Straßensperrungen und Evakuierungen nach Schiesserei in München OEZ

Ticker zum Amoklauf München

Die Zahl der bestätigten Todesopfer nach dem Attentat in München ist auf mindestens neun gestiegen. Unter den Toten sollen Kinder und Jugendliche sein. Bei einem zehnten Toten, der gefunden wurde, handelt es sich um einen Täter, der sich selbst richtete. Um die aktuellsten Meldungen des Tickers zu lesen, aktualisieren Sie bitte die Seite über Ihren Browser oder nutzen Sie die F5-Taste. (Um Ihren Cache zu leeren ggf. auch Strg und F5 gleichzeitig drücken)

 

 

 

Lesen Sie hier die Zusammenfassung der Ermittlungsergebnisse. Der Ticker wird hier nicht weiter aktualisiert:

Münchner Amokläufer verfasste Manifest – Tat ein Jahr geplant – Ermittlungs-Details

Pressekonferenz der Ermittler zum Amoklauf in München

 

Der Pariser Eiffelturm erstrahlt am Samstagabend in Gedenken an die Opfer des Münchner Amoklaufs in den deutschen Nationalfarben Schwarz, Rot und Gold. Das kündigte die Stadt auf dem offiziellen Twitter-Account des Wahrzeichens an.

 

18:24 Uhr: In der Münchner Innenstadt hat die Polizei nach einer Terrorwarnung von Unbekannten, die sich als Fehlalarm herausstellte, ihre Kontrollen verstärkt. Auf dem Stachus im Herzen der Stadt bezogen am Samstagnachmittag Bereitschaftspolizei, Streifenpolizisten und Zivilfahnder Stellung und überprüften vereinzelt Besucher. Der Platz wurde jedoch nicht geräumt, auch ein Straßenkonzert der «Hare-Krishna»-Sekte lief ungehindert weiter.

«Mieses Spiel mit der Angst», twitterte das Polizeipräsidium. «Personen, die solche Gerüchte in die Welt setzen, dürfen sich schon mal warm anziehen. Die Ermittlungen laufen.» Mehrere Passanten auf dem Platz beäugten ihrerseits argwöhnisch einen Zivilfahnder. Der Grund: Der Polizist trug ein T-Shirt mit der Aufschrift «Terror». (dpa)

 

17:34 Uhr: Beim Münchner Amoklauf stammen nach Angaben des Roten Kreuzes gleich drei der neun Todesopfer aus einer Familie. Das teilte der Münchner Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) am Samstag mit. Auf dessen Homepage heißt es weiter, es handele sich um drei Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren aus einer Münchner Familie, die aus dem Kosovo stamme. BRK-Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass die Familie vom Roten Kreuz psychologisch betreut werde.

 

17:32 Uhr: Hier ein Überblick über die aktuelle Faktenlage:

 

Amoklauf in München – Was wir wissen und was nicht

 

 

 


16:56 Uhr: Sondersendung LIVE:

 

16:37 Uhr:

 

Stadt München sagt folgende Veranstaltungen ab:

 

 

15:34 Uhr: Auf der Pressekonferenz der Ermittler gab man an, dass man über den Facebook-Post einer Selina A. informiert worden sei und einen möglichen Zusammenhang zur Tat prüfe. Über ihr Profil, das möglicherweise gehackt worden sein könnte, sollen vermehrt Personen eingeladen worden sein, am Freitag zu der besagten Fastfood-Filiale zu kommen. Mehrere User hatten uns Bilder davon geschickt. Ob tatsächlich ein böswilliger Zusammenhang besteht ist absolut noch nicht geklärt.

