Tag Archiv: Wasser

Badegewässerqualität Bayern: Bestens.

Der Sommer macht Pause – trotzdem gibt es gute Nachrichten für Wasserratten in Bayern: Sie können fast überall unbeschwert ins kühle Nass springen. Die Wasserqualität bayerischer Badeseen sei fast überall hervorragend, teilte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Montag bei der Vorstellung der diesjährigen Badegewässerkarte mit. Sie führt 379 Badestellen an 297 bayerischen Seen auf, deren Wasserqualität vom 15. Mai bis zum 15. September mindestens einmal im Monat untersucht und nach Vorgaben einer EU-Richtlinie veröffentlicht wird.

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Oberbayern: Immer mehr Menschen ertrinken

Zwei Nichtschwimmer haben sich durch ein Bad im Unterschleißheimer See bei München in Lebensgefahr gebracht.

Nichtschwimmer – nicht ins Tiefe!

 

Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte sich am Sonntag eine 23 Jahre alte Frau aus Unterschleißheim bei München in den tieferen Bereich des Sees begeben, obwohl sie nicht schwimmen konnte. Dort geriet sie ins Straucheln und ging schließlich unter. Ihr 27-jähriger Lebensgefährte, ebenfalls ein Nichtschwimmer, eilte ihr zur Hilfe ins Wasser. Doch auch er ging unter.

 

Nur einer  gerettet

Weiteren Badegästen und Helfern der Wasserwacht gelang es nach etwa sieben Minuten, den Mann aus dem See zu holen. Die 23-Jährige wurde erst nach fünfzehn Minuten von Feuerwehrtauchern gerettet, die per Hubschrauber eingeflogen worden waren. Beide verunglückten Personen wurden in eine Klinik geflogen.

Die Frau ist in den frühen Morgenstunden gestorben, der Mann schwebt noch weiter in Lebensgefahr.

 

Badeunfälle häufen sich

Erst in der vergangenen Woche waren im Raum München zwei Männer bei einem Badeunfall in der Isar ertrunken. Spaziergänger hatten nacheinander die Leichen der beiden Chinesen entdeckt.

Bei weiteren Badeunfällen in Oberbayern sind zwei Männer ums Leben gekommen:

In einem Weiher in Kolbermoor ertrank am Donnerstag ein 46 Jahre alter Mann, teilte die Polizei am Freitag mit. Für ihn sei jede Hilfe zu spät gekommen. In einem Baggersee in Halfing starb ebenfalls am Donnerstag ein 45 Jahre alter Mann: Eine Frau hatte ihren Lebensgefährten als vermisst gemeldet, nachdem er beim Schwimmen plötzlich verschwunden war. Wenig später wurde die Leiche des Mannes entdeckt.

Die Feuerwehr hatte außerdem bei Mintraching im Landkreis Freising einen seit Samstag vermissten Mann tot aus der Isar geborgen. Nach Polizeiangaben handelt es sich bei dem 34-Jährigen, der mit einer Badehose bekleidet war, um den Arbeitskollegen des am Samstag in der Isar ertrunkenen Chinesen. Nach Stand der Ermittlungen von Mittwoch kamen die beiden Männer bei einem Badeunfall ums Leben. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden gab es zunächst nicht. Die Staatsanwaltschaft entscheidet derzeit über eine Obduktion der Toten.

dpa / adc

Münchens Freibäder: Neue Preise 2014

Der Eintritt in ein Freibad in München kostet in diesem Sommer im Jahr 2014 im Schnitt etwa 10 Cent mehr.

Die Gründe sind die üblichen:

 

Gestiegene Betriebskosten – steigender Eintrittspreis

Die Münchner Bäder machen in jedem Jahr einen Verlust von rund 2 Millionen Euro.

Damit die Bäder weiter bestehen können, müssten die Preise geringfügig steigen, heißt es von den Stadtwerken München.

Das Müller’sche Volksbad oder das Bad Giesing-Harlaching kostet dann künftig 4,20 Euro statt 4,10 Euro – Zeitbegrenzung gibt es weiterhin keine.

Das Nordbad verlangt künftig 4,40 Euro statt 4,30 für drei Stunden Baden.

Im Michaelibad zahlen die Badegäste bald 4,90 für drei Stunden statt bisher 4,80 Euro.

In den Saunen scheinen die Betriebskosten sogar noch mehr gestiegen zu sein. Hier kostet ein zeitlich begrenzter Besuch im Schnitt bald 40 Cent mehr.

