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Oktoberfest: Stadt fordert Bierpreis-Bremse bis 2019

Mehr Sicherheit, mehr Kosten – Die Stadt will die Wiesn-Wirte künftig für die Sicherheit auf dem Oktoberfest selbst aufkommen lassen. Um einer resultierenden Preiserhöhung entgegenzuwirken, soll die Maß Bier bis 2019 maximal 10,70 Euro kosten dürfen. Im Gegenzug, soll die Wiesn einen Tag länger gehen. 

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© Oktoberfest 2015 - Gondeln am WIesn-Riesenrad

Willkommen auf dem Oktoberfest 2015 – Flüchtlinge und die Wiesn

Nur noch wenige Tage bis zum Oktoberfest 2015, dann treffen tausende Flüchtlinge auf abermals tausende betrunkene Wiesn-Besucher. Die Stadt sorgt vor, mit Bahn und Polizei, und rüstet sich für die Begenung der Kulturen.

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Bilder Oktoberfest München TV, © Rico Güttich / münchen.tv

Bildergalerie Oktoberfest So entsteht eine Wiesn-Sendung – Ein Blick hinter die Kulissen

München TV sendet täglich Live vom Münchner Oktoberfest. Doch wie entsteht die Produktion auf dem größten Volksfest der Welt und wie sieht es Backstage aus? Wir haben uns für Sie umgesehen. Weiterlesen

München: Seehofer will zügiger mehr Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge

Immer mehr Flüchtlinge kommen nach Bayern, die Erstaufnahmeeinrichtungen sind überfüllt. Noch bevor sich das Kabinett am Dienstag mit der Problematik befasst, macht Ministerpräsident Horst Seehofer deutlich, was zu tun ist.

 

Angesichts der massiven Engpässe bei der Unterbringung ankommender Flüchtlinge will Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) schnell mehr Erstaufnahmeeinrichtungen in Bayern. Man müsse seiner Ansicht nach „mehr und auch zügiger“ zusätzliche Kapazitäten schaffen, sagte Seehofer am Montag vor einer gemeinsamen Sitzung des CSU-Präsidiums mit der Spitze der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft in München. „Mir kommt es darauf an, dass wir genügend Unterbringungskapazitäten vorhalten für diejenigen, die berechtigt hierher kommen und auch Schutz suchen“, betonte der CSU-Chef, „damit eine menschenwürdige Unterbringung möglich ist“.

 

Unterkünfte in allen Regierungsbezirken

 

Nach München und Zirndorf entsteht in Deggendorf derzeit die dritte Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge. Sozialministerin Emilia Müller (CSU) bekräftigte, diese solle Ende des Jahres den Betrieb aufnehmen. Die vierte Einrichtung ist bereits in Regensburg geplant. Am Ende soll es in jedem Regierungsbezirk solche Unterkünfte geben.

 

Seehofer sieht aber auch Berlin in der Pflicht. „Sand im Getriebe“ gebe es beispielsweise bei der Bearbeitungsdauer von Asylanträgen. Hierfür müsse mehr Personal bereitgestellt werden. Zudem müssten weitere sogenannte sichere Drittstaaten wie Serbien und Mazedonien definiert werden, um schnellere Abschiebungen zu ermöglichen. Diese Punkte müssten in Berlin konsequenter angegangen werden als bisher.

 

Die Staatsregierung rechnet in diesem Jahr mit mehr als 30 000 Flüchtlingen. Die Einrichtungen in München und Zirndorf sind überfüllt. In München hatten die Behörden zeitweise die Aufstellung von Zelten für ankommende Asylbewerber in Erwägung ziehen müssen. An diesem Dienstag will sich das Kabinett mit der Problematik befassen.

 

RG / dpa

München Oktoberfest: Gemauschel? Absprachen?

Auf der Wiesn 2014 wird ein neues Zelt stehen, dass das Hippodrom ersetzt:

Marstall soll es heißen, und Siegfried Able heißt sein Betreiber.

Der Wirt des Lerchenauer See-Biergartens und Chef vom Eiszauber auf dem Stachus hat vom Stadtrat in seiner Sitzung am 28. April den Zuschlag bekommen.

Der gewählte neue Oberbürgermeister Dieter Reiter von der SPD verkündet:

„Die Verwaltung hat das bestehende Punktevergabe-System zutreffend und wenn man jetzt zu dem Schluss kommt, dass das Ergebnis, das dabei herauskommt einem nicht passt, dann muss man sich überlegen, ob man in Zukunft die Kriterien ändert!“

…wieso diese Aussage? Bereits vor der Stadtratssitzung hieß es immer wieder, Siegfried Able sei schon klar gewesen, dass er der Nachfolger von Sepp Krätz als Oktoberfest-Wirt wird.