 

 

15:26 Uhr: Video-Chronologie:

 

 

15:23 Uhr: Der Amokläufer von München war nach Worten von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) für die Sicherheitsbehörden zuvor ein unbeschriebenes Blatt. «Gegen ihn waren bisher keine polizeilichen Ermittlungen bekannt», sagte er am Samstag in Berlin. Deswegen habe es auch keine staatsschutzrelevanten Informationen gegeben. «Und es gibt auch keine Erkenntnisse der Nachrichtendienste über diese Person.» De Maizière bestätigte, dass der 18-jährige Deutsch-Iraner nach bisherigen Informationen «mit hoher Wahrscheinlichkeit» als Einzeltäter gehandelt habe. (dpa)

 

Fotos:

 

 

15:01 Uhr: Bayerische Politiker gedenken am Tatort der Opfer des Amoklaufs

 

 

München (dpa) – Nach dem Amoklauf von München haben Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Tatort der Toten gedacht. Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Landtagspräsidentin Barbara Stamm (beide CSU) nahmen an der kurzen Zeremonie am Samstagnachmittag teil. Am Tatort waren mehrere Trauerkränze aufgestellt. «Unsere Gedanken sind bei den Verletzten, die noch um ihr Leben kämpfen», sagte die evangelische Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler bei einer kurzen Andacht.

Der Leiter des Katholischen Büros Bayern und Münchner Domkapitular Lorenz Wolf sagte: «Unsere Herzen sind voll mit Bitten und Wünschen.» Anschließend beteten die Kirchenvertreter zusammen mit den Politikern das «Vater unser». Oberbürgermeister Reiter meinte, München rücke in den schwersten Stunden zusammen.

 

14:53 Uhr:

Merkel lobt Polizei und Retter – «Wir trauern mit schweren Herzen»

 

Berlin (dpa) – Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich nach dem Amoklauf von München mit insgesamt zehn Toten geschockt gezeigt und zugleich die Einsatzkräfte für ihre «hoch professionelle» Arbeit gelobt. «Sie waren und sind im besten Sinne Helfer und Beschützer der Bürgerinnen und Bürger», sagte Merkel am Samstagnachmittag in Berlin. Die Zusammenarbeit der Behörden Bayerns und des Bundes habe bestens funktioniert. Zugleich brachte Merkel ihre Fassungslosigkeit angesichts der Bluttat eines 18-Jährigen in einem Münchner Einkaufszentrum am Vorabend zum Ausdruck. Deutschland trauere «mit schweren Herzen um die, die nie mehr zu ihren Familien zurückkehren werden», sagte sie. Nun gehe es darum, die Tat vollständig aufzuklären.

 

14:18 Uhr: Augenzeugen und Video-Zusammenfassung:

 

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14:09 Uhr: Nach dem Amoklauf von München ermittelt die Polizei, ob auch absichtliche Fehlalarme und Falschinformationen aus der Bevölkerung eingingen. Dies gab Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) nach einer Sondersitzung des Kabinetts am Samstag in München bekannt: «Wir müssen schon auch überprüfen, inwieweit hier Leute meinten, sie würden etwas Witziges tun, indem sie solche Behauptungen ins Netz stellen oder deswegen die Polizei anrufen.»

 

Jeder, der Verdächtiges wahrnehme, solle die 110 wählen, betonte Herrmann. «Lieber einmal zu oft als einmal zu wenig. Aber wenn jemand das missbraucht, ist das natürlich schändlich.» Ein bewusst falscher Anruf könne fatale Folgen haben: «Nur weil einer einen dummen Scherz macht und dann stehen die Polizeibeamten nicht da zur Verfügung, wo sie vielleicht fünf Minuten später wirklich gebraucht werden, da muss sich jeder bewusst sein, der meint, solche Scherze machen zu müssen, dass er damit womöglich das Leben anderer gefährdet.»

 

Zwischen 18.00 und 24.00 Uhr zählte die Münchner Polizei am Freitagabend 4310 Notrufe. Das sei das Vierfache eines normalen Tages gewesen, sagte Polizeipräsident Hubertus Andrä.

 

 

13:31 Uhr: Die Staatsregierung will nach dem Münchner Amoklauf die bayerische Polizei besser ausstatten. Das sagte Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) am Samstag nach einer Sondersitzung der Staatsregierung in München. «Die Bevölkerung kann sich darauf verlassen, dass wir als politisch Verantwortliche alles Erdenkliche tun werden, um unsere Bevölkerung zu schützen», sagte Seehofer am Samstag.

