Tischservice und Co. – McDonald’s will bis zu 500 Millionen Euro investieren

Der Fastfood-Riese McDonald’s will mit Investitionen und neuen Angeboten auf dem umkämpften deutschen Markt wieder in Fahrt kommen. Bereits im vergangenen Jahr habe man auf bestehender Fläche wieder ein Umsatzwachstum geschafft, die eigenen Planungen seien damit übertroffen worden, sagte McDonald’s-Deutschland-Chef Holger Beeck am Montag Deutschen Presse-Agentur in München. „Unser angekündigter Wandel greift.“

 

 

Rund 450 bis 500 Millionen Euro will das Unternehmen gemeinsam mit seinen Lizenz-Partnern bis Ende 2019 in die Hand nehmen, um die Restaurants fit für die Zukunft zu machen. Möglichkeiten für bargeldloses Bezahlen gehören ebenso zu der Verjüngungskur wie ein individuellerer Service. Bestärkt fühlt sich das Unternehmen durch die Kundenresonanz in den 25 Filialen, die bereits entsprechend ausgestattet sind. Darin wird beispielsweise ein Tischservice angeboten. Weitere 200 Restaurants sollen in diesem Jahr folgen, die Umrüstung beginne Anfang Juli, sagte Beeck.

 

Ab dem 1. Februar sollen die Wahl- und Kombinationsmöglichkeiten bei den McMenüs deutlich ausweitet werden. Künftig wird jeder Gast die Beilagen seines McMenü ganz nach seinen Vorlieben zusammenstellen können. Neben Pommes und Getränk stehen dann auch andere Beilagen, wie Big Mac und Co., zur Auswahl. Im selben Atemzug wird McDonald’s sein Einstiegs-Programm 1+1 durch ein neues Snacking-Angebot ersetzen.

 

McDonald’s hat in Deutschland derzeit 1478 Schnellrestaurants und rund 58.000 Beschäftigte. Einen flächendeckenden Lieferservice, wie ihn Konkurrent Burger King angekündigt hat, sehe man in Deutschland erst einmal nicht, sagte Beeck.

 

 

 

dpa/is