Able hatte sich nämlich nicht nur schon lange vor der Entscheidung den Namen „Marstall“ für sein Zelt schützen lassen, er hatte sich auch mit seinem kleineren Zelt, das bisher auf dem Oktoberfest stand, gar nicht mehr beworben.

 

Vergabeverfahren „subjektiv“

Dieter Reiter sagt ja sogar selbst (siehe Video), letztlich sei die Entscheidung, wer den Platz auf dem Oktoberfest bekommt, immer subjektiv.

Kritiker dürfte aber die Platzierung der Wirte bei der Vergabe trotzdem nur noch stutziger machen. Schon vor der Entscheidung für die Nachfolge von Krätz war Able mit seinem Betrieb nämlich der zweite Top-Favorit für die Zeltvergabe. Noch vor Oktoberfest-Urgesteinen wie dem Schotenhaml und der Fischer Vroni.

  1. Feinkost Käfer GmbH mit Käfer’s Wiesn-Schänke
  2. Able, Siegfried und Sabine mit dem Marstall
  3. Karl Winter OHG mit der Fischer Vroni
  4. Festhalle Schotenhamml OHG mit ihrem Zelt
  5. Kuffler mit dem Weinzelt

…die Bewerber ab Platz sechs bekamen gar nichts.

Siegfried Able jedenfalls hat jetzt mit seinem Marstall praktisch aus dem Nichts den Freifahrtschein, steinreich zu werden. Morgen will der neue Wiesnwirt in einer Pressekonferenz näheres zu seinem neuen Bierzelt verkünden.

Unterdessen heißt es vom SPD-Vorsitzenden Alexander Reissl, über das Punktevergabe-System:

„Wahrscheinlich muss man sich darüber unterhalten, ob das im Fall von Gastronomie die richtige Mischung aus verschiedenen Ansprüchen ist, die man hat.“

 

adc

 

München Hippodrom: Der Nachfolger steht fest!

Der Stadtrat hat es entschieden:

Der Nachfolger mit dem großen Bierzelt rechts neben dem Eingang auf dem Oktoberfest wird Siegfried Able, der Betreiber des Biergartens am Lerchenauer See und Chef des Eiszaubers am Stachus.

Sepp Krätz kommt als Wiesnwirt nicht mehr in Frage und die Stadt braucht einen Nachfolger.

Hier ein Rückblick, was im Einzelnen passiert ist:

 

Die Geschehnisse um Sepp Krätz und das Hippodrom

Herbst 2010:

Ein anonymer Informant gibt der Polizei den Tipp, dass es in dem einen oder anderen Gasthaus von Sepp Krätz nicht mit rechten Dingen zugeht, was die Steuern angeht.

Die Ermittlungen laufen an, noch gibt es aber keinen konkreten Tatverdacht.

Unterdessen tritt Sepp Krätz zum ersten Mal strafrechtlich in Erscheinung: Er soll sein Personal beleidigt und angegriffen haben und muss dafür 18000 Euro Strafe zahlen.

 

Sommer 2011:

Der Tipp bezog sich zunächst nur auf das Andechser im Hof in München. Deswegen warteten die Fahnder der Staatsanwaltschaft bis zum Sommer, bevor sie die Gaststätte samt Biergarten unter die Lupe nahmen.

Am 04. Juli und am 08. August durchsucht die Polizei das Andechser am Dom.

 

Winter 2011:

Die Staatsanwaltschaft macht ernst. Das Haus von Sepp Krätz, das Haus seiner Ex-Frau und sogar das Haus seiner Mutter untersuchen die Steuerfahnder.

Sogar eine Zuchtanlage für Rinder, die Krätz gehört, gerät ins Visier der Fahndung.

Zum ersten Mal überprüfen die Beamten auch das Hippodrom.

 

Frühjahr 2012:

Noch sind keine Beweise aufgetaucht, die Sepp Krätz soweit belasten würden, dass es für eine Anklage reicht.

Krätz plant bereits die Teilnahme mit dem Hippodrom am Oktoberfest 2012.

 

Herbst 2012:

Der Zoll steht auf dem Oktoberfest im Hippodrom auf der Matte.

Wirt, Bedienungen, Schankkellner, sogar das Sicherheitspersonal – die Zollfahnder überprüfen sie alle.

Offizielle Begründung: Es soll festgestellt werden, ob im Hippodrom Angestellte illegal beschäftigt werden.

München spekuliert, dass sich Sepp Krätz für die Wiesn 2013 nicht mehr bewerben wird.

