Tödlicher Radunfall in Traunstein aufgeklärt: Unfallfahrer stellt sich

bei einem schrecklichen Unfall in Tittmoning ist ein Fahrradfahrer ums Leben gekommen. Zunächst hatte sich der Unfallfahrer aus dem Staub gemacht. Nun stellte sich der 61-Jährige der Polizei.

Ein Radfahrer wurde in Tittmoning (Ortsteil Mayerhofen) im Landkreis Traunstein von einem BMW erfasst und getötet. Der Fahrzeugführer flüchtete von der Unfallstelle.

 

Aufgrund der vorgefundenen Spuren war klar, dass es sich bei dem flüchtigen Fahrzeug um einen BMW der 3er Serie, Baujahr 1990 – 1998, handelte. Nachdem es zunächst keine weiteren Anhaltspunkte gab, wurde von Seiten der Polizei gestern begonnen, alle im Landkreis zugelassenen 3er BMW der genannten Serie zu überprüfen. Auch das Fahrzeug des Unfallverursachers sollte überprüft werden. Weder das Fahrzeug noch der Fahrzeughalter konnten zunächst angetroffen werden.

 

 

Am frühen Samstagmorgen stellte sich der Unfallverursacher bei der Polizei in Laufen. Er fuhr mit dem unfallbeschädigten Fahrzeug zur Polizeidienststelle. Es handelt sich um einen 61jährigen Mann, der im Gemeindebereich Tittmoning wohnhaft ist. Bei der gemeinsam mit der zuständigen Staatsanwältin durchgeführten Vernehmung gab der Mann zu, zur Unfallzeit mit dem BMW unterwegs gewesen zu sein. Er will zwar einen Anstoß und einen erheblichen Schaden an seinem Fahrzeug bemerkt haben, hat aber seinen Angaben zufolge nicht realisiert, dass er einen Radfahrer angefahren hat. Er selbst blieb bei dem Unfall unverletzt.

In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde der Unfallfahrer dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. Der 61jährige wurde in die JVA Traunstein eingeliefert.

 

Der unfallbeschädigte Pkw wurde sichergestellt. Von einem Kfz-Sachverständigen wird das Fahrzeug noch untersucht. Ebenso wird ein unfallanalytisches Gutachten erstellt. Von Seiten der Polizei werden zur Untermauerung der Angaben des Unfallfahrers noch verschiedene Zeugen vernommen und Daten ausgewertet.

 

(Originalmeldung der Polizei)

(Foto: Symbolbild)