Tag Archiv: Wohnung

Tommy Schmidts kleines Gartenhäuschen, © Tommy Schmidts kleines Gartenhäuschen. Foto: Serviceplan

„Mei sweet Hoam“ – Wohnen in München mal ganz anders

Kleine Wohnung, hohe Mieten. Für viele Münchner ist das nicht nur ein Dauerzustand, sondern ein wirkliches Problem. Ein bezahlbares Zuhause zu finden, ist derzeit nicht einfach. Tommy Schmidt lebte es den letzten Monat aber vor. Auf nur vier Quadratmetern lies er sich für vier Wochen nieder.
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Wohnungsleerstände und Initiative Zwischennutzung

Der Vollversammlung des Münchner Stadtrats wird am 8. Juli über die Wohnungsleerstände des Gesamtbestandes im Besitz der Landeshauptstadt München sowie über wesentliche Entwicklungen und Maßnahmen berichtet. Bis Ende des Jahres 2014 werden insgesamt 81 Prozent der Leerstands- Fälle in der Umsetzungsphase der anstehenden Sanierungs- beziehungsweise Modernisierungsmaßnahme sein.

 

Der baulich bedingte, erforderliche Leerstand steht damit in unmittelbarem Zusammenhang mit bereits begonnenen oder anstehenden Sanierungsmaßnahmen, die auch zeitnah angegangen werden. Der Vollversammlung werden die wesentlichen Entwicklungen und Maßnahmen gegen Wohnungsleerstände seit dem 19. Februar 2014 erläutert. Weiterhin werden die bisherigen Ergebnisse der gemeinsamen Expertengruppe des Sozialreferates, des Kommunalreferates, des Referates für Arbeit und Wirtschaft, der städtischen Wohnungsbaugesellschaften GEWOFAG und GWG sowie des Referates für Stadtplanung und Bauordnung hinsichtlich eventuell bestehender Zwischennutzungspotentiale dargestellt.

 

So wurden alternative Übergangsmietverhältnisse geprüft, Zusammenarbeiten konzipiert und Optimierungsansätze erarbeitet. Zukünftig sollen einzelne frei werdende Wohnungen der städtischen Wohnungsbaugesellschaften sukzessive zeitnah zum Auszug zur temporären Zwischennutzung zur Verfügung gestellt werden. Es wird somit eine umfangreiche Zwischennutzung von unvermeidbarem Leerstand bis nah an den Abrisstermin angestrebt.

 

 

jn / Rathausumschau

Erneut mehrere Einbrüche in München – Tipps für mehr Sicherheit

Einbrecher haben in München derzeit Hochsaison: In einem Mehrfamilienhaus in der Theresienstraße wurden gleich zwei Wohnungen aufgebrochen, die Täter entwendeten Schmuck, Bargeld und Elektronik im Wert von mehreren Tausend Euro. Zwei weitere Einbrüche konnten gerade noch verhindert werden. Anlässlich der steigenden Zahl von Einbrüchen in München gibt die Polizei Hinweise und Tipps, um Wohnhäuser sicherer zu gestalten.

 

Zwei verhinderte Einbrüche in München

 

Auch Aufmerksamkeit zahlt sich aus: Um 16.30 Uhr kam eine 27-jährige Frau mit ihren beiden Hunden von einem Spaziergang zu ihrem Wohnhaus zurück. Am Hauseingang standen zwei ihr unbekannte Männer, die ebenfalls das Haus betreten wollten. Wenig später sah sie dann im, wie sich die beiden Männer an einer Wohnungstür im ersten Stock zu schaffen machten. Als sie die Männer ansprach und fragte, was sie denn da an ihrer Tür machen würden, antworteten diese völlig überrascht, dass sie sich wohl in der Tür geirrt hätten – und flüchteten.

 

Stunden zuvor konnte auch in Trudering ein Einbruch verhindert werden. Ein aufmerksamer Anwohner hatte einen dunklen Kleinwagen bemerkt, in dem mehrere Männer saßen. Die verständigte Polizei kontrollierte das Fahrzeug und fand Einbruchswerkzeug. Die Beamten nahmen die Verdächtigen fest und untersuchten ihr Hotelzimmer in der Innenstadt. Dort wurden eine größere Menge Geld, neuwertige Bekleidung sowie Elektronikartikel gefunden, die aus einem Einbruchdiebstahl in einer Kinderboutique vom vergangenen Wochenende stammten.

 

Tipps der Münchner Polizei zum Thema Einbruch

 

Anlässlich der häufigen Einbrüche in letzter Zeit gibt die Münchner Polizei Hinweise zu Präventionsmaßnahmen. Tipps für mehr Sicherheit finden Sie auch hier auf münchen.tv:

Wohnungsnot in München: Student sucht mit YouTube-Song nach WG-Zimmer

Drastische Umstände erfordern drastische Maßnahmen. Das dachte sich wohl auch Student Philip Röder, der nach ewiger erfolgloser Wohnungssuche in München zunehmend gefrustet war. Anstatt auf Massenbesichtigungen zu gehen griff er nun zur Gitarre und veröffentliche auf der Video-Plattform YouTube den Song „Wohnen trotz München“ – und sucht so nach dem begehrten WG-Zimmer. Im Interview wollte münchen.tv von „Philip Zeitgeist“(so sein YouTube-Name) wissen, ob seine außergewöhnliche Suche schon erfolgreich war.

 

Wie bist du auf die Idee gekommen, den Song zu schreiben?

 

Das war total spontan. Ich war letzten Sonntag zugegebenermaßen ziemlich frustriert nach einer erneuten WG-Absage und dachte mir: wenn es auf die normale Art nicht funktioniert, muss ich eben kreativ werden. Dann hab ich mir Gitarre, Zettel und Stift geschnappt und sofort losgelegt.

 

Wie hat sich deine Wohnungssuche in München bisher gestaltet?

 

Puh, das ist ein zähes Unterfangen. Momentan scheint es schwieriger denn je zu sein. Ich suche seit mehreren Wochen vergeblich nach einem bezahlbaren WG-Zimmer mit den passenden Mitbewohnern. Das erste Problem ist, dass es schon mal kaum Angebote gibt, die preislich und von der Lage her für mich Sinn machen. Und wenn ich dann zum Casting eingeladen wurde, hat es bisher nicht geklappt. Was mich am meisten ärgert: man bekommt oft nicht mal eine persönliche Absage und muss sogar hierfür nachhaken.

 

Warum brauchst du die Wohnung in München bzw. was machst du in München?

 

Mein Lebensmittelpunkt liegt in dieser Stadt, die ich übrigens trotz meiner zynischen Textzeilen in dem Song absolut liebe. Ich studiere hier (Master Kommunikationswissenschaft an der LMU), ich arbeite hier (bei der Agentur Millhaus) und ich verbringe auch einen großen Teil meiner Freizeit in dieser wunderbaren Stadt.

 

Was könntest du deinen zukünftigen Mitbewohnern bieten/mitbringen?

 

Sie bekommen in erster Linie einen Mitbewohner, mit dem es nie langweilig wird. Ich bin fest verankert in Münchens Kultur-, Kunst- und Musikszene und habe immer eine gute Idee, was man in der Freizeit unternehmen kann. Freikarten und Gästelistenplätze inklusive. Oh und ich koche fantastische vegetarische und vegane Gerichte, das sollte man sich nicht entgehen lassen.

 

Wie lange hat es gedauert, den Song zu produzieren, inkl. Video?

 

Insgesamt: zwei Tage. Ich habe am Sonntag den Song inkl. Text und Stimmen aller sechs Instrumente komponiert. Am Montag Vormittag habe ich alles in meinem Studio aufgenommen, am frühen Nachmittag abgemischt und gegen Abend bin ich dann zum Videodreh in die Wohnung meines Kumpels Martin Enders gefahren. Dort haben wir das Ding gefilmt und waren Nachts um vier Uhr fertig mit dem Schnitt. Klar, es ist insgesamt sehr trashig und im do-it-yourself Style produziert, aber das macht gerade den Charme aus.

 

Gibt es noch mehr von dir zu hören?
Dieses „Philip Zeitgeist“-Projekt ist eigentlich nur ein Spaßding ohne wirkliche Zukunft. Aber da ich ein sehr politischer Mensch bin, benutze ich den Kanal vielleicht auf für zukünftige Satire-Aktionen, wer weiß. Ansonsten mache ich ganz andere Musik. Unter anderem arbeite ich an einem elektronischen Soloprojekt und baue außerdem eine neue Punkrock/Hardcore Band auf. Aber falls jemand einen Pop-Songwriter braucht: für Geld (oder ne Wohnung) bin ich sofort zu haben. Ansonsten: Danke an alle, die den Song bisher verbreitet haben. Ich bin überwältigt von so viel Zuspruch!

 

mt / adc

Kranker Münchner wird im Bett von Einbrecher überrascht

Es ist der Alptraum vieler allein lebender Menschen: Man ist zuhause, und steht plötzlich einem Einbrecher gegenüber. Für einen 24-jährigen Münchner wurde dieses Szenario nun Wirklichkeit. Am Mittwochabend gegen 18:00 Uhr lag der Mann krank in seinem Bett in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Laim. Plötzlich öffnete sich die Zimmertür. Als die Person jedoch merkte, dass sich der Bewohner im Bett befand, schloss er die Tür schnell wieder und suchte das Weite.

 

Der 24-Jährige stand auf, um nach dem Rechten zu sehen. Er stellte fest, dass die Balkontür seiner Mitbewohnerin offen stand und auf dem Fußboden Abdrücke von nassen Schuhen waren. Der Einbrecher hatte die Balkontür aufgehebelt und war nach dem unerwarteten Zusammentreffen sofort geflüchtet, ohne etwas zu stehlen.

 

mt / Polizei

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