Neue Regelung soll Tischreservierung auf dem Oktoberfest für Münchner erleichtern

Tischreservierung für Münchner auf der Wiesn

Das ist doch mal eine feine Sache: Heuer stehen 15 Prozent der reservierbaren Tische am Wochenende echten Münchner Kindln zur Verfügung. Dabei gibt es keinen Mindestverzehr. Einzige Voraussetzung ist, dass im Personalausweis als Hauptwohnsitz „München“ steht.

 

Der Stadtrat hat sich dafür eingesetzt, dass diese Regelung für die Reservierungen auf der Wiesn in Kraft tritt. Und die Wirte wollen sie auch umsetzen, heißt es von Sprecher Toni Roiderer. Konkret sieht das so aus: An Samstagen, Sonn- und Feiertagen, jeweils bis 15 Uhr, können die Wirte den Anteil der reservierungsfähigen Plätze von 35 auf 50 Prozent erhöhen. Das bedeutet, dass mehr Tische vorgemerkt werden können und die stehen dann ausschließlich Münchnern zur Verfügung.

 

Voraussetzung

 

Bedingung ist, dass man persönlich im Reservierungsbüro vorbeikommt und mit dem Personalausweis belegt, dass der Hauptwohnsitz in München ist. Laut Münchner Merkur nimmt das Hofbräuzelt seit 21. Juli Reservierungen im Hofbräukeller am Wiener Platz entgegen. Auch im Löwenbräuzelt können Münchner ein Platzerl reservieren, wenn sie in der Hirschau mit ihrem Personalausweis vorbeikommen. Für die Schützenfesthalle wird in Kürze ein fester Termin bekannt gegeben, an dem Reservierungen möglich sind. Ab Mitte August kann dann im Hackerzelt reserviert werden. Dazu einfach im Gasthof zum Wildpark vorbeikommen. Einen Mindesverzehr gibt es nicht, jedoch verlangen alle Wirte eine Bearbeitungsgebühr von zehn Euro pro Tisch. Bisher sind auch noch in allen Zelten genug Plätze frei. Hier findet ihr einen Überblick über alle Wiesn-Zelte.

 

ls