 

12:49 Uhr: Während des Amoklaufs in München war das Mobilfunknetz zeitweise überlastet. Es sei ab etwa 19.00 Uhr für etwa anderthalb Stunden sehr stark beansprucht worden, teilte ein Sprecher vom Mobilfunkanbieter Telefonica mit. Auch im Netz der Telekom habe es vereinzelt Überlastungen gegeben. Bei Vodafone habe es nach Unternehmensangaben keine Störungen gegeben. Zwischen 18.00 und 24.00 Uhr habe die Münchner Polizei 4310 Notrufe gezählt, sagte Polizeipräsident Hubertus Andrä. Das sei das Vierfache eines normalen Tages gewesen.

 

12:35 Uhr: Die Ermittler gehen von einem Zusammenhang mit dem Attentat des Norwegers Anders Behring Breivik aus. «Diese Verbindung liegt auf der Hand», sagte Polizeipräsident Hubertus Andrä. Am Freitag war der fünfte Jahrestag von Breiviks Amoklauf.

 

12:29 Uhr: Aktuelle Zusammenfassung:

Ermittler: Gewalttat in München war „klassischer Amoklauf“ – kein IS-Bezug

Pressekonferenz der Ermittler zum Amoklauf in München

 

12:18 Uhr: Die Tatwaffe soll einen neun Millimeter Glock Pistole gewesen sein. Der Täter soll laut Polizeiangaben noch weitere 300 Schuss Munition dabei gehabt haben. Er hatte sich mit selbiger Waffe später selbst erschossen. Die Polizei hatte 4310 Notrufe am Freitag bis 24 Uhr registriert.

 

12:16 Uhr: Das Tollwood in München wir bis morgen weiterhin geschlossen bleiben, das teilten die Veranstalter unter der Angabe von Pietätsgründen auf Facebook mit.

 

12:13 Uhr: Die Münchner Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass es sich bei der Tat um einen klassischen Amoklauf handelt. Es gebe keine anderen Anhaltspunkte. Nach Angaben der Ermittler soll der Münchner Attentäter auch eine Erkrankung «aus dem depressiven Formenkreis» gehabt haben. Das sagte Oberstaatsanwalt Thomas Steinkraus-Koch am Samstag. Details nannte er nicht. (dpa)

 

11:52 Uhr: Live-Stream zur Pressekonferenz der Polizei

 

 

11:47 Uhr:Die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Barbara Stamm (CSU), trauert um die Toten des Anschlags. Die Attacke sei ein «menschenverachtender und grausamer Angriff». Man sei in Gedanken und mit den Herzen bei den Angehörigen der Opfer. Stamm dankte sowohl Polizei und Rettungsdiensten für ihren Einsatz als auch den Münchner Bürgern für die Hilfsbereitschaft in der Nacht. «Wir lassen uns unsere Freiheit, unsere Sicherheit und unsere Werte von niemandem streitig machen», bekräftigte Stamm im Namen des Landtags.

 

11:12 Uhr: Unter den Opfern der Schießerei befinden sich fünf Jugendliche, bestätigte nun die Polizei. Vier weitere Tote seien Erwachsene.

 

11:07 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und Innenminister Joachim Herrmann (beide CSU) geben in München nach der Sondersitzung des Kabinetts um 12.30 Uhr eine Pressekonferenz

 

Kabinett ruft Sondersitzung ein - Joachim Herrmann und Stab

 

11:04 Uhr: Der Attentäter von München soll sich viel mit Computer-«Ballerspielen» beschäftigt und den Attentäter des Amoklaufs von Winnenden verherrlicht haben. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Samstag aus Sicherheitskreisen. Aus den Sicherheitskreisen hieß es weiter, der Attentäter von München soll Probleme in der Schule gehabt haben. Er sei in Deutschland groß geworden, seine Eltern seien in den 90er Jahren in die Bundesrepublik gekommen. Die Motive für die Bluttat seien noch unklar. Nach ersten Erkenntnissen sei der junge Mann bislang nicht im Zusammenhang mit politisch motivierter Kriminalität in Erscheinung getreten. Es werde aber in alle Richtungen ermittelt.

 

Polizeiautos in München nach der Schießerei im OEZ

 

 

10:49 Uhr: Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter äußerte sich wie folgt auf Facebook. Er wird heute voraussichtlich zusammen mit Horst Seehofer den Ort der schrecklichen Ereignisse besuchen und sich in einer Pressekonferenz äußern.

