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 C2_MVG_U-Bahn_U6, © Foto: Wolfgang Wellige

München: Neue U-Bahn-Züge mit leuchtenden LED

Sie haben ein bisschen etwas von einem Space-Shuttle: Schnittiges Design, von 0 auf 80 in rund 15 Sekunden und leuchtende rote und grüne LED, die für noch mehr Sicherheit sorgen. Momentan testet die MVG drei neue U-Bahn-Züge zwischen Münchner Freiheit und Garching-Forschungszentrum.

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München: ADAC will Comeback schaffen

Der ADAC will mit umfassenden Umbauten und Reformen aus seiner tiefen Krise kommen und zerstörtes Vertrauen zurückgewinnen:

«Wir wollen und werden jene Schwächen und Defizite beheben, die sich bei uns in den vergangenen Jahren eingeschlichen haben», sagte Interimspräsident August Markl am Montag in München bei der Vorstellung der Bilanz für 2013. Die Analyse, was geändert werden solle, sei abgeschlossen – nun werde im Detail geklärt, wie diese Umbauten am Ende aussehen werden.

 

Sich auf das Wesentliche konzentrieren

Künftig wolle der Autoclub deutlicher zwischen dem Verein und den zugehörigen Unternehmen unterscheiden, die Mitglieder und die Dienstleistungen sollen wieder in den Mittelpunkt gerückt werden. Auch die Strukturen stehen auf dem Prüfstand. «Sie werden verstehen können, dass ich diesem intensiven Diskussionsprozess nicht vorgreifen kann», sagte Markl. Auf seiner Hauptversammlung im Mai in Saarbrücken hatte der ADAC die Weichen dazu gestellt, im Dezember sollen erste Beschlüsse gefasst werden.

Der zweitgrößte Autofahrerclub der Welt war nach Bekanntwerden von massiven Fälschungen beim Autopreis „Gelber Engel“ im Januar tief in die Krise gerutscht. In den darauffolgenden Wochen wurden etliche Vorwürfe erhoben und Missstände aufgedeckt. Nach wie vor prüft das Münchner Registergericht den Status des ADAC als Verein. Präsident und Geschäftsführer verloren im Laufe der Affäre ihre Ämter. Der von der Hauptversammlung angestoßene Reformprozess soll spätestens 2015 abgeschlossen sein.

Erstmals seit vielen Jahren verlor der ADAC wegen der Krise auch unter dem Strich Mitglieder. Rund 320 000 Menschen kehrten dem Club seit Jahresbeginn den Rücken. Dazu kamen etwa 65 000 Austritte aus anderen Gründen oder gestorbene Mitglieder, was zu einem Gesamtverlust von rund 385 000 Mitgliedern führte.

Im gleichen Zeitraum seien 370 000 neue Mitglieder aufgenommen worden, berichtete der ADAC. Zum 31. Mai habe man insgesamt rund 18,93 Millionen Mitglieder gezählt. Damit verzeichnete der Club rund 15 000 Mitglieder weniger als noch im Dezember 2013. Die Lage habe sich inzwischen aber stabilisiert, hieß es.

Insgesamt war 2013 für den ADAC ein ziemlich gutes Jahr. Der Club nahm Mitgliederbeiträge von 1,05 Milliarden Euro ein, rund 37 Prozent davon entfielen auf die 18 selbstständigen Regionalclubs. Etwa 270 Millionen Euro flossen in Hilfeleistungen wie die Pannenhilfe oder die Luftrettung. Unter dem Strich schrumpfte der Gewinn von 25 auf 4,6 Millionen Euro, vor allem wegen höherer Kosten für die Hilfeleistungen und gestiegener Steuerzahlungen.

Unverändert bei rund 1,1 Milliarden Euro blieb das Eigenkapital, über das der ADAC verfügt. Das stattliche Vermögen brauche der Club, um die hohen Investitionen etwa in neue Hubschrauber oder Fahrzeuge stemmen zu können, die nicht aus den laufenden Einnahmen bezahlt werden sollen, sagte Finanzgeschäftsführer Thomas Kagermeier. Auch die Beiträge sollen nach der ersten Erhöhung seit 10 Jahren über eine ähnliche Periode stabil bleiben. «Daher braucht der ADAC e.V. ein solch solides Polster», sagte Kagermeier.

dpa

Bayern: Marder haben wieder Hunger auf Auto

Im Frühsommer warnt der ADAC vor vermehrt auftretenden Marderschäden an Autokabeln.

 

Motorraum für den Marder eine Liebeshöhle

Das hat folgenden Grund:

Ende Juni haben die kleinen Allesfresser Paarungszeit und so ein Motorraum bietet ein vortreffliches Plätzchen für die Marder, sich vor Wind, Wetter und Feinden zu schützen.

Und: Der Marder ist recht spießig, was die Verteidigung seines Reviers angeht. Deswegen beißen die kleinen Tiere sofort an allem herum, woran sie den Geruch eines Kontrahenten wahrnehmen.

Hat es sich also ein Konkurrenz-Marder vorher unter der Motorhaube gemütlich gemacht, und das auch noch in der Paarungszeit, dann wird der Marder, der sich den Motorraum vorher als sein Eigen ausgesucht hat, sofort ziemlich wütend und beißt an Kabeln und Schläuchen herum.

Die Folge: Ein Marderschaden, der oft erst nach vielen Kilometern Fahrt bemerkt wird und dann schwieriger und teurer zu reparieren ist.

 

So schützen Sie ihr Auo vor Marder-Zähnen.

Um sich vor einem Marderschaden effektiv zu schützen empfiehlt der ADAC diese Maßnahmen:

 

Kabelschutz: Geschlitztes Wellrohr aus Hartkunststoff zum Ummanteln der Zündka­bel gibt es im Kfz-Zubehörhandel. Es sollte so verlegt und gesichert werden, dass es weder an bewegliche noch an heiße Teile geraten kann. An den Enden dürfen keine Scheuerstellen entstehen.

 

Motorwäsche: Gab es in der näheren Umgebung bereits öfter Marderschäden oder deuten Pfotenabdrucke auf einen Marderbesuch hin, lassen sich Duftspuren am besten durch eine gründliche Reinigung des Motorraums mit dem Dampfstrahler entfernen.

 

Ultraschallgeräte: Sie verjagen die Tiere mit einem Schalldruck von mehr als 120 dB und ständig wechselnder Frequenz, ehe sie sich überhaupt einnisten. Wichtig: Der Schall darf nicht durch Hindernisse im Motorraum blockiert werden, sondern soll an den Oberflächen reflektieren, um sich am Boden ausbreiten zu können.

 

Elektroschockgeräte: Sie arbeiten nach dem so genannten Weidezaun-Prinzip: Kontakt­plättchen, die im ganzen Motorraum angebracht werden und unter Hochspannung stehen, erteilen dem Marder bei Berühren einen unangenehmen Stromstoß und verjagen ihn. Auf­grund der automatischen Strombegrenzung besteht für Mensch und Tier keine Gefahr.

adc / ADAC

München: ADAC – Präsident Peter Meyer in Videointerview

Dieses Interview mit dem Präsidenten des ADAC, Peter Meyer, hat der Automobilclub heute auf seinem Youtube – Channel veröffentlicht:

http://youtu.be/LYPjJ32MgLw

Der ADAC war zuletzt wegen Manipulation bei der Wahl des Preisträgers für seinen Preis „Gelber Engel“ in die Schlagzeilen geraten.

Dann sorgten auch noch fragwürdige Helikopter – Flüge des Präsidenten mit dem Rettungshubschrauber des ADAC für Empörung.

adc / adac