf 40 km/h gedrosselt – zum Missfallen der rund 111.400 Autofahrer, die den Tunnel täglich passieren.

 

In der Nacht vom 14. auf den 15. April beginnen die Sanierungsarbeiten und werden voraussichtlich bis Mitte 2015 andauern. Durch die Arbeiten kommt es Einschränkungen im Straßenverkehr.

 

Sanierungsarbeiten dringend nötig

Risse mit einem Durchmesser von bis zu 0,2 Millimeter Breite. Der Münchner Trappentreutunnel muss von Grund auf renoviert werden. Ein Gutachter stellte fest, dass in den Wänden der 530 Meter langen Röhre Chlorid in dem Tauwasser steckt. Neben den Sanierungsarbeiten soll der Tunnel auch technisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Durchgehende Videoüberwachung, LED-Anzeigen, Sperrscharnken, Lüftung und moderne Brandschutztüren werden installiert – ähnlich wie die im Petueltunnel.

 

Auswirkungen der Baumaßnahmen am Trappentreutunnel

In der Nacht auf Dienstag beginnen die Sanierungsmaßnahmen. Dies hat Auswirkungen auf den Münchner Verkehr. Das Tempo wird von 60 km/h auf 40 km/h gedrosselt. Zudem werden in beiden Röhren die Spuren von 3 auf 2 reduziert. In den Nachtstunden jedoch zwischen 23:00 Uhr und 5:00 Uhr kann es aufgrund der Bauarbeiten erforderlich sein, dass jeweils eine weitere Spur gesperrt wird. Zunächst müssen aber die Fahrbahnteiler abgebaut und die Wandverkleidung abgeschraubt werden. Bis Ende des Jahres soll der Beton wieder fit gemacht werden.

 

Baukosten belaufen sich auf mehrer Millionen Euro

Die Sanierung und Modernisierung des Trappentreutunnels ist ein Millionenprojekt. Die Stadt rechnet mit 29 Millionen Euro. Ein Jahr lang sollen die Sanierungsarbeiten dauern. Das Baureferat will jedoch Gas geben und bis Mitte 2015 sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein.

 

rr

 

 

 

München – Schwanthalerhöhe: Autodach – Rutsch – Partie

Ein VW Polo hat am Mittwoch Nachmittag ein Spektakel geliefert, als er auf dem Dach liegend die Kreuzung Geroltstraße und Kazmairstraße überquerte. Der Motor half dem Auto dabei nur wenig, viel mehr rutschte der Kleinwagen einmal zum Staunen anderer Verkehrsteilnehmer über die Kreuzung.

Wie es zu der kuriosen Fortbewegungsart kam:

Der Polo wollte – zunächst mit dem Autoboden nach unten – über die Kreuzung fahren.

Ein VW Lupo sieht den Polo zu spät und kracht seitlich in ihn hinen.

Dabei traf der Lupo das andere Auto derart unglücklich, dass der VW Polo ins Schleudern geriet, sich einmal um seine Querachse drehte und sich auf das Dach legte.

Durch die Kraft, die beim Aufprall auf den PKW einwirkte und den Schwung, den er noch von seiner Fahrt hatte, rutschte der Kleinwagen weiter, bis er gegen die Tür eines geparkten Autos am Straßenrand krachte.

Rutschpartie nochmal halbwegs gut gegangen

Trotz der hollywoodreifen Unfallfahrt gab es glücklicherweise keine ernsteren Verletzungen:

Die beiden Frauen, die sich in dem Rusch – Polo befunden hatten, kamen mit leichten Verletzungen  ins Krankenhaus, den beiden Insassen des Rammen – Lupos ist bei dem Aufprall nichts passiert.

Die Polizei musste den gesamten Bereich der Kreuzung Geroltstraße und Kazmairstraße sperren, um nach dem Unfall aufzuräumen.

Die Ermittlungen, wie es letztlich zu der Rutschpartie kam, laufen unterdessen.

adc / PP

München Nymphenburg: Auto kracht in Trambahn – 2 Menschen verletzt

Der 62 jahre alte Fahrer eines VW Golf wollte am Sonntag Abend von der Arnulfstraße links in die Nibelungenstraße abbiegen.

