Tag Archiv: Winterspiele

Olympia-Aus für ARD und ZDF

740 Stunden Olympischen Sport haben ARD und ZDF gemeinsam von den Winterspielen in Sotchi gesendet. Ab 2018 schauen die beiden öffentlich-rechtlichen Sender aber ins Leere. Eurosport sicherte sich die Übertragungsrechte von 2018 bis 2024. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016 können die beiden Sender ihren vorläufigen Abschied feiern.
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Endspurt auf Olympia

Nur kurz war die Weihnachtspause, nun wollen die deutschen Rodler auch im Endspurt auf das große Ziel Olympia mächtig auftrumpfen.

 

Kurz und knapp fiel der Start ins Olympia-Jahr aus, richtig feiern wollen die deutschen Rodler aber ohnehin erst bei den Winterspielen. In den Endspurt auf das große Ziel Olympia steht für Olympiasieger Felix Loch & Co. an diesem Wochenende erst einmal der Heim-Weltcup auf der Kunsteisbahn am Königssee an, in den kommenden beiden Wochen erhoffen die deutschen Kufen-Asse in Oberhof und Altenberg weitere Heimspiele.

 

 

Dass «Siegen dahoam» gar nicht so einfach ist, weiß Überflieger Loch nur zu genau. Lange musste der viermalige Weltmeister auf einen Weltcup-Erfolg am Königssee warten, erst vor zwei Jahren stand der Berchtesgadener schließlich auch an seiner Heimbahn ganz oben auf dem Podest. «Königssee ist immer so eine Sache für sich», sagt der 24-Jährige. «Ein Sieg ist unglaublich schwer.»

 

 

Für teaminterne Spannung sorgt das Wettrennen um das letzte Olympia-Ticket der deutschen Rodler. Nach bisher enttäuschenden Auftritten muss der WM-Zweite Andi Langenhan um seinen Start in Sotschi bangen. «Ich weiß nicht, woran es liegt. Es klemmt halt», beschreibt Bundestrainer Norbert Loch die aktuelle Schwächephase des sonst so unbekümmerten Thüringers.

Wer weiß – vielleicht gibt es beim dritten deutschen Männer-Starter neben Loch und Routinier David Möller sogar noch eine Überraschung.

Die Leichtigkeit des Seins erlebte in der ersten Saisonhälfte des Olympia-Winters Seriensiegerin Natalie Geisenberger. Alle fünf Weltcup-Rennen konnte die Weltmeisterin aus Miesbach für sich entscheiden, selbst ein heftiger Infekt konnte die 25-Jährige nicht stoppen. «Ich kann nicht davon ausgehen, dass das immer so weitergeht», weiß Geisenberger jedoch. «Aber ich werde weiter so arbeiten wie bisher.»

Richtig angreifen will Olympiasiegerin Tatjana Hüfner. Lange hatte die 30-Jährige im Vorfeld des Winters mit Rückenproblemen zu kämpfen. «Ein ums andere Mal stand die komplette Olympia-Saison auf der Kippe. Es war teilweise richtig schlimm», blickt Hüfner zurück.

Doch nun ist das Ticket für Sotschi unter Dach und Fach, und die viermalige Weltmeisterin will im Endspurt auf ihre dritten Winterspiele zulegen. «Es ist noch Luft nach oben. Deutlich Luft nach oben», betont sie.

 
Nahezu perfekt lief es bisher für die Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt. Vier der fünf Weltcup-Rennen konnte der Bayern-Express gewinnen – und privat durfte Arlt mit der Geburt seiner Tochter wenige Tage vor Heiligabend sogar das größte Glück erleben. Auch Steuermann Wendl durfte sich freuen, er ist nämlich der Patenonkel der kleinen Sophia. «So verbindet uns auch neben dem Sport noch mehr, was uns mit Sicherheit noch mehr stärken wird», erklärten die Weltmeister via Facebook.