 

 

10:43 Uhr: Mehrere Medien berichten, dass es sich bei den Opfern vor allem um junge Menschen, bzw. Kinder und Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren handeln soll. Einer der Schwerverletzten soll laut Infos der tz ein Junge sein, der durch einen Kopfschuss verletzt wurde.

 

10:40 Uhr: Um 14:30 Uhr möchte sich nun die Kanzlerin Angela Merkel zu dem tragischen Ereignis äußern.

 

09:58 Uhr: Gezielte Schüsse auf fliehende Menschen, Schreie, Panik. Am Ende eines grauenvollen Abends in München sind zehn Menschen tot, darunter der Attentäter. Es ist ein 18-jähriger Deutsch-Iraner, mehr ist zunächst nicht bekannt. Die Ermittler stehen vor vielen Rätseln. Lesen Sie hier den aktuellsten Artikel zum Fall:

 

Zehn Tote in München – Rätsel über das Motiv des Attentäters

Schwer bewaffnete Spezialkräfte in München

 

09:47 Uhr: Nach dem Anschlag von München mit zehn Toten hat die Polizei am Samstagmorgen eine Wohnung im Stadtteil Maxvorstadt durchsucht. Das mehrstöckige Wohnhaus wurde weiträumig abgesperrt, Ermittler trugen Kartons aus dem Haus. Nicht bestätigen wollte die Polizei zunächst, dass der Einsatz der Wohnung des Täters oder der Wohnung von dessen Vater gegolten habe. Das Online-Portal der «Bild»-Zeitung hatte dies gemeldet.

 

07:55 Uhr: Die aktuellste Zusammenfassung Lesen Sie hier:

2300 Einsatzkräfte bei Anschlag in München – 18-Jähriger erschießt neun Menschen

 

 

Sollten Sie Foto-, Video- oder Audioaufnahmen vom Ereignisort bzw. aus der weiträumigen Umgebung des Olympiaeinkaufzentrums ab 22.07.2016, 17:30 Uhr gemacht haben, möchten wir Sie bitten, diese der Polizei möglichst umgehend über dieses Upload-Formular zur Verfügung zu stellen.https://medienupload-portal01.polizei.bayern.de/

 

Sofern die Übermittlung Ihrer Mediendateien mit diesem Formular nicht funktionieren sollte, wenden Sie sich bitte an Ihre nächstgelegene Polizeidienststelle. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

 

22:55 Uhr: Nach dem Terroralarm in München, der Sperrung des Hauptbahnhofs und der kompletten Einstellung des Zugverkehrs hat die Deutsche Bahn am Freitagabend im Münchner Umland Übernachtungszüge bereitgestellt. Dort sollten gestrandete Reisende Unterschlupf finden, teilte die Bahn mit. Jeweils ein Zug werde dafür in Mammendorf, Starnberg, Geltendorf, Dachau und Freising stehen. Dort endeten zahlreiche Züge am Freitagabend.

 

22:34 Uhr: Die Zahl der bestätigten Todesopfer nach dem Attentat in München ist auf mindestens acht gestiegen. Bei einem neuen Toten, der gefunden worden sein soll, handelt es sich möglicherweise um den oder einen der Täter.

 

 

21:57 Uhr: Weitere Zusammenfassung unter:

«Akute Terrorlage» in München – sechs Tote und mehrere Verletzte

 

 

 

21:36 Uhr:

Nach den Tätern von München wird nach Angaben der Polizei im gesamten Stadtgebiet und im Umland gefahndet. Gerüchte über den angeblichen Tod eines Täters konnte ein Sprecher der Polizei am Abend nicht bestätigen.