Als seine Ampel grün anzeigte, fuhr er los. Dabei übersah er aber die links neben ihm fahrende Tram, deren Fahrer weiter geradeaus steuerte.

Zwar bremste der PKW – Fahrer noch, er konnte den Unfall aber nicht mehr verhindern.

Die Straßenbahn rammte die linke Seite mit der Front des Triebwagens.

Sowohl der Autofahrer als auch der 55 Jahre alte Tram – Fahrer erlitten ein Halwirbelsäulen – Trauma und mussten zur Behandlung ins Krankenhaus.

An den beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von rund 12000 Euro.

adc / PP

Verkehrsunfall-Bilanz 2013: 680 Unfalltote

Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann stellte heute (20. Febraur) die Bayerische Verkehrsunfallstatistik 2013 vor.

 

 

 

Insgesamt rund 700 weniger Verletzte, aber 18 Unfalltote mehr auf Bayerns Straßen. Das sind die Eckwerte der bayerischen Verkehrsunfallstatistik 2013. „Sorge bereitet mir der Anstieg auf 680 Unfalltote“, erklärte Herrmann. 2013 habe man zwar den zweitniedrigsten Stand der Unfalltoten seit Beginn der Unfallaufzeichnungen im Jahr 1954 erreicht, das sei aber immer noch zu hoch (2012: 662). Fast ein Drittel (28,6 Prozent) der tödlichen Verkehrsunfälle ging auf das Konto der jungen Fahrer (18 bis 24 Jahre). „Überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit vor allem auf Landstraßen sind der Killer Nummer Eins im Straßenverkehr“, sagte der Verkehrsminister. 200 Menschen mussten deshalb vergangenes Jahr auf Bayerns Straßen ihr Leben lassen. Herrmann kündigte an, 2014 verstärkt die Hauptunfallursachen zu bekämpfen. Neben intensiven Geschwindigkeitskontrollen wird die Bayerische Polizei ein besonderes Augenmerk auf Alkohol am Steuer (70 Unfalltote, + 2,9 Prozent) und Gurtmuffel (80 Unfalltote, + 17,7 Prozent) legen.

 

 

Insgesamt sieben Schwerpunkte für mehr Verkehrssicherheit im Jahr 2014:

 
– Geschwindigkeitskontrollen intensivieren
– Alkohol- und Gurtkontrollen verstärken
– Sicherheit beim Motorradfahren erhöhen
– Sicherheit auf Landstraßen weiter ausbauen
– Radverkehrssicherheit verbessern
– Autobahnen noch sicherer machen
– Bayerische Verkehrssicherheitskonferenz am 2. Juni 2014 in München mit dem Schwerpunkt „Risikofaktor Mensch – mehr Selbstverantwortung im Straßenverkehr“

 

 

Im Jahr 2013 registrierte die Bayerische Polizei insgesamt 372.422 Verkehrsunfälle (+ 2,2 Prozent). Dabei handelt es sich hauptsächlich um reine Sachschadensunfälle (320.604, + 2,7 Prozent). 68.775 Menschen wurden vergangenes Jahr auf Bayerns Straßen verletzt (- 1,0 Prozent). Die Zahl der Unfälle mit älteren Verkehrsteilnehmern (ab 65 Jahre) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 3,9 Prozent auf 28.115. Dabei stieg die Zahl der ums Leben gekommenen Senioren um 6,2 Prozent auf 172 (2012: 162). Die Verkehrsunfälle mit Kindern gingen um 2,4 Prozent auf 3.684 zurück. Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Kinder hat sich von 14 (2012) auf sechs mehr als halbiert Auch die Zahl der Schulwegunfälle nahm 2013 um 2,6 Prozent auf 682 ab. Dabei kam wie im Vorjahr ein Schüler ums Leben, 760 Schulkinder wurden verletzt (- 2,6 Prozent).

