Tag Archiv: vögel

© Foto: Berufsfeuerwehr München

Eine Handvoll Feuerwehrmänner und ihr Vogel

Im Lillweg in Schwabing-Freimann alarmierte ein Mann die Feuerwehr, weil er einen jungen Bussard gefunden hatte. Der Vogel war ganz offensichtlich zu schwach, um noch selber weiterzufliegen.

 

Die beiden Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr brachten den Busard in einer speziellen Tierfangkiste unter. Im Normalfall werden schwache oder verletzte Vögel auf direktem Wege in eine Vogelklinik gebracht.

 

Weil diese Spezialklinik aber nur begrenzte Kapazitäten hatte, wurde der geschwächte Vogel von den Beamten der Feuerwache Milbertshofen versorgt. Nach einer erholsamen Nacht in der Feuerwache wurde der Bussard schließlich in der Vogelklinik abgegeben.

 

© Foto: Berufsfeuerwehr München

 

Vogelnest - In Waldkraiburg gab es wegen einem jungen Vogel eine Attacke durch Krähen, © Irre Vogelattacke in Waldkraiburg - Symbolfoto eines Vogelnests

Jungvogel gefunden? Naturschützer raten: «Erst mal abwarten»

Vor allem Kinder machen sich im Frühjahr oft Sorgen um vermeintlich verlassene oder hilflose Jungvögel. Sie nehmen sie mit, und am Ende muss sich ein Tierheim um die aufwendige Aufzucht kümmern. Dabei ist die menschliche «Hilfe» in den meisten Fällen völlig unnötig.

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Vogelgrippe, Ente, Virus, Geflügel, Teich, Wildtier, Erpel, © Die Zahl der erkrankten Tiere steigt weiter an.

Hochansteckende Vogelgrippe breitet sich weiter in Bayern aus

Die Vogelgrippe breitet sich in Bayern weiter aus. Inzwischen wurde die hochansteckende Variante H5N8 in neun Landkreisen und Städten bestätigt, wie ein Sprecher des Landesamtes für Gesundheit am Montag in Erlangen sagte.

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Schwimm-Star Florian Vogel rettet Frau vor dem Ertrinken, © Schwimm-Star Florian Vogel rettet Frau vor dem Ertrinken

Schwimmstar rettet Frau vor dem Ertrinken

Florian Vogel ist deutscher Meister im Schwimmen und jetzt auch noch Lebensretter. Bei einem Fotoshooting an der Isar soll der 21-Jährige blitzschnell reagiert haben, als er die Hilfeschreie einer in der Isar treibenden Frau hörte. Bei der Rettungsaktion hat er selbstlos sein eigenes Leben aufs Spiel gesetzt.

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Vogelnest - In Waldkraiburg gab es wegen einem jungen Vogel eine Attacke durch Krähen, © Irre Vogelattacke in Waldkraiburg - Symbolfoto eines Vogelnests

Krähenattacke: Fast ein Dutzend Vögel macht Waldkraiburg unsicher

In Waldkraiburg kam es zu einem Polizeieinsatz, der sich wie ein Horrorfilm anhört. Knapp ein Dutzend Krähen ging auf Menschen und Haustiere los. Ein Polizeibeamter musste sogar zum Pfefferspray greifen, als sich die Tiere auf ihn stürzten.

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Emu-Küken im Zoo München: So süß ist der Nachwuchs

Die beiden Emus Kanoro und Luschi im Tierpark Hellabrunn sind Eltern geworden. Ganze acht neue kleine australische Laufvögel sind jetzt im Zoo unterwegs.

 

Der Papa macht die Arbeit

Beim Emu ist die Art der Kindererziehung ganz klar festgelegt:

Das Weibchen legt die Eier, aber danach ist das Männchen an der Reihe, sich um Erziehung und Versorgung der Kinder zu kümmern.

Heißt: Der neun Jahre alte Emu-Papa muss auf die Achtlinge aufpassen, während sich die Mama, die drei Jahre alte Luschi den Lenz macht. Papa Emu musste sich sogar schon vor der Geburt um den Nachwuchs kümmern: Er musste die Eier auch ausbrüten.

Zwischen dem 6. und dem 12. Mai schlüpften Nummer eins bis acht aus dunkelgrünen Eiern, die etwas kleiner als Straußeneier sind: Fünf Küken waren es am 6. Mai, zwei am 8. und eins am 12. Mai.  Da hatte Emu-Männchen Kanoro bereits knapp 60 Tage mit dem Brüten der Eier verbracht.

„Kanoro, der Vater unseres Emu-Nachwuchses, macht seine Sache hervorragend, hat einen großen Beschützerinstinkt und kümmert sich rührend um seine Jungtiere. Da wir in Hellabrunn seit mehr als zehn Jahren keine Nachzucht bei den Emus hatten, freuen wir uns über die acht gesunden kleinen Laufvögel nun besonders.“, meldet der Tierpark stolz.

 

Flinkes Riesengefieder

Emus sind nach den afrikanischen Sträußen die größten Vögel der Welt.

Sie erreichen eine Höhe von bis zu einem Meter 80, bringen es auf ein Gewicht von bis zu 50 Kilo und schaffen im Lauf Geschwindigkeiten von bis zu 50 Kilometern in der Stunde.

Die mittlerweile zweieinhalb Monate alten Küken schaffen das noch nicht ganz.

