Hubschrauber der Bergrettung im Einsatz, © Symbolfoto

Tödlich verunglückt – 60-Jähriger Wanderer aus München stirbt bei Bergunglück

Am Sonntag kam ein 60-jähriger Wanderer aus München bei einem Bergunfall an der Aiplspitz ums Leben. Der Mann stürzte 200 Meter in eine Schotterrinne. Trotz Erster Hilfe verstarb er noch am Unfallort.

 

 

Bayrischzell – Am Sonntag kam es zu einem tragischen Bergunfall an der Aiplspitz im Spitzingsee-Gebiet in Bayrischzell. Ein 60-jähriger Mann war mit seinen Begleitern unterwegs, als er rund 200 Meter in eine Schotterrinne stürzte. Sofort alarmierten seine Angehörigen die Bergwacht Bayrischzell und leisteten zusammen mit vier Medizinstudenten, die den Sturz beobachteten, erste Hilfe.

 

Da der Absturzort sich als besonders schwer zugänglich herausstellte, wurde ein Rettungshubschrauber zum Einsatzort befohlen. Neben zwei Notärzten und einem Rettungsassistent brachte der Hubschrauber auch drei Bergretter zu dem Unfallort. Hierfür wurden mehrere Flüge benötigt. Unterstützung sollte zudem noch durch einige Berwachtler gewährleistet werden, die sich zu Fuß zu dem Unfallopfer begaben.

 

Mann verstirbt am Unfallort

 

Der 60-Jährige jedoch erlitt schwere Kopfverletzungen, sodass jede Hilfe zu spät kam und er noch vor Ort verstarb. Seine Angehörigen wurden zu einem Kriseninterventionsdienst der Bergwacht gebracht.

 

Bei dem Einsatz waren insgesamt 19 Einsatzkräfte unterwegs, die von unterschiedlichen Bergwachten gestellt wurden.