Tag Archiv: Wald

Bärlauch, © Foto: Volker Grosser

Vorsicht Verwechslungsgefahr: Was wie Bärlauch aussieht, kann hochgiftig sein

Bei Spaziergängen durch den Wald oder Parkanlagen duftet es im Frühling typischerweise sanft nach Knoblauch. Verantwortlich dafür ist das Wildgemüse Bärlauch. Beim Sammeln ist aber Vorsicht geboten, denn die Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen ist hoch.

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Feuerwehrauto Drehleiter , © Symbolfoto eines Feuerwehrdrehleiter Fahrzeugs

Trudering/Waldperlach: Waldbrand!

Die Feuerwehr musste am Dienstag zu einem Einsatz im Truderinger Wald in der Nähe des Friedrich-Panzer-Weg ausrücken. Auf bis zu 3000 Quadratmetern ist das Waldstück in Flammen gestanden haben.

 

Hohe Waldbrandgefahr

Der Grund für den Brand dürften die hohen Temperaturen und die relativ trockene Wetterlage gewesen sein.

An der Grenze zum Hochwald brannten das trockene Unterholz und die mittlerweile saftarmen Gräser schnell – die Flammen konnten sich zunächst ausbreiten, da die Feuerwehr den Brandherd zunächst einmal erreichen musste.

Die Feuerwehr musste dann durch einen Garten zunächst Schläuche verlegen – dann hat es rund 45 Minuten gedauert, bis der Brand unter Kontrolle war.

Die Regierung von Oberbayern hatte vor Waldbränden bereits am Vormittag gewarnt:

Wegen erhöhter Waldbrandgefahr hat die Regierung von Oberbayern Luftbeobachtungen angeordnet. Die amtlichen Luftbeobachter überfliegen noch bis Donnerstag gefährdete Wälder auf leichten sandigen Standorten mit geringem Bewuchs, sonnige Waldlichtungen und Waldränder, wie die Regierung am Dienstag in München mitteilte. Geflogen wird von den Stützpunkten Eichstätt, Pfaffenhofen an der Ilm , Fürstenfeldbruck, Königsdorf, Erding und Mühldorf am Inn. (dpa)

Die Nachlöscharbeiten dauerten noch mehrere Stunden an.

Auch am Mittwoch hat die Regierung von Oberbayern wieder Überwachungsflüge über dem Osten von München angeordnet, um das neue Aufflammen von Brandherden zu verhindern.

Die Gefahrenstufe liegt weiterhin in einigen Gebieten bei vier oder fünf – dabei ist fünf die höchstmögliche.

adc / dpa

Waldbrandgefahr in Oberbayern

Die Bezirksregierung warnt vor erhöhter Waldbrandgefahr in Oberbayern. Aufgrund von Trockenheit sei die Gefahr in den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen, Mühldorf am Inn und Erding besonders hoch, teilte sie am Freitag mit. Die Bürger sollten in Wäldern und einem Umkreis von mindestens 100 Metern darum herum kein Feuer machen, nicht zu rauchen und keine brennenden oder glimmenden Gegenstände fallen lassen. Vorsorglich führt die Regierung am Wochenende Beobachtungsflüge durch.

 

rr/dpa

Wald, Bäume

Erhöhte Waldbrandgefahr in Oberbayern

In Oberbayern besteht derzeit erhöhte Waldbrandgefahr.

Um einem Brand vorzubeugen, hat die Regierung Oberbayern für den Zeitraum zwischen dem 18. März und dem 21. März tägliche Luftbeobachtungen angeordnet. Die Beobachtungsflüge der Flugbereitschaft Oberbayern mit den ausgebildeten amtlichen Luftbeobachtern finden einmal täglich statt.

Aufgrund der zunehmenden Trockenheit weist der allgemeine Waldbrandgefahrenindex aktuell für einzelne Bereiche in Oberbayern eine hohe Waldbrandgefahr aus. Besonders gefährdet sind Wälder auf leichten sandigen Standorten mit geringem Bewuchs, sonnige Waldlichtungen und Waldränder.

Damit es gar nicht so weit kommt, bittet die Regierung um die Beachtung einiger Warnhinweise:

In einem Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern sollten keine Feuer angezündet oder Feuerstätten errichtet werden. Bodendecken dürfen nicht abgebrannt oder Pflanzen und Pflanzenreste flächenweise
abgesengt werden. Zudem sollte nicht geraucht werden und vor allem keine glimmenden Sachen weggeworfen werden.

 

rr/Regierung Oberbayern

Rodungsarbeiten in Freiham-Nord

Seit Ende Oktober 2013 finden auf einem Areal nördlich der Bodenseestraße im Stadtbezirk Aubing archäologische Ausgrabungen statt. Sie erfolgen, bevor 2015 die Bauarbeiten für den neuen Stadtteil Freiham beginnen. Nach einer kurzen Winterpause sollen im März 2014 diese archäologischen Arbeiten fortgesetzt werden. Das Kommunalreferat lässt deshalb seit 10. Februar Rodungsarbeiten durchführen. Betroffen sind davon überwiegend Hecken, Feldgehölze und lebende Zäune. Die Entfernung der Gehölzer erfolgt nur auf Flächen, die für die archäologischen Grabungen benötigt werden.

 

 

Die Untere Naturschutzbehörde wurde über die Maßnahme informiert, die notwendige Genehmigung liegt vor.
Nach der Auswertung von Luftbildern durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege sind innerhalb des Projektgebietes Freiham-Nord, das sich von der Bodenseestraße im Süden bis hin zum Aubinger Friedhof im
Norden erstreckt, mehrere Bodendenkmäler bekannt.

 

Diese sind durch die geplanten Baumaßnahmen jedoch von ihrer unwiederbringlichen Zerstörung bedroht. Durch sogenannte Rettungsgrabungen sollen nun die archäologischen Befunde in ihrem Zusammenhang erfasst und dokumentiert werden. Ziel ist dabei, die momentan noch im Boden erhaltenen Informationen in einer veränderten Form (Bilder, Zeichnungen/Pläne, Beschreibungen)
für die Nachwelt zu erhalten.

 

 

Nähere Infos zu den archäologischen Arbeiten in Freiham sind hier abrufbar.

 

 

jn / Rathausumschau

Landkreis Altötting: 67-Jähriger verletzt sich beim Baumfällen lebensgefährlich

Ein 67 Jahre alter Mann erlitt gestern bei Baumfällarbeiten in einem Waldstück im Gemeindebereich von Marktl lebensgefährliche Verletzungen. Der Rentner war am frühen Nachmittag unweit seines Wohnanwesens bei Baumfällarbeiten von einem herabfallenden Ast getroffen und später von Angehörigen schwerverletzt gefunden worden.

 

Der Mann kam zunächst mit einem Rettungsfahrzeug ins Altöttinger Krankenhaus und wurde noch am selben Tag mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik verlegt. Sein  Gesundheitszustand hat sich zwar stabilisiert, ist aber immer noch kritisch.

 

Beamte des Kriminaldauerdienstes aus Traunstein hatten vor Ort die Untersuchungen zum Unfallhergang aufgenommen, die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizeistation Mühldorf geführt. Hinweise auf eine Fremdbeteiligung gibt es keine, es muss von einem tragischen Arbeitsunfall ausgegangen werden.

 

mt / Polizei Oberbayern

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