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Vogelgrippe, Ente, Virus, Geflügel, Teich, Wildtier, Erpel, © Die Zahl der erkrankten Tiere steigt weiter an.

Erster Fall von Vogelgrippe in München – Was Sie nun wissen sollten

Die Ausbreitung der Vogelgrippe in Bayern ist für Viele ein Grund zur Beunruhigung. Jetzt wurde der erste Fall in München bekannt gegeben. Wie Sie sich im Umgang mit toten Wildvögeln und zur allgemeinen Prävention einer Ansteckung richtig verhalten, lesen Sie hier.

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Bayerische Jäger wollen Tiere vor Mähmaschinen schützen

Bayerns Jäger wollen den oft grausamen Tod junger Rehkitze und Hasen durch die scharfen Messer von Mähmaschinen verhindern. Der Bayerische Jagdverband (BJV) bat daher am Montag die Landwirte um Zusammenarbeit mit den Jagdpächtern. Bauern sollten die Waidmänner vor dem Anrücken ihrer Maschinen verständigen.

 

Dann könnten die Jagdpächter die Felder nach Tieren absuchen und so verhindern, dass der Nachwuchs verstümmelt oder getötet wird.

 

Kitze, aber auch Feldhasen hätten eine Feindvermeidungsstrategie entwickelt, erläuterte der BJV in einer Mitteilung in Feldkirchen bei München. Sie flüchteten nicht sofort, sondern duckten sich, bis die Gefahr vorüber ist. Dies funktioniere zwar bei den natürlichen Feinden, sei aber bei den Mähmaschinen genau der falsche Weg.

 

«Nicht nur Kitze und Feldhase, sondern auch der Nachwuchs vieler Wiesenbrüter wie Feldlerche, Rebhuhn oder Fasan, können den schnellen Landmaschinen nicht rechtzeitig ausweichen», so der BJV.

 

 

jn / dpa

Vorsicht auf Bayerns Straßen: Zahl der Wildunfälle steigt!

47.257. Das ist die traurige Zahl der Verkehrsunfälle, in in diesem Jahr bereits durch freilaufendes Wild in Bayern verursacht wurden. Dabei wurden 406 Menschen veletzt, einer starb sogar. Es sind Rekordzahlen: Schon im Vorjahr war die Zahl der Wildunfälle in Bayern stetig gestiegen, und eine Trendwende ist nicht in Sicht. Bayerns Innenminister Joachim Hermann ruft nun die Autofahrer zu besonderer Vorsicht auf. Denn vor allem jetzt im Herbst ist in der Dämmerung die Gefahr von Wildtieren auf der Fahrbahn besonders groß.

 

Dem Wild nicht ausweichen, sondern Kollision in Kauf nehmen

 

Hermann rät generell zu besonderer Vorsicht bei Fahrten außerorts: „Rechnen Sie jederzeit mit einem plötzlichen Wildwechsel. Taucht ein Tier auf, sofort hupen, das Fernlicht ausschalten und kontrolliert bremsen. Lieber eine Kollision mit dem Wild in Kauf nehmen, als in den Gegenverkehr ausweichen oder im Straßengraben oder an einem zu Baum landen.“ Kommt es dann doch zu einem Zusammenstoß, sollte der Autofahrer umgehend Polizei und Jäger informieren.

 

Forschungsprojekt soll Wildunfälle künftig besser vermeiden

 

Um Ursachen und Präventionsmöglichkeiten von Wildunfällen zu erforschen, hat Herrmann im Rahmen des Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms ‚Bayern mobil – sicher ans Ziel‘ ein neues Projekt mit dem Bayerischen Jagdverband initiiert. „Wir erhoffen uns genauere Erkenntnisse, die bei der Überprüfung besonders wildunfallgefährdeter Strecken einfließen können“, erklärte Herrmann. Dann sollen vermehrt Maßnahmen ergriffen werden, um Wildunfälle zu verhindern – zum Beispiel Wildschutzzäune oder Wildbrücken.

 

mt