Durch ihre quietschfidele Art halten sie ihren Papa Kanoro und die Riesenkänguruhs, mit denen sich die Emus im Tierpark Hellabrunn ein Gehege teilen, ganz schön auf Trab.

adc

Vogel Vogelhaus Vogelfutter

Vögel in Brutstimmung

Worüber Wintersportler lamentieren – die einheimische Vogelwelt kommt mit dem milden Winter gut klar. Einige Vogelarten geraten sogar schon in Brutstimmung. Nur in Hausgärten machen sich die Wintervögel derzeit rar.

 

Fast frühlingshafte Temperaturen, von Schnee keine Spur – die einheimische Vogelwelt kommt mit dem derzeit milden Winter nach Beobachtungen von Vogelschützern sehr gut klar. «Einige Vogelarten profitieren sogar von der derzeit milden Witterung», berichtete der Landesbund für Vogelschutz (LBV) am Donnerstag in Hilpoltstein (Landkreis Roth).

 

So bekomme die Schleiereule die Chance, frühere Brutverluste auszugleichen. Gleiches gelte für den Eisvogel, sagte LBV-Artenschutzreferent Andreas von Lindeiner. Auch andere Vögel versuchten Brutausfälle während des verregneten Frühsommers 2013 wieder wettzumachen und seien bereits in Brutstimmung.

 

Da ohne Schnee auch genügend Nahrung vorhanden sei, fingen einige Vogelarten bereits mit dem Balzen an. Die ersten Spechte seien beim Trommeln zu hören, vereinzelt sängen auch schon Amseln, Kohlmeisen, Grünfinken und Rotkehlchen. Sie strebten damit eine mögliche Brutzeit an und steckten ihr Revier ab, um später ein Weibchen anzulocken. «Sollten brütende Vögel doch noch von einem Wintereinbruch ereilt werden, geht die Brut zwar verloren. Sie haben aber zumindest einen Brutversuch unternommen», erklärte Lindeiner.

 

Allerdings führe der milde Winter zum Leidwesen mancher Naturfreunde dazu, dass sich Vögel in den Hausgärten rarer machten: «Für die Vögel gibt es derzeit keinen Grund, ihren normalen Lebensraum zu verlassen, da sie dort meist noch genügend Nahrung finden.»

Wegen der bereits länger anhaltenden milden Witterung blieben die Tiere in ihrem angestammten Revier, wo sie sich am besten auskennen und sich bei der Nahrungssuche weniger Gefahren aussetzen als in städtischen Parks und Hausgärten. Die Beobachtung einiger Vogelfreunde decke sich mit ersten Ergebnissen der vergangene Woche gestarteten LBV-Zählaktion «Die Stunde der Wintervögel».

 

 

 

jn / dpa

Feldsperling auf Höhenflug

Von Balkonen, Gärten und Parks aus beobachteten die vogelfreundlichen Münchner dieses Wochenende Wintervögel – hier eine erste Zwischenbilanz der alljährlichen Vogelzählung des Landesbundes für Vogelschutz (LBV):

 

Der Feldsperling rangiert auf Platz 1, noch vor der Kohlmeise, die letztes Jahr das Rennen machte, und der Haussperling (auch bakennt als Spatz).

Anlass zur Sorge gibt der Grünfink, der erschreckend wenig gesichtet wurde.

 

Noch gibt es hohes Potential für Schwankungen, das Endergebnis wird Ende Januar bekannt gegeben. Bis zum 14. Januar noch können Sichtungen angegeben werden – also ist die bisherige Bilanz zu ca. einem Viertel vollständig.

Wenn die Sichtungen weiter in diesem kleinen Umfang eingehen, muss ein krasser Rückgang zum Vorjahr verzeichnet werden.

 

 

Die Vogelzählung ist für den Landesbund für Vogelschutz ein wichtiger Anhaltspunkt.

In diesem Sinne – und vor allem bei dem guten Wetter – Fernglas gezückt, und mitgesichtet!

 

 

 

jn / LBV

Vogel – Frei!

Das große Vogel-Zählen startet: Naturfreunde in ganz Deutschland sollen von diesem Freitag an beobachten, welche und wie viele Vögel binnen einer Stunde das Futterhäuschen im Garten aufsuchen.

 

Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) will mit der Zählaktion bis zum 06. Januar zum Beispiel herausfinden, wie die Vögel das verregnete Frühjahr überstanden haben und ob es wieder mehr Amseln im Freistaat gibt.

 

«Die Stunde der Wintervögel» schlägt zum neunten Mal. Im vergangenen Jahr zählten rund 23 000 Teilnehmer fast 700 000 Vögel in Bayern. Am häufigsten wurde die Kohlmeise gesichtet.

Markus Erlwein vom LBV geht davon aus, dass sie sich in diesem Jahr ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Haussperling liefern wird.

 

Also, raus auf die Balkone und zählen Sie mit – die alljährliche Vogelzählung trägt maßgeblich zur arbeit der Vogelschützer bei!

Und wer weiß eigentlich wirklich, welche Vögel sich im eigenen Garten oder im eigenen Viertel herumtreiben?

 

Alle weiteren Infos, der Artenkatalog und das Formular, mit dem man die Vögel melden kann unter:

http://www.stunde-der-wintervoegel.de/

jn / adc / dpa