Traditionelles Geldbeutelwaschen am Fischbrunnen

Auf den Fasching folgt der Aschermittwoch und damit das traditionelle Geldbeutelwaschen am Fischbrunnen auf dem Münchner Marienplatz. Oberbürgermeister Chritian Ude, Bürgermeisterin Christine Strobl, Bürgermeister Hep Monatzeder und Stadtkämmerer Dr. Ernst Wolowicz werden zusammen das Stadtsäckel waschen. Aber auch zahlreiche Münchner halten ihre private Geldbörse in den Brunnen. Das Waschen im Brunnen soll symbolisch mehr Geld in die Kassen bringen

Der alte Brauch ist urkundlich erstmals im 15. Jahrhundert erwähnt. Damit machte das Dienstpersonal seine Herrschaften darauf aufmerksam, dass nach dem närrischen Faschingstreiben die Börsen leer waren und wieder aufgefüllt werden mussten. Mit dem Waschen des Stadtsäckels setzt man in München darauf, dass ein Bad im Fischbrunnen nicht nur privaten Kassen zuträglich ist, sondern auch den kommunalen – „damit es in der Stadtkasse sprudelt und wir viel Gutes für die Bürger tun können“, so 3. Bürgermeister Hep Monatzeder 2013.

rr