Tamagotchis, VHS und andere technische Highlights: Ein Flashback in die 90er

Blickt man zurück in die 90er, erscheinen die heutigen technischen Möglichkeiten wie ein Wunder.

 

Die Zukunft der heutigen Gesellschaft liegt in der mobilen und globalen Vernetzung der Menschen. Schon jetzt leben wir in einem Zeitalter, indem technisch kaum etwas undenkbar ist. Doch blickt man eine Generation zurück, hätte man die heutigen technischen Möglichkeiten wahrscheinlich für unmöglich gehalten.

 

 

 

Gibt es heute die Playstation 4, die Xbox One oder den Nintendo 3DS, die allesamt ein Spielspektakel in hochauflösenden Dimensionen ermöglichen, gab es damals den Super Nintendo die erste Playstation und natürlich für unterwegs den Game Boy. An HD war damals gar nicht zu denken und so musste man sich mit pixeliger Grafik durch das simple strukturierte Gameplay kämpfen. Doch Spaß hatte man auch damals schon! Wer kann sich denn bitte nicht an Pokemon, Super Mario und Co. erinnern?

 

 

Selbst mit dem Tamagotchi konnte man sich vergnügen. Der kleine lautstarke Gefährte, der auch keine Nachtruhe kannte, musste stets bei sich getragen, gefüttert und unterhalten werden. Doch so schnell sein Erfolg gekommen war, so schnell versank der Spielgefährte auch wieder in der Versenkung.

 

 

 

Telefonzelle vs. Handy

 

Auch in Sachen Kommunikation hat sich die Welt seit den 90ern deutlich weiterentwickelt. Hat heutzutage beinahe jedes Kind ein Smartphone, mussten damals selbst Mütter die Telefonzelle benutzen, um etwaige Verabredungen abzusagen. Kaum vorstellbar, dass man schon damals fähig war, sich zu verabreden oder zu kommunizieren, und das ohne internetfähiges Handy und Whatsapp.

 

 

 

Doch spätestens im Jahre 1992 wurden die traditionellen Kommunikationswege so langsam aber sicher abgelöst. Denn ab diesem Sommer hatte der Bürger Zugang zu dem D1 und dem D2 Netz. Damit war der Erfolgsmarsch des Handys nicht mehr aufzuhalten, auch wenn sich der absolute Boom noch ein paar Jahre hinziehen sollte und heute im Smartphone gipfelt.   Ähnlich verlief die Entwicklung des Internets. Wer erinnert sich heute noch an den ersten öffentlichen Webbrowser? Nicht etwa der Internetexplorer, Firefox oder Yahoo gibt den Startschuss in die nächste Computergeneration, sondern Mosaic läutet die Erfolgswelle des Internetsurfens ein.

 

 

Overhead Projektoren und Diashows

 

Es war gar nicht daran zu denken, dass in Schulen PCs zugänglich waren, um damit Schularbeiten zu lösen. Wenn Lehrer sich schon eines technischen Hilfsmittels bedienten, dann war es der Overhead Projektor, mit dem Folien oder Dias präsentiert wurden.

 

 

Falls dann auch noch ein Fernseher für den Unterricht zur Verfügung stand, fand man sich beinahe schon im Schlaraffenland wieder. Doch weder auf DVDs noch Blu-rays durfte man die Lehrfilmchen bewundern, sondern auf VHS.

 

VHS und Hörspielkassetten

 

Auch für den privaten Gebrauch waren die Kassetten ein absolutes Must-have. Denn dadurch konnte man Filme aufnehmen, obwohl man gar nicht zu Hause war. Dass diese Filme dann gefühlt 100-mal überspielt wurden, bis man schließlich nur noch ein flimmern auf dem Bildschirm zu sehen bekam, gab den Videos ihren besonderen Charme.Erst ab Mitte der 90er konnte dann langsam die DVD den Markt übernehmen.

 

 

Ähnlich verlief die Entwicklung auch bei Hörspielen. Um eine komplette Folge Pumuckl, Benjamin Blümchen oder Bibi Blocksberg anhören zu können, musste man nämlich die Kassette wenden, um auch in den Genuss der zweiten Hälfte zu kommen. Ohnehin kann man sich die 90er nicht ohne Hörspiele vorstellen. Doch dafür kann man wohl auch heute nie zu alt sein, oder?