 

Frühjahr 2013:

Er macht es doch noch einmal. Sepp Krätz kann sich anscheinen von seinem Bild als Kult-Wiesnwirt nicht trennen und bewirbt sich trotz seiner Probleme mit dem Gesetz wieder um die Konzession.

Der Stadtrat gesteht im eine weitere Runde Hippodrom auf dem Oktoberfest zu.

Am 14. Mai steht die Entscheidung: Hippodrom auch im Jahr 2013.

 

Winter 2013:

Ende November fällt der Hammerschlag:

Die Anklage gegen Sepp Krätz steht – seine Zulassung als Wiesnwirt wankt.

Steuerhinterziehung lautet der Vorwurf. Die Staatsanwaltschaft hat in ihren Ermittlungen genug Beweismaterial gesammelt. Sepp Krätz muss sich vor Gericht dafür verantworten, dass er in Biergärten und  massig Champagner verkauft haben soll, ohne das als Einnahmen zu versteuern.

36 Fälle sind der Staatsanwaltschaft bekannt. Die wichtige Frage: Gehen die hinterzogenen Steuergelder in die Millionen? Ab einer Million wäre keine Bewährungsstrafe mehr möglich.

 

Frühjahr 2014:

Ab dem 13. März steht Sepp Krätz vor Gericht.

Andere Bewerber machen sich bereit und wollen den begehrten Platz auf dem Oktoberfest.

Es gibt einen Deal zwischen Staatsanwaltschaft und Krätz: Er gesteht und bekommt dafür nur eine Bewährungsstrafe.

Sepp Krätz geht darauf ein, gesteht, und bekommt 22 Monate auf Bewährung und 570000 Euro Geldstrafe.
Die Strafe ist mild, sie bleibt aber nicht die letzte: Nach der Verurteilung verliert Sepp Krätz seine Konzession als Wiesnwirt und auch die Zulassung für das Andechser am Dom.Jetzt geht es darum, wer den Platz auf dem Oktoberfest bekommt, wo vormals das Hippodrom stand.5 Plätze gibt es für die großen Zelte, 20 Bewerber wollen sie haben.

 

1 Feinkost Käfer GmbH, München Käfer Wies’n-Schänke
2 Siegfried und Sabine Able, München Ables großes Wiesnzelt bzw. Hippodrom
3 Karl Winter OHG, München Fischer-Vroni
4 Festhalle Schottenhamel OHG, München Schottenhamel-Festhalle
5 Kuffler Weinzelt GmbH, München Weinzelt
6 Josef Krätz Hippodrom e.K., München Hippodrom
7 Stiftl GmbH, München Hippodrom
8 Schuhbecks am Platzl GmbH, München Festzelt „Münchner Gewürzküche“, 44 x 65 m
9 Brandl GmbH & Co. KG, Karlsfeld Festzeltbetrieb, 35 x 55 m
10 Johann und Johanna Barsy, Neuried Hippodrom
11 Gerda und Peter Reichert, Herrsching Bierzelt Herzog IV, 45,3 x 20,2 m
12 Hippodrom Oktoberfest OHG, München Hippodrom
13 Anna-Maria Fahrenschon, München Festzeltbetrieb mit wechselnden Brauereien, 30 x 60m
14 Jürgen Lochbihler KG, München Festzelt, 37 x 68 m
15 Hoffmann Gastron. & Catering GmbH & Co. KG, Haar Hippodrom, 35 x 65 m
16 Christian Wilken u. Norbert Keßler, Germering Bio-Festzelt, 40 x 60 m
17 Karl-Heinz und Birgit Reindl, Baldham Festhalle, 50,8 x 65 m
18 Franz und Angela Inselkammer, Aying Festzelt, keine Größenangaben
19 Josef Rubenbauer, München Festzelt, keine Größenangaben
20 Paul Ferdinand und Jutta Pongratz, München Festzelt, keine Größenangaben

 

Das Rennen gemacht hat letztendlich Siegfried Able, der Betreiber des Biergartens am Lerchenauer See, aber auch die Töchter von Sepp Krätz hatten sich beworben.

adc

Neues Plakat für das Oktoberfest München 2014 enthüllt!

Es geht auf die Wiesn 2014 vom 20. September bis 05. Oktober in diesem Jahr.

Die Zuschauer locken soll jetzt das Oktoberfest – Plakat in diesem Design.

 

 

münchen.tv sendet wieder live vom Oktoberfest aus dem Hofbräu – Zelt an jedem Tag, ganz genau wie im letzten Jahr!

Alle Highlights, Späße und Mama Inge’s Likör könnt ihr noch einmal hier sehen:

 

 

Dieser Vorschlag schaffte es im Übrigen auf den 2. Platz…

…und hier haben wir Platz 3:

adc / tm