 

 

 

Die Unfallbilanz auf den bayerischen Landstraßen hat sich leicht verbessert: Hier ging 2013 die Zahl der tödlich verunglückten Menschen auf 420 zurück (2012: 435), dem niedrigsten Stand seit Jahrzehnten. Dennoch ereignen sich auf Landstraßen immer noch rund zwei Drittel aller tödlichen Verkehrsunfälle. Die Zahlen der Verkehrsunfälle (104.923, – 1,2 Prozent) und der Verletzten (23.308, – 2,6 Prozent) sind auf Landstraßen ebenfalls rückläufig. Hier zeigen sich laut Verkehrsminister bereits erste Erfolge des bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 2020 ‚Bayern mobil – sicher ans Ziel‘. Herrmann: „Wir werden diesen Weg fortsetzen und die Sicherheit auf bayerischen Landstraßen weiter erhöhen. Bis 2020 stehen uns für die ‚gebaute Sicherheit‘ rund 400 Millionen Euro zur Verfügung.“ Beispielsweise werden Markierungen, Bankette und Kreuzungen verbessert und beliebte Motorradstrecken mit einem speziellen Unterfahrschutz ausgerüstet.

 

 

 

Besonders stark ist 2013 die Zahl der Verkehrstoten auf den Autobahnen gestiegen (105 Tote, + 50 Prozent). Die Gründe dafür werden laut Herrmann derzeit genau analysiert: „Gemeinsam mit der Zentralstelle für Verkehrssicherheit prüfen wir beispielsweise, ob an Unfallstellen die Griffigkeit des Fahrbahnbelages erhöht werden muss oder Gefahren an Seitenräumen durch Entfernen von Hindernissen oder dem Einsatz von Schutzplanken entschärft werden können.“ Auch sollen die Autobahnanschlussstellen sicherer gemacht und gegebenenfalls zusätzliche Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Lkw-Überholverbote angeordnet werden.

 

 

 

Ein weiterer Schwerpunkt 2014 ist die Radverkehrssicherheit. Zwar gingen die Unfälle mit Radfahrern 2013 um 2,6 Prozent auf 13.575 zurück, ebenso die Zahl der getöteten Radfahrer (62, -16,2 Prozent). Als Verkehrsminister möchte Herrmann aber den Radverkehr in Bayern noch sicherer machen und weiter fördern. Dazu gehört unter anderem die gezielte Überprüfung von Radwegen vor allem an Kreuzungen. Herrmann: „2013 haben wir für knapp 20 Millionen Euro Radwege an Staats- und Bundesstraßen nachgerüstet und mit neun Millionen Euro vergleichbare Maßnahmen der Kommunen an Staatsstraßen gefördert. In diesem Umfang werden wir auch heuer den Radwegebau vorantreiben. Unser Ziel sind durchgängige Radverkehrsnetze in Bayern.“

 

 

 

Besonderen Wert legt Herrmann auf die Möglichkeit, direkt mit Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt zu treten und für mehr Verkehrssicherheit zu werben. Dabei verwies der Verkehrsminister unter anderem auf die beliebte Kulmbacher Motorradsternfahrt am 27. April 2014. Gemeinsam mit Antenne Bayern, dem Bayerischen Fahrlehrerverband und der Kulmbacher Brauerei geht es hier um die Sicherheit der Motorradfahrer. Daneben findet am 2. Juni 2014 im Verkehrsmuseum in München die dritte Bayerische Verkehrssicherheitskonferenz mit Vertreter von Polizei, Behörden, Kommunen, Fahrzeugherstellern und Verbänden sowie Wissenschaftler und politische Mandatsträger statt. In diesem Jahr geht es um das Spannungsfeld zwischen den Anforderungen des Straßenverkehrs und dem persönlichen Verhalten der Verkehrsteilnehmer – Stichwort: ‚Risikofaktor Mensch‘. Darüber hinaus lädt Herrmann alle Bürgerinnen und Bürger zum vierten Landestag der Verkehrssicherheit ein. Er findet am 28. Juni 2014 in Nürnberg statt. Das Hauptthema ist die Sicherheit von Radfahrern.

