Isar, Entspannungsort für viele Münchner

Temporäres Flussbad an der Isar jetzt doch erlaubt

Erst letzte Woche war das temporäre Isarbad von der Stadt verboten worden. Jetzt hat sie doch die Erlaubnis erteilt – und denkt sogar über eine dauerhafte Lösung nach.

 

Erst vor kurzem beschloss die Stadt, das Baden an mehr Stellen der Isar zu erlauben. Der Verein Isarlust e.V. hat zusätzlich schon länger die Idee für die Münchner ein dauerhaftes Flussbad an der Großen Isar einzurichten. Da am Sonntag (03.07.2016) Europäischer Flussbadetag ist, wollte der Verein eine Schwimm-Demo veranstalten, um für ihre Idee zu werben. Dieser wurde aber letzte Woche von der Stadt verboten.  Es bestand die Befürchtung, dass die ausgewählte Strecke zwischen Reichenbachbrücke und Ludwigsbrücke zu gefährlich wäre. Selbst Profis könnten die dort entstehenden Strudel Probleme bereiten.

 

Jetzt haben das Kreisverwaltungsreferat und das Referat für Gesundheit und Umwelt allerdings doch die Genehmigung für das Isartreiben und den Isarpokal erteilt. Dafür wurde die Veranstaltung allerdings ein wenig nach Süden verlegt und wird jetzt an der Braunauer Eisenbahnbrücke beginnen. Alle Teilnehmer dürfen dabei so viel und lange mitmachen wie sie wollen. Dabei ist es aber aus haftungsrechtlichen Gründen wichtig, sich vorher anzumelden – gegen eine Spende von 10 bzw. 15 Euro. Direkt zur Anmeldung geht es hier.

 

Natürlich steht bei der Aktion vor allem immer doch die Idee im Vordergrund, das Flussbad zu einer dauerhaften Einrichtung werden zu lassen. Daher wird der Stadtrat jetzt auch gebeten, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Bürgermeister Josef Schmid äußerte sich sehr positiv dazu: „Ein Flussbad an der Isar würde München gut zu Gesicht stehen. In einer wachsenden Stadt wie München ist es wichtig, zusätzliche und bezahlbare Erholungsangebote zu schaffen. Ein Flussbad würde außerdem das urbane Profil der Stadt schärfen.“

 

Das könnte Sie auch interessieren:

 

Püntlich zur Grillsaison an der Isar will die Stadt eine Kampagne starten, damit die Isarauen sauberer werden. Mehr dazu können Sie hier lesen.

 

jl