Hubschrauber der Bergrettung im Einsatz, © Symbolfoto

Tödlicher Bergunfall im Berchtesgadener Land

Ein 71-jähriger ehemaliger Sportlehrer war mit seiner Wandergruppe am vergangenen Sonntagnachmittag auf dem Weg zur Eishöhle am Untersberg, als er tödlich verunglückte und durch die Bergwacht Marktschellenberg geborgen werden musste.

 

 

Sonntagnachmittag, 03. Juli 2016: Eine Wandergruppe aus Nordrheinwestfalen macht sich auf den Weg vom Eishöhlenparkplatz an der B 305 zur Toni-Lenz-Hütte. Von dort aus wollte die Gruppe ihre Route zur Eishöhle am Untersberg fortsetzen.

 

Wenige Gehminuten von der auf 1.450 Höhenmetern gelegenen Hütte entfernt, brach ein Teilnehmer der Wandergruppe unvermittelt zusammen. Etwa 30 Meter rollte der 71-Jährige ungebremst über ein steiles Wiesengelände hinab.

 

Weitere Mitglieder der Wandergruppe stiegen zu dem Verunglückten ab und versuchten, diesen wiederzubeleben. Der kurz darauf mittels Rettungshubschrauber eingeflogene Rettungsarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Wanderers feststellen. Die Bergung des verstorbenen Wanderers erfolgte durch die Bergwacht Marktschellenberg, welche den gesamten Rettungseinsatz zu bewältigen hatte. Durch den Polizeihubschrauber wurde der Verstorbene schließlich zu Tal geflogen.

 

Weitergehende Ermittlungen durch den Bergführer der Alpinen Einsatzgruppe waren, wie sich im Laufe des Einsatzes zeigte, nicht erforderlich, da der Wanderer eines natürlichen Todes starb.