Tödlicher Betriebsunfall auf Großbaustelle in der Isarvorstadt

Am Mittwochmittag endete ein Unfall auf einer Großbaustelle für einen kroatischen Arbeiter tödlich.

Bauarbeiter hatten im Kellerbereich der Baustelle in der Auenstraße Verschalungen angebracht, um dort Betonsäulen gießen zu können. Nachdem der Beton ausgehärtet war, sollte die Verschalung wieder entfernt werden. Dazu hatten vier Arbeiter, darunter auch der 48-jähriger Kroate, Teile der Verschalung in einen Kranhaken gehängt. Der Kran sollte diese wegheben.

Nachdem der Kranführer die Last angehoben hatte, brach ein Zwischenstück aus massiven Holzbohlen aus der Verschalung heraus und traf den Kroaten. Der 48-Jährige zog sich schwerste Verletzungen mit diversen Brüchen an der rechten Schulter und den Rippen zu. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden, wo er gegen 13.00 Uhr an seinen schwerwiegenden inneren Verletzungen und Blutungen verstarb.

Bezüglich des Aufbaus der Verschalung wurde nun von der sachbearbeitenden Dienststelle ein TÜV-Gutachten in Auftrag gegeben. Dadurch soll die Unfallursache zweifelsfrei geklärt werden.

 

mt / Polzei München

 

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar