Geleertes Regal im Supermarkt, © Symbolfoto

Tote Maus in Fertigsalat?- Supermarkt soll Regale räumen

Ein Münchner hat laut eines Berichts der Abendzeitung am Dienstag eine tote Maus in seinem Fertigsalat gefunden und sofort die Behörden eingeschaltet. Nun laufen die Ermittlungen. 

 

Update: Was die zuständige Lebensmittelbehörde zu dem Fall sagt, lesen sie hier.

 

Der 53-jährige Münchner hatte sich laut des Berichts der Abendzeitung am Dienstag zum Mittagessen einen fertigen und frisch verpackten Salat bei der Supermarktkette Penny gekauft. Er habe sich dabei für den „Der frische Feldsalat-Mix“ der Marke Sonnengarten von Havita aus Rheinland-Pfalz entschieden. So frisch war der Inhalt dann wohl auch wieder nicht, denn in dem Salat soll er eine tote, noch mit Blut beschmierte Maus gefunden haben. Seinen Fund hatte der Mann mit einem Foto dokumentiert und der Abendzeitung zugespielt, die dieses veröffentlichte.

 

 

Der 53-Jährige habe alles richtig gemacht, so KVR-Sprecher Mayer, gegenüber unserem Sender. Er soll sich demnach umgehend an die richtige Behörde gewandt haben, um seinen Ekel-Fund mitzuteilen. Die zuständigen Lebensmittelkontrolleure hatten den Supermarkt Penny anschließend dazu aufgefordert, alle Salatmixe dieser Sorte aus den Regalen zu nehmen, so Mayer weiter. Mehrere Proben seien zur Analyse mitgenommen worden.

 

Die Lebensmittelkontrolleure hatten bei Penny selbst keine Auffälligkeiten gefunden, weshalb die Supermarktkette keine Schuld treffe, so der KVR-Sprecher. Die Maus sei nicht erst in der Filiale in die Packung geraten. Es liege nahe, dass der Hygienefehler bei der Herstellerfirma Havita liege. Diese kann sich allerdings nicht erklären, wie es dazu kommen konnte und bestreitet in der Az, dass die Maus in den Salat gelangt sein könnte.

 

Die zuständigen Behörden in München haben nun alle Proben und Ermittlungsergebnisse an die verantwortliche Lebensmittelbehörde im Dannstadt-Schauernheim (Pfalz) übergeben.

 

Die Herstellerfirma Havita war, bei einem Telefonat mit unserem Sender, nicht zu einer Stellungnahme zu den Vorwürfen bereit.

 

Die behördlichen Ermittlungen dauern noch an. Wer tatsächlich die Verantwortung für die tote Maus in dem Fertigsalatmix trägt, ist noch unklar. Weitere Informationen folgen.

 

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