 

 

jn / dpa

Bürgerentscheid um Olympiabewerbung 2022 – der Countdown läuft

Am Sonntag wird in den 237 Wahllokalen in ganz München wieder reger Betrieb herrschen. Denn dann wird sich entscheiden, ob sich München mit seinen Partnern Garmisch Partenkirchen, Traunstein und Berchtesgadener Land für die Olympischen Winterspiele 2022 bewirbt. Eine genaue Auflistung der Standorte der Wahllokale gibt’s unter www.wahlamt-muenchen.de.

 

Über 1 000 000 für Bürgerentscheid stimmberechtigt.

 

Am Sonntag sind über 1 000 000 Münchnerinnen und Münchner berechtigt, für oder gegen die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2022 zu stimmen.

„Auf jeden Fall muss das Quorum erfüllt sein, d.h. mindestens 10 % der Stimmberechtigten müssen sich am Bürgerentscheid beteiligen, also über 126 000 Personen, sonst ist der Entscheid ungültig“, so Daniela Schlegel, Pressesprecherin des Kreisverwaltungsreferats München.

 

Wahllokale am Sonntag durchgängig geöffnet

 

Abstimmen für oder gegen die Olympia-Bewerbung kann man persönlich am Sonntag, die Wahllokale haben durchgängig von 8 bis 18 Uhr geöffnet. „ Es lässt sich auf jeden Fall eine verstärkte Tendenz zur Briefwahl feststellen, da wir schon jetzt wieder einige Anträge auf Briefwahl bekommen haben“, so Schlegel.

 

Tendenz zur Briefwahl steigt

 

Besonders wichtig: die Briefwahlunterlagen müssen in zwei bestimmten Briefkästen eingeworfen werden, damit sie noch rechtzeitig ausgezählt werden können: „Wir haben zwei Sonderbriefkästen aufstellen lassen. Einen am Rathaus vor dem Fischbrunnen am Marienplatz, und einen am Haupteingang des Kreisverwaltungsreferats in der Ruppertstraße.“  Auch hier gilt die Frist Sonntag 18.00 Uhr.

Um seine Stimme abzugeben, muss die Wahlberechtigung vorgelegt werden. Aber auch der Personalausweis ist von Vorteil, v.a. wenn man seine Wahlunterlagen verloren hat.

 

Erstes Stimmergebnis gegen 21.00 Uhr erwartet

 

Erste Werte und Hochrechnungen des Bürgerentscheids zur Bewerbung der Olympischen Winterspiele 2022 werden für 18.30 Uhr erwartet. Entwicklung und erste Ergebnisse sollen gegen 21.00 Uhr folgen. „Unsere Wahlpräsentation beginnt um 18.00 Uhr. Wir haben Bildschirme aufgestellt, auf denen man die Entwicklung nachverfolgen kann. Zusätzlich werden wir drei weitere Bildschirme installieren, um die Auswertungen der Partnergemeinden Garmisch Partenkirchen, Traunstein und Berchtesgadener Land zu erhalten. Diese Informationen werden wir nach und nach sofort in das Internet einspeisen“, so das KVR.

 

Einen vollständigen Bericht zu den Ergebnissen des Bürgerentscheids um die Bewerbung für Olympia 2022, sehen Sie am Montag um 18 Uhr auf münchen.tv. Alle weiteren Informationen finden Sie außerdem im Internet unter www.wahlamt-muenchen.de.

 

 

cb

FC Bayern pro Olympia 2022

„Die Winterspiele würden unserem Land gut zu Gesicht stehen“, erklärte Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern am Donnerstag. Auch Kapitän Phillip Lahm wird beim Bürgerentscheid mit „ja“ abstimmen. „Als gebürtiger Münchner wäre es für mich großartig, Olympische Spiele in meiner Heimatstadt erleben zu dürfen.“
Am 10. November wird in München, Garmisch-Partenkirchen und den Landkreisen Traunstein und Berchtesgaden abgestimmt. Nur wenn alle vier Bürgerentscheide mit „ja“ gewonnen werden, wird es eine erneute Olympia-Bewerbung geben. Wird auch nur in einem der vier Abstimmungsorte mit „nein“ entschieden, wird es keine Bewerbung geben.
mh / Homepage FCB