 

 

 

Die Maßnahmen des neuen Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 2020 ‚Bayern mobil – sicher ans Ziel‘ reichen von verstärkter Öffentlichkeitsarbeit über Verkehrsüberwachung bis hin zur verbesserten Verkehrsraumgestaltung reichen (www.sichermobil.bayern.de). Ziel ist, in Bayern bis zum Jahr 2020 die Unfallzahlen weiter zu reduzieren und insbesondere die Zahl der Verkehrstoten auf unter 550 zu senken.

 

 

jn / Bayerisches Staatsministerium des Inneren

SPD fordert mehr Tempo bei bayerischen Verkehrsprojekten

Die bayerische SPD fordert von der CSU mehr Tempo bei Verkehrsprojekten im Freistaat. Laut Martin Burkert, dem SPD-Landesgruppenchef im Bundestag, sei Innenminister Joachim Herrmann mit seinen Hausaufgaben in Verzug.

399 Verkehrsprojekte aus Bayern seien beim Bund angemeldet. „Die Staatsregierung muss sich jetzt mal Gedanken machen, welche Priorität sie diesen Projekten gibt“, erläuterte Burkert am Montag anlässlich einer gemeinsamen Sitzung mit der Landtagsfraktion in München. Bei den Mitteln, die dafür zur Verfügung stehen, würde es 160 Jahre dauern, bis alles umgesetzt sei. Herrmann müsse jetzt Gas geben.

Burkert nannte es bedauerlich, dass die CSU-Staatsregierung sich einer Vorfinanzierung der Bahnstrecke Franken-Sachsen-Magistrale verschließe. Von sächsischer Seite sei das Projekt bis Hof längst in trockenen Tüchern. „Aber auf bayerischem Gebiet blockiert die CSU.“

rr/dpa

SiKo-Chaos: man baut auf Münchner Gelassenheit

Ein Aufgebot von 3100 Polizisten wird an diesem Wochenende anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz im Einsatz sein. Es gilt, zahlreiche Staats- und Regierungschefs sowie Verteidigungsminister aus aller Welt zu schützen. Die bayerische Landeshauptstadt rüstet sich vor allem für die am Samstag geplante Demonstration von Gegnern der Konferenz. Die Polizei rechnet mit bis zu 5000 Protestierenden. Dazu wurden neben Bereitschaftspolizei aus Bayern auch Beamte aus fünf weiteren Bundesländern zusammengezogen.

 

Wegen der Sicherheitsvorkehrungen kommt es besonders für Anwohner des Tagungsortes aber auch für Besucher der Stadt zu erheblichen Beeinträchtigungen. Das Tagungshotel, der Bayerische Hof, wurde abgesperrt und ein großer Sicherheitsbereich eingerichtet. Bis Sonntagnachmittag darf er nur mit Ausnahmegenehmigung und nach Kontrolle betreten werden. Die Polizei rief die Bürger auf, für den Innenstadtbereich auf das Auto zu verzichten.

 

Bis Sonntag werden sich etwa 20 Staats- und Regierungschefs sowie mindestens 50 Außen- und Verteidigungsminister in München aufhalten. Zum 50. Mal treffen dort Politiker, Top-Militärs, Wissenschaftler und Manager aufeinander. Mehr als 90 Regierungsdelegationen sind zu Gast. Sie diskutieren über Krisenherde wie Syrien und den Iran. Angekündigt war auch der frühere Boxweltmeister Vitali Klitschko, der als Oppositionsführer der Ukraine eingeladen wurde. Neben dem Machtkampf in der Ukraine spielt auch der NSA-Spionageskandal in München eine große Rolle.

 

An insgesamt neun Standorten rund um die Innenstadt werden in dieser Zeit vorsorglich Kontrollpunkte errichtet. Sorgen bereitet der Polizei neben der Demonstration vor allem ein Bundesliga-Spiel, das ebenfalls am Wochenende stattfindet. «Neben dem polizeilichen Großeinsatz anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz und zahlreichen Parallelveranstaltungen markiert der Sonntag mit dem Fußballbundesligaspiel zwischen dem FC Bayern München und Eintracht Frankfurt einen weiteren Einsatzschwerpunkt der Münchner Polizei», sagte Polizeivizepräsident Robert Kopp.

