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Trainingsauftakt des FC Bayern München, © Rico Güttich / muenchen.tv

Schock für Lahm und FC Bayern: Bruch des oberen Sprunggelenks

Fußballweltmeister Philipp Lahm hat sich im Training schwer verletzt. Der Defensivspezialist des FC Bayern München musste das Vormittagstraining abbrechen und wurde direkt in die Praxis von Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt gebracht. Am Nachmittag die bittere Diagnose – Sprunggelenksbruch.. Weiterlesen

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Katar: Rummenigge drängt für WM 2022 auf „am wenigsten schmerzhafte Lösung“

Karl-Heinz Rummenigge treibt die Idee voran, die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar im Frühjahr 2022 auszutragen. Die Bundesligasaison soll deshalb früher beginnen, um eine WM im April zu ermöglichen.

 

„Es wäre Schwachsinn, im Sommer bei 50 Grad zu spielen – unmöglich – aber wir müssen eine Lösung finden, die am wenigsten schmerzhaft ist für die Ligen und besonders die Vereine“, sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München der „Times“ (Mittwoch). „Unser Vorschlag ist es deshalb, die Club-Saison früher beginnen zu lassen.“

 

Die Europäische Club-Vereinigung (ECA), deren Vorsitzender Rummenigge ist, habe Forschungen angestellt, „und die beste Option wäre es, die Weltmeisterschaft Ende April beginnen und im Mai enden zu lassen“. Die ECA werde diesen Vorschlag beim Treffen der Task Force des Weltverbands FIFA am 3. November präsentieren.

 

Blatter will den Vorschlag der Arbeitsgruppe abwarten

 

FIFA-Präsident Joseph Blatter hält sich weiter bedeckt zu einem genauen Termin für das Turnier im Wüstenstaat. Er glaube auch, „dass eine WM in Katar im Sommer nicht durchführbar ist“, sagte der Schweizer der „Sport Bild“ (Mittwoch). „Stadien können zwar gekühlt werden, aber die WM findet nicht nur in den Stadien, sondern im ganzen Land statt, und eine flächendeckende Abkühlung ist sicher nicht möglich.“ Man müsse aber „zunächst den Vorschlag der Arbeitsgruppe für den internationalen Matchkalender 2014 bis 2018 abwarten“.

 

RG / dpa

 

Lahm: Rücktritt aus der Nationalmannschaft stand seit 2013 fest

Philipp Lahm hat bereits im Herbst 2013 beschlossen, nach der Weltmeisterschaft in Brasilien nicht mehr in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zu spielen. Das schreibt der Münchner in einem Gastbeitrag der „Zeit“ etwas mehr als eine Woche nach seinem überraschenden Rücktritt aus der DFB-Auswahl.

 

Er wolle sich nicht „vom Leistungssport treiben lassen“, erklärt der 30-Jährige. „Mein Leben gehört mir.“ Das verlorene Finale in der Champions League vor zwei Jahren mit dem FC Bayern München gegen den FC Chelsea sei ein Wendepunkt in seiner Karriere gewesen. Er habe eines seiner besten Spiele gemacht, aber es habe trotzdem nicht gereicht. „Wir Sportler befinden uns in einer ständigen Abhängigkeit von Zufällen, von Dingen, die wir nicht beeinflussen können – manches ist einfach auch Glück.“ Der Champions-League-Triumph im Folgejahr bestärkte ihn darin, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, „das heißt: Entscheidungen treffen, bevor sie mich einholen“.

 

Vom Weltmeister-Titel sei seine Entscheidung aber nicht abhängig gewesen, schreibt Lahm. Man solle aufhören, wenn es am schönsten ist, schreibt Lahm. „Aber ich wäre auch zurückgetreten, wenn wir ohne diesen Triumph nach Hause gefahren wären.“ Jetzt wolle er sich nur noch auf seine Führungsrolle als Bayern-Kapitän konzentrieren.

 

RG / dpa

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