Der Eintritt in ein Freibad in München kostet ab dem 01. Mai glatt 4 Euro und nicht mehr 3,80, Kinder zahlen ab dann 2,90.

Es gibt im Freien auch weiter keine Zeitbegrenzung.

 

Heißes Trostpflaster

Aber ein Guti gibt es auch für die Badegäste.

Die zeitliche Begrenzung zum Saunieren wird zeitweise aufgehoben – allerdings im Sommer.

Vom ersten Mai bis zum 31. August darf der Saunagast aus der Hitze in die Hitze wenn er möchte.

Abkühlung gibt es auch: Im Südbad gibt es sogar bis 26. Oktober Schwimmen ohne Zeitlimit.

 

M-Bäder sind immer noch relativ günstig

…im Vergleich mit anderen Großstädten.

Und das sogar mit Attraktionen im Bereich Wellness, Sport und Freizeit in so gut wie allen Bädern.

 

swm / adc

Wird das Trinkwasser bald teurer?

Münchens Leitungswasser schmeckt! Aber Bayerns Verbraucher müssen mit steigenden Trinkwasserpreisen rechnen: «Das bis zu 100 Jahre alte Leitungsnetz muss saniert werden – das kostet viel Geld», sagte Markus Rauh vom Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft (VBEW) am Dienstag in Coburg. «Obwohl die Wassergewinnung wegen gestiegener Energiepreise teurer geworden ist, wurde von den Gemeinden nur moderat an der Gebührenschraube gedreht», erklärte Rauh bei einer Fachtagung.

 

 

In Bayern kostet der Kubikmeter Trinkwasser im Schnitt 1,66 Euro – der Bundesdurchschnitt liegt bei 1,95 Euro. Der Preis für Trinkwasser sei seit Jahren geringer angewachsen als die Inflationsrate, betonte Rauh. Er forderte «angemessene Wasserentgelte» in Bayern, damit in Pumpen, Hochbehälter und Rohre investiert werden könne.

 

 

jn / dpa

Wer ist die unbekannte tote Frau?

Nachdem am Freitag gegen 13:30 Uhr in einer Kompostieranlage in der Tischlerstraße die Leiche einer Frau gefunden wurde, hat die Polizei nun eine Beschreibung der bislang unbekannten Frau veröffentlicht:

Ca. 20 bis 25 Jahre alt, ca. 160 cm groß, 48 kg, schlank, dunkelblondes langes Haar, bekleidet mit Mustang Bluejeans (Größenangabe entfernt), neue, dunkelblaue Schnürstiefeletten mit cognacfarbenem Rand (Größe 36, Modellreihe „paul green münchen“, Hersteller Gebrüder Götz, Würzburg), beigefarbenes Trägerhemd (Gr. 40) und Slip (Gr. 38) der Firma „mey“, khakifarbenes, langärmeliges Feinrippshirt (Gr. S) der Firma Ludwig Beck, schwarzer Bustier (one size) der Firma TCM/Tchibo, schwarze Seidenstrumpfhose.

Fremdeinwirkung kann ausgeschlossen werden

Die Obduktion ergab, dass die Frau ertrunken ist. Ein Fremdeinwirkung kann bislang ausgeschlossen werden, trotzdem ermittelt die Mordkommission weiter. Sie muss klären, welche Umstände zum Tod der Frau geführt haben. Das Ergebnis der chemisch-toxischen Untersuchung wird noch einige Wochen dauern. Möglicherweise wurde die Frau betäubt und in das Becken geworfen.

Leiche der vermissten Daniela Karaffa?

Ob es sich bei der Leiche um die seit Mitte März 2013 vermisste Daniela Karaffa handeln könnte, schließt die Mordkommission aus. Denn dagegen sprechen würde unter anderem die unterschiedlichen Größen der beiden Frauen. Daniela Karaffa war ca. 1.74 m groß, die gefundene Leiche ist ca. 1.60 m groß. Zudem wäre die Leiche von Daniela Karaffa dann seit Mitte März in einem größeren Verwesungszustand aufgefunden worden.
Im Fall Daniela Karaffa sitzt seit ihrem Verschwinden im März 2013 deren Ehemann in Untersuchungshaft.
Aufgrund des dringenden Tatverdachts gegen den 43-jährigen arbeitslosen Bülent Akgün erwirkte die Staatsanwaltschaft München I einen Haftbefehl, der am 27.03.2013 durch Beamte der Mordkommission München vollzogen wurde. Zeitgleich wurden weitere Objekte durchsucht und mehrere Vernehmungen durchgeführt.
Der Kindsvater, der nach eigenen Angaben zuletzt eine tätliche Auseinandersetzung mit Frau Karaffa hatte, machte widersprüchliche Angaben und bestritt, für das plötzliche Verschwinden von Daniela Karaffa verantwortlich zu sein und ihr etwas angetan zu haben.