 

Die Bundesregierung stellt sich auf eine Krisenlage wegen der tödlichen Attacken in München ein. Am Freitagabend kamen nach dpa-Informationen im Kanzleramt Mitarbeiter zusammen, um die Geschehnisse in der bayerischen Landeshauptstadt zu verfolgen und Kontakt mit allen zuständigen Stellen zu halten. Alle von den Angriffen thematisch betroffenen Regierungsmitglieder seien alarmiert, hieß es. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war nicht persönlich im Kanzleramt. Innenminister Thomas de Maizière (CDU), der wegen des Attentats in Würzburg am Montagabend seinen Urlaub unterbrochen hatte, war am Abend noch auf dem Weg in die USA. (dpa)

 

 

21:02 Uhr: eine aktuelle Zusammenfassung und Augenzeugenberichte hier:

Terroranschlag in der Stadt: München im Ausnahmezustand

 

20:48 Uhr: Offenbar drei Täter mit Langwaffen auf der Flucht. Bitte weiterhin zu Hause bleiben!

 

20:38 Uhr: Nach den Schüssen in München und Berichten über mehrere Tote sind Ärzte und Schwestern zu Münchner Krankenhäusern gerufen worden. «Es wurde der Alarm Massenanfall Verletzte ausgelöst», sagte der Sprecher des Universitäts-Klinikums Großhadern, Philipp Kressirer, am Freitagabend der Deutschen Presse-Agentur. Das sei vor allem zur Vorsorge geschehen. Ob und wie viele Verletzte schon eingeliefert wurden, konnte er zunächst nicht sagen.

20:25 Uhr:

Amoklage: München ruft «Sonderfall» aus – Wohnungen nicht verlassen

 

München: Die Landeshauptstadt München hat am Freitagabend den «Sonderfall» wegen einer «Amoklage» ausgerufen. Die Bürger wurden über das Smartphone-Warnsystem Katwarn aufgefordert, ihre Wohnungen nicht zu verlassen. «Zu Ihrer Sicherheit Plätze & Straßen meiden; Täter flüchtig; Bahn & Busverkehr eingestellt; Radio und Fernseher einschalten», hieß es in der Mitteilung des behördlichen Warnsystems. (dpa)

 

Zusammenfassung um 20:22 Uhr:

 

Polizei: Tote und Verletzte nach Schüssen in München

 

München (dpa) – Bei Schüssen am OEZ in München sind nach ersten Erkenntnissen mehrere Menschen ums Leben gekommen. «Wir rechnen mit mehreren Toten», sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur am Freitagabend. Außerdem wurden mehrere Menschen verletzt. Die Lage sei völlig unübersichtlich, sagte ein Polizeisprecher am Abend. Der oder die Täter seien noch nicht gefasst, hieß es weiter. «Es ist wohl etwas Größeres.»

 

Die Polizei twitterte: «Meiden Sie öffentliche Plätze in München.» Auch die U-Bahn solle gemieden werden. Außerdem forderte die Polizei die Anwohner über den Kurznachrichtendienst auf, ihre Wohnungen nicht zu verlassen und vom Tatort fernzubleiben. Der U-Bahn-Verkehr wurde eingestellt.

 

Auch in der Münchner Innenstadt gab es einen Großeinsatz der Polizei, nachdem dort Menschen schreiend und in Panik geflohen waren. Dies stellte sich laut Polizei jedoch als Fehlalarm heraus. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) machte sich auf den Weg in die Landeshauptstadt. Von überall in der Stadt eilten Polizisten zu dem Einkaufszentrum. Vor dem OEZ waren zahlreiche Einsatzfahrzeuge der Polizei und auch ein Krankenwagen zu sehen. Die Gegend war abgeriegelt. Über der ganzen Stadt kreisten Hubschrauber.

 

Die Schießerei begann nach Angaben der Polizei bei einem Schnellrestaurant am Olympia-Einkaufszentrum. Es sei um 17.52 Uhr losgegangen, sagte Thomas Baumann, stellvertretender Sprecher des Polizeipräsidiums, am Freitag.

 

Das Olympia-Einkaufszentrum liegt mitten in einem Wohngebiet, zwei U-Bahn-Stationen vom Olympiastadion entfernt. Mit 135 Geschäften ist es eine der größten Shopping-Meilen in München. Die Polizei rief dazu auf, keine Bilder vom Tatort zu veröffentlichen. «Bitte keine Fotos/Filme von polizeilichen Maßnahmen online stellen. Unterstützt nicht die Täter!», twitterte sie.