Tag Archiv: Wiesn-Wache

© Kameras und Poller - nur zwei von vielen Sicherheits-Maßnahmen für die Wiesn.

Taschenverbot, Zufahrtskontrollen, Kameras: So wird die Wiesn 2017 noch sicherer

Das 184. Oktoberfest soll so sicher werden, wie nie zuvor. Welche Maßnahmen dazu in die Wege geleitet werden, haben die Polizei und das Kreisverwaltungsreferat am Mittwoch vorgestellt. Weiterlesen

Kriminal-Report am 11. Wiesn-Tag – Taschendiebe, Raub und Beziehungs-Drama

Italienisches Taschendiebduo im Wiesnumfeld festgenommen

 

Dienstag Nacht (01. September 2013) fielen Taschendiebfahndern zwei italienische Männer im Alter von 27 und 33 Jahren auf, die im näheren Umfeld des Festgeländes in einer Diskothek Ausschau nach Beute hielten.

Für die Fahndungsbeamten war es ersichtlich, dass sich die beiden Italiener ausschließlich auf Damenhandtaschen konzentrierten.

 

Konkret konnten die Beamten mehrfach beobachten, wie sich einer der Italiener quasi als Sichtschutz vor einem potentielles Opfer aufbaute, während der Begleiter sich dem Opfer tänzelnd näherte. Bei mehrfachen Versuchen, Geldbörsen aus Handtaschen von Frauen zu ziehen, scheiterte der Tatverdächtige.

 

Bevor die Beiden das Lokal verlassen konnten, wurden sie festgenommen. Die Tatverdächtigen verfügen in Deutschland über keinen festen Wohnsitz und werden dem Haftrichter vorgeführt.

 

Italienischer Wiesntourist wird Raubopfer

 

Am Freitagabend (27. September) wurde ein 29jähriger italienischer Tourist nach einem Wiesnbesuch auf
dem Weg zu seiner Reisegruppe Opfer eines Raubüberfalls. In der Goethestraße wurde er von einem bislang unbekannten
Mann frontal am Gürtel gepackt und in eine Hausniesche gezerrt.

Hier warteten bereits zwei weitere Männer, die ihn an den Armen festhielten. Gleichzeitig drückte ihm einer der Männer ein ca. 15 cm langes Messer in die rechte
Körperseite, während ihm der Geldbeutel mit persönlichen Papieren und Bargeld aus der Hosentasche gezogen wurde. Anschließend flüchteten die drei Unbekannten in verschiedene Richtungen.

 

Täterbeschreibung:
1) Dunkelhäutig, kurz rasiertes Haar, blau unterlaufenes linkes Auge, alte Narbe am Hinterkopf, sprach eine unbekannte Sprache (evtl. französisch); dunkel gekleidet;
Von den anderen beiden Tätern ist keine Beschreibung vorhanden, einer führte ein silberfarbenes Messer, ca. 15 cm lang, bei sich.

 

Hinweise nimmt das Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

 

Streit auf dem Oktoberfest eskaliert im Hotelzimmer

 

Zwischen einem italienischen Pärchen kam es gestern (Montag, 30. September) während einem Wies’nbesuch zu Streitigkeiten, die in der Nacht im gemeinsamen Hotelzimmer eskalierten.

 

Bei dem Streit schlug und beschimpfte der 28-jährige italienische Kellner seine 31-jährige Freundin, demolierte ihr Handy und entnahm aus ihrem Geldbeutel zwischen 50 und 100 Euro. Als seine Freundin das Geld zurückforderte, warf er sie auf das Bett und würgte sie kurzzeitig mit beiden Händen.

 

Schließlich konnte sich die 31-Jährige befreien und aus dem Zimmer flüchten. Der Nachtportier verständigte die Polizei, die den 28-Jährigen festnahm und der Haftanstalt überstellte.

 

jn / polizeipräsidium münchen

Polizei-Sicherheit auf dem Oktoberfest, © Symbolfoto

Dienst auf der Wiesn – ein Extremjob für die Polizei

„Der Reiz ist, auf dem größten Volksfest der Welt für Sicherheit zu sorgen.“ Das sagt Peter Hartwich, der in diesem Jahr zum sechsten Mal Leiter der Wiesn-Wache sein wird. Für 16 Tage hat München dann 26 statt der üblichen 25 Polizeiinspektionen.

 

Die Planungen für den Wiesn-Einsatz der Polizei beginnen Ende Februar, Anfang März. Alle Polizisten, die auf der Wiesn arbeiten, haben sich freiwillig gemeldet, so Peter Hartwich.

 

23 Streifen, bestehend aus sechs Beamten gilt es dann wieder auf die Beine zu stellen. Jede Münchner Polizeiinspektion stellt eine Einsatzgruppe. Aus ihnen muss  eine gute Mischung aus erfahrenen Hasen und Anfängern gebildet werden.

 

Für die „Wiesn-Neulinge“ unter den Beamten hat Peter Hartwich einen Tipp: „Von den Erfahrenen lernen. Denn sie wissen, wie der schnellste Weg von A nach B auf dem Festgelände ist und wie man sich bei diesem speziellen Einsatz verhalten soll.“ Das die Polizisten wieder viel zu tun haben werden, das ist so sicher wie der regelmäßige Anstieg des Bierpreises. Über 2.000 Einsätze hatten die Beamten im Jahr 2012. Dabei wurden unter anderem 439 Körperverletzungen angezeigt.

 

Dienst auf der Wiesn – ein Extremjob im Leben eines Münchner Polizeibeamten. Dichtes Gedränge, ständige Lärmbeschallung und ein Alkoholpegel, der bei vielen die Hemmungen fallen lässt. Straftaten sind schnell passiert – ob Masskrugschlägerei oder Taschendiebstahl.
„Eine schöne Wiesn war es, wenn alles ruhig, entspannt und gelassen war. Aber wir sind nicht so blauäugig, dass es heuer keine Gewalttaten geben wird.“

 

Nach der Wiesn kehrt Peter Hartwich wieder in seinen alten Job zurück. Als stellvertretender Leiter des Abschnitt Mitte.

 

mh