Mordkommission sucht Zeugen

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, wie die Frau in die Senkgrube der Kompostieranlage in der Tischlerstraße gekommen sein könnte, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
mh

Achtung: Falsche Handwerker in München betrügen gutgläubige Senioren

Sie geben sich als Handwerker aus, doch in Wirklichkeit wollen sie nur an das Geld von gutgläubigen Rentnerinnen: Zwei Fälle von falschen Handwerkern mit betrügerischen Absichten sind in den vergangenen Tagen in München bekannt geworden. Ob es sich dabei um den selben Mann handelt, ist nicht sicher – die Täterbeschreibungen der Betrugsopfer und auch die Vorgehensweise lassen jedoch Ähnlichkeiten erkennen.

 

Mit Schmuck und Bargeld machte er sich aus dem Staub

 

Der erste Betrugsfall ereignete sich bereits am Mittwoch, 14. August gegen 16.30 Uhr. Ein unbekannter Mann klingelte an der Wohnungstür einer 81-jährigen Rentnerin in Neuhausen und behauptete, er müsse den Wasserdruck in der Wohnung überprüfen. Arglos lies die Rentnerin den vermeintlichen Handwerker in ihre Wohnung. In der Küche drehte der Fremde mehrfach das Wasser auf und gab der Seniorin Anweisungen, um sie zu beschäftigen. Etwa eine halbe Stunde später verschwand er wieder, und mit ihm jede Menge Bargeld und Schmuck.

 

Der Täter wird auf rund 40 Jahre geschätzt, ist etwa 1,80 Meter groß und von kräftiger Statur. Er hat schwarzes, kurzes Haar und trug ein weißes Hemd sowie eine beige Hose.

 

 

Die aufmerksame Rentnerin wurde misstrauisch

 

 

Der zweite Fall ereignete sich vergangenen Freitag gegen 14.40 Uhr. Doch hier hatte der Betrüger kein so leichtes Spiel: Er läutete an der Wohnungstür einer 80-jährigen Rentnerin in Forstenried und behauptete, auf einer nahe gelegenen Baustelle hätte es einen Wasserrohrbruch gegeben. Weiter gab der Mann vor, die Wohnung der Seniorin betreten zu müssen und machte bereits Anstalten einzutreten.

Die aufmerksame Rentnerin verweigerte dem Mann jedoch den Zutritt, ließ ihn vor der Wohnungstüre stehen und schloss die Tür, um selbst im Keller nachzusehen. Als die Seniorin festgestellt hatte, dass im Keller alles in Ordnung war, war der Handwerker bereits verschwunden. Die Rentnerin schätzte ihn auf ebenfalls um die 40, gab seine Größe mit rund 1,75 Metern an und beschrieb ihn mit kurzem, schwarzem Haar. Bekleidet war er mit einer Latzhose und weißem T-Shirt.

 

 

Zeugenaufruf

 

 

Die Polizei bittet um Mithilfe: Wer hat an den besagten Tagen die verdächtigen Personen gesehen? Gibt es weitere Fälle von Handwerkern mit Betrugsabsichten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

mt / Polizei München

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Leichtsinniger Badeunfall: 18-Jähriger springt kopfüber in den Nymphenburger Schlosskanal

Am Samstagmorgen sprang ein 18-jähriger Schüler aus München von einer Brücke aus in den Schlosskanal in Nymphenburg und verletzte sich dabei schwer.

 

Das Wasser ist an dieser Stelle nur rund einen halben Meter tief – der junge Mann aber sprang mit dem Kopf voraus. Er schlug sofort auf dem Grund des Kanals auf. Beim Aufprall verletzte er sich schwer an der Wirbelsäule und konnte sich nicht mehr bewegen. Passanten zogen ihn aus dem Wasser und alarmierten die Rettungskräfte. Als er nach den Gründen für seinen Sprung gefragt wurde, gab der 18-Jährige an, dass er sich nur ein wenig hatte abkühlen wollen.

