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Bilder Oktoberfest München TV, © Rico Güttich / münchen.tv

Oktoberfest: Diebesversteck taucht nach Wiesn-Ende auf

Wer nach der Wiesn etwas vermisst, der muss sich nicht unbedingt ans Fundbüro wenden.

Die Polizei hat mehrere Tage nach dem Ende vom Oktoberfest in einer Wohnung viele Sachen gefunden, die wohl zwei Rumänen geklaut hatten.

Wenn ein Besitzer dies ließt, kann er sich gerne direkt an die Polizei München wenden.

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Das Wiesn-Fundbüro: Wer hat ein Autokennzeichen verloren?

Das Fundbüro auf der Theresienwiese hat jedes Jahr Hochbetrieb. Kein Wunder, denn bei meherern Zehntausend Menschen und ab einer gewissen Menge Bier verliert manch einer nicht nur den Überblick, sondern auch jede Menge Gegenstände. Und im Wiesn-Fundbüro im Keller des Servicezentrums hinter dem Schottenhammel warten all diese verlorenen Dinge auf ihre rechtmäßigen Besitzer – jeden Tag, von 13 bis 23 Uhr.

 

Rund 5.000 Fundstücke landen im Fundbüro der Wiesn

 

Autokennzeichen, Musikinstrumente und sogar Hunde: Es gibt nichts, was auf dem Oktoberfest nicht schon verloren wurde. Griechische Eheringe, polnische Computer – Maik Müller wundert sich schon lange nicht mehr, welche Gegenstände den Weg in sein Fundbüro auf der Theresienwiese finden. Rund 5.000 Fundstücke werden während der gut zwei Wiesn-Wochen abgegeben. Nur etwa 20 Prozent davon finden zu ihrem rechtmäßigen Besitzer zurück, und längst nicht alle verloren gegangenen Gegenstände landen auch im Fundbüro. „Ich habe gestern meinen grauen Pulli im Hacker liegen lassen“, erzählt ein junger Mann, der sich suchend unter den Fundsachen umschaut. Gefunden hat er ihn hier aber nicht. Achselzuckend kommentiert er den Verlust: „Tja und nun? Hab ich keinen Pulli mehr.“

 

Ab dem 6. Oktober zieht das Fundbüro um

 

Sämtliche Gegenstände werden im Wiesn-Fundbüro sorgfältig registiert. Bis zum letzten Tag des Oktoberfests am 6. Oktober können Besucher dort ihr Glück versuchen. „Danach schaffen wir die gesamten Fundsachen in die Ötztaler Straße 19, das ist das städtische Wiesn-Fundbüro“, erklärt Maik Müller. „Dort kann man dann noch einmal die Wiesn-Kollektion in aller Pracht begutachten.“