 

Mehrere Versammlungen und Kundgebungen, auch von Gegnern der Sicherheitskonferenz, wurden bei der Stadt München angemeldet. Dabei kommt es vor allem am Samstag zu erheblichen Beeinträchtigungen im Straßenverkehr. Wegen der Kundgebung des «Aktionsbündnisses gegen die NATO-Sicherheitskonferenz» rechnet die Polizei bis in die späten Nachmittagsstunden mit erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Nah- und Straßenverkehr.

«Unser Ziel ist es, neben notwendigen Sicherheitsbelangen auch, dass wir die Auswirkungen für die Münchner Bürger so gering wie möglich halten», sagte Kopp. «Darüber hinaus bauen wir auf die Münchner Gelassenheit», hieß es weiter.

 

 

jn / dpa

ADAC-Stauprognose: Dichter Verkehr vor den Feiertagen

Am Freitag beginnen in ganz Deutschland die Weihnachtsferien. Der ADAC rechnet damit, dass sich bereits zum Nachmittag viele Familien in den Weihnchatsurlaub auf den Weg machen werden. Auch für Samstag geht der Autoclub von verstärktem Verkehr auf Deutschlands Autobahnen aus.

Am Heiligabend und am ersten Weihnachtsfeiertag dürfte sich die Lage wieder entspannen. Am zweiten Weihnachtsfeiertag ist dagegen verstärkter Ausflugs- und am Nachmittag auch Rückreiseverkehr einzuplanen.

Am stärksten werden die Fernstraßen in Richtung Wintersportgebiete der Alpen und Mittelgebirge belastet sein. Die größte Staugefahr herrscht in den Großräumen Hamburg, Berlin, Köln und München sowie auf folgenden Strecken.

Weitere Informationen zur ADAC-Stauprognose finden Sie hier.

rr/ADAC München

Die Buszüge der MVG kommen in München bislang gut an

Seit 7. Oktober kommen in München vereinzelt die neuen Buszüge der MVG zum Einsatz. Die Normalen Busse sind hier noch mit zusätzlichen Anhängern ausgesteattet, um dem Ansturm an Fahrgästen während der Stoßzeiten gerecht zu werden. Vier Wochen nach der Einführung der neuen Busse nun die erste positive Bilanz: Nicht nur die Fahrgäste, sondern auch die Münchner Verkehrsgesellschaft ist vollends zufrieden.

 

Fahrgäste und Busfahrer sind mit den Buszügen zufrieden

 

München ist die erste und einzige Millionenstadt in Deutschland, die momentan wieder auf die Buszüge setzt. Und der Erfolg gibt Recht: Rund 500 befragte Fahrgäste gaben eine insgesamt positive Rückmeldung. 74 Prozent hatten einen guten oder sehr guten ersten Eindruck von dem Fahrzeug, 92 Prozent fühlen sich bei der Fahrt sicher oder sehr sicher und 78 Prozent finden den
Einsatz der neuen Buszüge gut. Viele loben das Platzangebot mit großen Stellflächen für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer. Auch die Busfahrerinnen und -fahrer sind zufrieden mit den neuen Modellen. Sie verhalten sich ähnlich wie die Gelenkbusse, die schon seit Längerem im Einsatz sind.

 

Mit oder ohne Anhänger: Die Buszüge sind flexibel

 

Der besondere Vorteil bei den Buszügen ist nicht nur der zusätzliche Platz für Fahrgäste, wie MVG-Chef Herbert König erklärt: „Unsere neuen Buszüge sind besonders flexible Fahrzeuge: Sie bieten mit Anhänger rund 30 Prozent mehr Platz als Gelenkbusse – ohne zusätzlichen Fahrzeugeinsatz. Damit helfen sie uns bei der Bewältigung von Engpässen unter der Woche. Am Wochenende, wenn die Nachfrage geringer ist, kann der Anhänger dagegen im Depot bleiben. Aus dem Gespann wird dann ein ganz normaler Solobus. Diese Flexibilität macht den Buszug auch besonders wirtschaftlich. Unsere Fahrer hatten das Fahrzeug von Anfang an gut im Griff – und auch unsere Fahrgäste sind zufrieden, weil das geräumige Fahrzeug ein Stück weit für Entspannung im Berufs und Schülerver kehr sorgt.“

 

Aktuell sind die wenigen Buszüge auf den MetroBus-Linien 53 und 60 sowie auf den StadtBus-Linien 140, 141 und 170 unterwegs. Aber: Zwölf weitere Anhänger sowie 30 Solobusse mit Kupplung sind schon bestellt, die 2014 im MVG-Busnetz zum Einsatz kommen sollen.

