Tag Archiv: Vertrag

Pep Guardiola bei einer Pressekonferenz des FC Bayern, © Bekommt Verstärkung aus Turin: Pep Guardiola Foto: Archiv

FCB verlängert mit Telekom bis 2023 – Pep freut sich auf HSV

Der deutsche Fußball-Meister FC Bayern München hat kurz vor dem Start in die neue Bundesliga-Saison den Vertrag mit seinem Hauptsponsor langfristig verlängert. Die seit 2002 bestehende Partnerschaft mit der Deutschen Telekom wurde vorzeitig bis 2023 ausgeweitet, wie der Verein und das Telekommunikations-Unternehmen am Donnerstag in München bei einer Pressekonferenz bekanntgaben. Weiterlesen

© Rico Güttich / muenchen.tv

FC Bayern München: Pizarro möchte in Deutschland bleiben

Der langjährige Bundesliga-Torjäger Claudio Pizarro hat seine Zukunft nach dem Vertragsende beim FC Bayern München offen gelassen.

 

Vor dem Spiel um Platz drei bei der Copa América in Chile sagte der peruanische Fußball-Nationalspieler in einem Interview der „Süddeutschen Zeitung“ (Freitag): „Ich weiß es noch nicht. Ich habe mich total auf diese Copa América konzentriert. Ich habe mir nichts anhören oder ansehen wollen. Sobald das Turnier zu Ende ist, werde ich mir alles anhören, analysieren und eine Entscheidung fällen.“

 

„Ideal“, so Pizarro, wäre ein Engagement in Deutschland. „Ich habe schon eine Reihe von Angeboten erhalten. Aber ich habe bis zum Schluss gewartet, weil ich sehr gern beim FC Bayern geblieben wäre“, gestand der 36-Jährige, der in der abgelaufenen Saison 17-mal für die Münchner auflief und dabei einen Treffer erzielte. Mit 176 Toren ist er der erfolgreichste ausländische Torschütze der Fußball-Bundesliga.

 

In München musste er in der vergangenen Saison wiederholt verletzt pausieren, zu einer Vertragsverlängerung kam es nicht. „Es war ein schwieriges Jahr, mit Verletzungen und so. Aber ich hatte die leise Hoffnung, doch noch ein Jahr dranzuhängen und meine Karriere beim FC Bayern beenden zu können“, erklärte der Peruaner.

 

„Ich habe drei Söhne, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind. Sie sind nun 15, 13 und 9 Jahre alt. Ich würde ihnen jetzt gerne die größtmögliche Stabilität bieten, weil sie schon ein paar Mal umgezogen sind. Sie haben große Opfer gebracht“, sagte Pizarro. „Und München gefällt mir einfach. Es ist eine wundervolle Stadt, alles ist nahe dran, die Seen, die Berge…“

 

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rg / dpa

Horst Seehofer steht am Podium, © Horst Seehofer

München/Berlin: Skeptische SPD will Konzept für Pkw-Maut genau prüfen

Wann lüftet Verkehrsminister Dobrindt das Geheimnis um die Pkw-Maut? Noch nicht am Samstag bei der CSU-Klausur, sagt Parteichef Seehofer. Der Koalitionspartner SPD erwartet die Pläne mit einiger Skepsis.

 

Die SPD hat Zweifel an der Umsetzbarkeit einer Pkw-Maut, will das angekündigte Konzept von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) aber genau prüfen. „Wir in der SPD, aber ich denke auch die CDU und die Kanzlerin, werden sehr kritisch darauf schauen, dass die Bedingungen des Koalitionsvertrags erfüllt sind“, sagte SPD-Fraktionsvize Sören Bartol „stern.de“. „Noch habe ich arge Zweifel, ob es gelingt.“ Wenn die vereinbarten Kriterien erfüllt seien, stehe die SPD aber zum Koalitionsvertrag. Dobrindt will seine Pläne bis zum Beginn der parlamentarischen Sommerpause vorlegen – das bedeutet bis Ende kommender Woche.

 

Seehofer hätte gerne den Takt bestimmt

 

Bei der CSU-Vorstandsklausur an diesem Samstag wird das Konzept noch nicht vorgestellt. „Wir werden es nicht tun“, sagte CSU-Chef Horst Seehofer in München. Er will damit Kritik aus dem Weg gehen, so eine Diskussion über die Europawahlschlappe der CSU überlagern zu wollen. Derlei Mutmaßungen seien „absolut falsch“. Das Maut-Konzept werde „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ erst kommende Woche vorgestellt. Seehofer räumte ein, dass es ihm anders lieber gewesen wäre. „Unter normalen Umständen wäre das eine schöne Möglichkeit gewesen, deutlich zu machen, dass die CSU in einem wichtigen Bereich da auch den Takt bestimmt – aber das kommt jetzt auf ein paar Tage nicht an.“

 

Geplant sind Maut-Vignetten, mit denen auch Pkw-Fahrer aus dem Ausland für die Nutzung von Autobahnen zur Kasse gebeten werden sollen. Gelten müsste eine solche Gebühr aber für alle Autos, da das EU-Recht eine Diskriminierung aufgrund der Nationalität untersagt. Union und SPD haben im Koalitionsvertrag festgeschrieben, „dass kein Fahrzeughalter in Deutschland stärker belastet wird“. Wie inländische Autobesitzer von Kosten wieder entlastet werden sollen, ist offen. Im Gespräch ist ein Ausgleich über die Kfz-Steuer.

