Rolltreppe während der Wiesn Oktoberfest, © Quelle: MVG/SWM

Tipps für die Wiesn-Anfahrt: So kommt ihr zum Oktoberfest

Das Oktoberfest in München lockt jährlich mehrere Millionen Besucher an. Doch wie kommt man eigentlich am besten dort hin?  Wir haben alle wichtigen Informationen rund um die Wiesn-Anfahrt.

 

 

Die wohl schlechteste Alternative um auf das Oktoberfest zu gelangen ist das Auto. Auf der Theresienwiese bieten sich keine Parkmöglichkeiten. Auch in der unmittelbaren Umgebung sieht es schlecht aus, durch die Sicherheitsabsperrung der Polizei kann man auch dort nirgends parken. Doch nicht nur wegen der Parksituation raten wir davon ab, mit dem Auto zu fahren, sondern auch wegen der verstärkten Alkoholkontrollen. Zur Wiesn-Zeit erhöht die Polizei die Kontrollen um das Festgelände und in der Umgebung.

 

Steigt am besten auf die Öffentlichen um!

 

Die wohl größten Anlaufstellen für die Anreise zum Oktoberfest sind die S-Bahn-Haltestellen Hackerbrücke und der Hauptbahnhof, da dorthin nahezu alle Linien führen. Von der Hackerbrücke braucht man nur 10 Minuten zu Fuß bis zum Nordeingang des Oktoberfests, vom Hauptbahnhof sind es etwa 15 Minuten. Wer den Weg nicht kennt und es nicht so mit der Orientierung hat, folgt am besten einfach der Menschenmasse.

Hier haben wir noch ein paar weitere wichtige Linien für Euch aufgelistet:

 

U-Bahn

  • Linie U3/U6, U-Bahnhof Poccistraße
  • Linie U3/U6, U-Bahnhof Goetheplatz
  • Linie U4/U5, U-Bahnhof Schwanthalerhöhe
  • Linie U4/U5, U-Bahnhof Theresienwiese
  • Tipp: An der Poccistraße ist am wenigsten los!

Übrigens: Die Wiesnzeit ist für die MVG die größte Herausforderung im Jahr. Doch man ist vorbereitet. 6000 zusätzliche Fahrten werden an den 16 Wiesntagen gestemmt. Und damit die Besucher die U-Bahnhöfe schneller wieder verlassen können, fahren sogar die Rolltreppen schneller als sonst.

 

Tram

  • Linie 16/17, Haltestelle Hackerbrücke
  • Linie 18/19, Haltestelle Holzapfelstraße oder Hermann-Lingg-Straße

 

Bus

  • Metro-Bus 53, Haltestelle Schwanthalerhöhe
  • Metro-Bus 58, Haltestelle Georg-Hirth-Platz, Beethovenplatz oder Goetheplatz
  • Bus 134, Haltestelle Schwanthalerhöhe oder Herzog-Ernst-Platz
  • Bus 62, Haltestelle Hans-Fischer-Straße, Poccistraße oder Herzog-Ernst-Platz

 

Tipp: Nutzt die MVG Fahrinfo-App!

 

Ladet Euch die kostenlose App in eurem App-Store runter. Mit dieser könnt Ihr ganz entspannt von Eurem Smartphone aus das Fahrticket (am besten eine MVV Tageskarte) kaufen. Zusätzlich schlägt Euch die App auch die schnellste Verbindung vor und alle Haltestellen rund um das Oktoberfest.

 

Wer das Risiko einer überfüllten Bahn vermeiden möchte, kann auf das Taxi zurückgreifen. Am besten im Voraus reservieren oder gleich nach Zeltschluss nach einem Taxi Ausschau halten. Vorsicht: Steigt nur in ein Taxi mit einem Taxischild und Taxameter ein! Wer trotzdem noch misstrauisch ist, kann den Taxifahrer nach den nötigen Papieren wie dem Taxiführerschein fragen und den Preis auch vorher abschätzen lassen.

 

Hier haben wir die größten Taxi-Standplätze aufgestellt:

 

Im Norden:

Kreuzung Schwanthalerstraße/Theresienhöhe und Schwanthalerstraße zwischen Martin-Greif-Straße und St.-Paul-Straße.

 

Im Osten:

Kaiser-Ludwig-Platz zwischen Beethovenstraße und Schubertstraße sowie Herzog-Heinrich-Straße zwischen Kaiser-Ludwig-Platz und Mozartstraße.

 

Im Süden:

Hans-Fischer-Straße zwischen Südzugang Theresienwiese und Einmündung Theresienhöhe (täglich ab 19 bis 5 Uhr).

 

Wer sich sportlich betätigen will, kann auch mit dem Radl zum Oktoberfest fahren, dabei ist jedoch Vorsicht geboten. Auf dem Weg zum Festgelände ist viel los, fahrt deshalb vorsichtig! Auch hier gilt: Fahrt bitte nur in nüchternem Zustand zum Oktoberfest und wieder nach Hause. Wenn Ihr kein Fahrrad habt, könnt Ihr Euch einfach ein MVG Rad leihen.

 

Wer es nicht mehr zu Fuß zur Haltestelle schaffen sollte, der kann sich auch von einer Rikscha dorthin kutschieren lassen. Die bunten Radl-Taxis haben einen fixen Stellplatz am nördlichen Rand des Oktoberfests. Wichtig: Fragt vorher nach dem Preis! Denn Rikschas haben keine feste Preisregeln.