 

mt

Ab heute in München: Schienenersatzverkehr im südlichen Teil der U3

Im südlichen Abschnitt der U-Bahnlinie U3 zwischen Obersendling und Fürstenried West fährt an fünf aufeinanderfolgenden Abenden ein Schienenersatzverkehr (SEV). Die Busse mit der Liniennummer 103 ersetzen die U3 in diesem Bereich von Sonntag, 3. November bis einschließlich Donnerstag, 7. November, jeweils zwischen ca. 21.30 Uhr und Betriebsschluss.

 

Grund für den Schienenersatzverkehr sind Gleispflegearbeiten mit einem Schienenschleifzug, die laut MVG nicht ausschließlich in der Betriebsruhe durchgeführt werden können. Die letzten durchgehenden Züge fahren um 20.53 Uhr (Abfahrt Moosach; 21.12 Uhr ab Marienplatz) bzw. 21.23 Uhr (ab Fürstenried West). Zwischen Obersendling und Moosach verkehrt die U3 wie gewohnt. Die Busse halten an allen von der Sperrung betroffenen U-Bahnhöfen und den dazwischen liegenden Haltestellen.

 

mt / MVG

Familienvater rast mit 130 Studenkilometern durch Riem

Ein schlechtes Vorbild im Straßenverkehr war ein Münchner Porsche-Fahrer: Der 55-Jährige am Mittwochabend bei einer Geschwindigkeitskontrolle mit Tempo 134 erwischt. Erlaubt waren auf der Straße im Münchner Stadtteil Riem nur 50 Stundenkilometer.

 

Allerdings war der Mann nicht allein in seinem Flitzer: Mit im Porsche saßen noch die Ehefrau und seine beiden Kinder, denen er mit dieser Aktion sicherlich kein gutes Vorbild war. Der Vater muss mit einem Bußgeld in Höhe von 680 Euro sowie vier Punkten in Flensburg rechnen. Und den Porsche muss er für die nächsten drei Monate in der Garage stehen lassen.

 

mt / dpa

 

 

Mögliche Gefahr durch Wahlplakate: Sie versperren die Sicht im Straßenverkehr

Wer in diesen Tagen durch München fährt, kann kaum übersehen, dass im September Wahlen sind: Kaum eine Straßenecke, Ampel oder Laterne ist noch ohne Wahlplakat oder Aufsteller. Doch der ADAC sieht hierin eine Gefahr für Verkehrsteilnehmer: Weil viele der Plakate die Sicht versperren, können Fußgänger und Fahrradfahrer leicht übersehen werden.

 

Besonders gefährlich ist das für Kinder: An einem Zebrastreifen können sie schnell mal hinter einem Wahlplakat verschwinden und vom Autofahrer nicht bemerkt werden. Aber auch umgekehrt haben Fußgänger und Fahrradfahrer eine schlechtere Sicht auf den Verkehr, wenn Geh- und Fahrradwege alle paar Meter mit Schildern zugestellt sind – herannahende Fahrzeuge werden zu spät gesehen.

 

Rechtlich gesehen kann der Aufsteller eines solchen Plakats sogar dafür haften, wenn es zu einem Unfall kommt. Daher fordert der ADAC die Parteien auf, die Wahlplakate in Hinblick auf die Verkehrssicherheit vernünftig zu positionieren. Gemeinden, Kommunen und aufmerksame Bürger werden gebeten, auf ungünstig aufgestellte Werbetafeln hinzuweisen und entfernen zu lassen.

 

mt

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