(mt)

Unbemerkter Unfall: Kleiner Junge trieb reglos im Freibad-Becken

Schock im Freibad: Am Samstagmittag trieb im Nichtschwimmerbecken des Schyrenbads in Untergiesing ein lebloser Kinderkörper. Der Bademeister entdeckte den fünfjährigen Jungen, zog ihn aus dem Wasser und begann mit der Wiederbelebung. Nachdem er das Bewusstsein wiedererlangt hatte, wurde er den Rettungsdienstkräften und dem Kindernotarzt übergeben.

 

Aus diesem Anlass weist die Münchner Polizei darauf hin, dass Eltern und andere Aufsichtspersonen Kleinkinder im Wasser
ständig beaufsichtigen sollen – denn Ertrinken ist eine der häufigsten Todesursachen bei Kindern. „Achten Sie darauf, dass Kinder
möglichst früh schwimmen lernen“, rät die Polizei. Solange die Kleinen nicht sicher schwimmen können, sollen sie im Wasser immer Schwimmflügel oder ähnliche Hilfsmittel tragen.

 

mt / Polizei München

Badegäste in Bayern werden unvorsichtig: Neun Tote an einem Wochenende

Die Temperaturen im Sommer 2013 in Bayern sind rekordverdächtig. Aber es gibt auch einen anderen, traurigen Rekord im Freistaat: Noch nie sind an einem Wochenende so viele Badegäste in bayerischen Gewässern ums Leben gekommen: Insgesamt neun Menschen sind vergangenes Wochenende gestorben.

 

Die lang anhaltende Hitze ist der Grund, warum sich so viele Badegäste derzeit an und in bayerischen Gewässern aufhalten. Dazu kommt noch, dass Bayern ein Urlaubsland ist. Schon 2012 ertranken in keinem anderen Bundesland mehr Menschen – 75 Badetote gab es hier; deutschlandweit waren es 383. Die Gründe für die tödlichen Badeunfälle: Leichtsinn, Übermut, Selbstüberschätzung, Unkenntnis der Gefahren und auch mangelnde Schwimmfähigkeiten. Die DLRG (Deutsche Lebensrettungsgesellschaft) hat hier alle Hände voll zu tun.

 

«Gerade an Badestellen, die nicht überwacht werden, kommt es besonders häufig zu Unfällen», sagt DLRG-Pressesprecher Sebastian Löw. Außerdem wird es auch dann gefährlich, wenn Alkohol ins Spiel kommt: Viele junge Menschen treffen sich Abends zum Feiern und bringen sich unter Alkoholeinfluss in große Gefahr. Erst kürzlich sind so auch zwei junge Männer in München ums Leben gekommen  (wir berichteten).

 

Unterschätzt wird an Seen oft auch die Wassertemperatur. An der Oberfläche ist Wasser noch warm, in tieferen Schichten aber kalt. Die Folge: Krämpfe, die auch zu tödlichen Unfällen führen könnten. Weitere mögliche Todesursache: Immer wieder wagen Leichtsinnige Kopfsprünge in zu seichtes Wasser – trotz Warnschildern.

 

Gefährlich ist auch das Baden in fließenden Gewässern, sei es nun die Donau oder die Isar. Gegen starke Strömung anzuschwimmen, sei laut DLRG-Sprecher Sebastian Löw praktisch unmöglich. Hinzu kommen Strudel: «Wenn man da hineingerät, ist ganz schnell die Kraft weg und dann geht man unter.»

 

Wenn also am kommenden Wochenende die Temperaturen wieder über die 30 Grad steigen, mahnt die DLRG zur Vorsicht – und ist zur Sicherheit der Badegäste mit rund 50.000 ehrenamtlichen Helfern in ganz Deutschland im Einsatz.

 

mt / dpa

Foto: DLRG Bayern

Wasserleiche in Isar gefunden…

Am Samstag entdeckten Spaziergänger am Ostufer der Isar, an der Heinrich-Mann-Allee /Höhe Gustav-Freitag-Straße, eine Leiche zwischen Treibgutstücken. Der Mann war nur mit Boxershorts bekleidet und lag bereits seit ca. einer Woche im Wasser.
Eine Identifizierung war bisher nicht möglich. Hinweise auf ein Gewaltdelikt liegen nicht vor.

Beschreibung des Toten:
Männlich, ca. 20 – 40 Jahre alt, ca. 190 cm groß, diverse
Tätowierungen, u.a. Datum „21.09.1985“ auf der Brust; bekleidet
mit dunkelblauer Boxershort;
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden
gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat
14, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in
Verbindung zu setzen.

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