 

Maut bereits am Freitag Thema im Bundestag

 

Bartol sagte „stern.de“: „Ich weiß nicht, wie der Verkehrsminister jene kompensieren will, die keine Kfz-Steuer zahlen oder weniger als die geplanten 100 Euro Maut.“ Er erwarte, dass Dobrindt gleich eine Bewertung der EU-Kommission zu seinem Konzept mitliefere. Mit Blick auf die zu erwartenden Summen für Investitionen in die Straßen sagte der SPD-Politiker: „Eine Maut einzuführen macht nur Sinn, wenn sie signifikante Einnahmen bringt.“ Die Pkw-Maut dürfte an diesem Freitag auch Thema im Bundestag sein, wenn in der Haushaltsdebatte über den Etat des Verkehrsministeriums beraten wird.

 

RG / dpa

Hamann will beim FC Bayern bleiben – „Würde hier gerne alt werden“

Basketball-Profi Steffen Hamann will nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft weiter für den FC Bayern auflaufen.

 

«Ich würde gerne bleiben, München ist meine erste Option», sagte der Aufbauspieler und Kapitän, der in der Vorwoche seinen ersten Titel mit den Bayern gefeiert hatte, der «tz» (Mittwoch). «Bei meinen anderen Stationen habe ich mich wohlgefühlt, aber nicht zu Hause, hier schon. Ich würde hier gerne alt werden», meinte er, ergänzte aber: «Dazu gehören im Profisport immer zwei Seiten, das ist einfach so.» Weil sich die Bayern um Brose Bambergs Anton Gavel bemühen, war zuletzt über eine Rückkehr Hamanns nach Franken spekuliert worden.

 

Von der Zweitklassigkeit zur Meisterschaft

 

Der 33-Jährige war 2010 von ALBA Berlin zum damaligen Zweitligisten Bayern gewechselt und hatte die ambitionierten Münchnern dann innerhalb von vier Jahren zur Meisterschaft geführt. Über seine Zukunft habe er mit den Verantwortlichen noch nicht gesprochen. «Die Gespräche mit Svetislav und Marko Pesic kommen erst noch. Ich warte ab, was sie mir anbieten können», erklärte der Ex-Nationalspieler, der an einem Karriereende oder einer Rolle als Dauer-Reservist nicht interessiert scheint. «Nein, es kitzel noch. Mein Körper fühlt sich gut an, ich will spielen», unterstrich er.

 

RG / dpa

Spieler des EHC München knien auf dem Eis

EHC München verlängert mit Verteidiger Lewis

Der EHC München hat den Vertrag mit Grant Lewis verlängert. Wie der Verein aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Montag verkündete, wird der Amerikaner auch in der kommenden Saison für die Bayern auflaufen.

 

Der 29-Jährige ist der neunte Abwehrspieler im aktuellen Kader von Trainer Don Jackson. Lewis war im Sommer 2013 von den Straubing Tigers nach München gewechselt und hatte in der vergangenen Spielzeit in 50 Matches sechs Tore erzielt.

 

EHC München verpflichtet nächsten Eishockey-Profi aus Salzburg

 

Der EHC München hat sich mit einem weiteren Profi aus Salzburg für die nächste Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verstärkt. Verteidiger Jeremy Dehner wechselt aus der Mozartstadt nach Bayern, wie die Münchner am Mittwoch bekanntgaben. Der 27 Jahre alte Verteidiger aus den USA folgt wie schon die Stürmer Evan Brophey und Garret Foe seinem bisherigen Coach Don Jackson in die DEL. Dehner war im April von Jackson aus Finnland nach Salzburg geholt worden. Der Trainer hatte sich dann im Mai für den Job in München entschieden – der EHC München gehört wie Salzburg zum Getränkekonzern Red Bull.

 

RG / dpa

Müller kündigt Gespräch mit Bayern-Führung an: Status klären

Nationalspieler Thomas Müller möchte nach der Fußball-Weltmeisterschaft von der Vereinsführung des FC Bayern München Klarheit über seinen Stellenwert beim deutschen Meister haben.

 

«Ich bin an einem Punkt angekommen, wo ich vor der neuen Saison wissen will, ob ich ein zentraler Bestandteil der künftigen Bayern-Elf bin. Und ob der Klub wirklich mit mir plant in den nächsten Jahren. Deshalb werde ich dieses Gespräch suchen», sagte der 24 Jahre alte Angreifer in einem Interview dem «Stern» (Donnerstag). Wechselambitionen äußerte er nicht.

 

Als Münchner hat man es immer ein bischen schwerer

 

Müller steht beim Club-Weltmeister noch bis 2017 unter Vertrag. In der Premieren-Saison unter Trainer Pep Guardiola war er nicht immer mit seinem Status zufrieden, obwohl er in 50 Pflichtspielen zum Einsatz kam und dabei 25 Tore erzielte. In einigen wichtigen Partien stand er jedoch nicht in der Startelf. «Ich bin nicht mehr der Typ, der sagt: Gut, jetzt habe ich hier und da eine gute Rolle gespielt, trotzdem halte ich meine Klappe, und jeder kann mit mir machen, was er will», sagte Müller. Was Kapitän Phillip Lahm schon vor Jahren beklagt habe, stimme, «als Münchner hat man es immer ein bisschen schwerer beim FC Bayern. Dabei sind wir die Basis des Clubs.»

 

Der 24-jährige bestritt bislang 256 Spiele für die Profimannschaft und erzielte 99 Tore. Müllers Vertrag bei den Bayern läuft noch 2017, sein Marktwert wird auf circa 45 Millionen geschätzt.

 

RG / dpa