Polizeiauto im Einsatz — © Symbolfoto
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Trickbetrug: Rentnerin um mehrere Tausend Euro gebracht

Erneut ist eine Münchner Rentnerin auf Trickbetrüger hereingefallen, die sich als Polizeibeamte ausgegeben haben. Sie wurde um mehrere Tausend Euro bestohlen.

 

Bereits am Mittwoch, 07.09.2016, gegen 23.45 Uhr, erhielt eine 75-jährige Münchnerin einen Telefonanruf. Der Anrufer gab sich als ein Herr „Hofmann“ von der Kriminalpolizei München von der Abteilung Bankbetrug aus. Durch geschickte Gesprächsführung konnte er die Dame davon überzeugen, am nächsten Tag zu ihrer Bank zu gehen und von verschiedenen Konten mehrere Tausend Euro abzuheben.

 

Nach einem zweiten Gespräch, indem der angebliche Polizeibeamte „Hofmann“ die Rentnerin davon überzeugt hatte, dass ein verdeckter Ermittler das Geld bei der 75-Jährigen zu Hause abholen werde, um die Banknoten auf Echtheit zu überprüfen.

 

Gegen 14.45 Uhr wurde das Geld von einem Herrn „Müller“, angeblich verdeckter Ermittler, in Empfang genommen. Es wurde vereinbart, dass die Scheine gegen 15.30 Uhr, von Herrn „Hofmann“ zusammen mit der Staatsanwaltschaft der Dame zurückgegeben werden. Als sich niemand mehr bei der Dame meldete, verständigte sie einige Stunden später ihren Sohn von dem Vorfall. Dieser schaltete die Polizei ein.

 

Täterbeschreibung:   Abholer (verdeckter Ermittler namens „Müller“) Männlich, ca. 30-40 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schlank, kurze, dunkle Haare, gebräuntes Gesicht, Drei-Tage-Bart, sprach Hochdeutsch. Bekleidung: lange schwarze Hose, langes schwarzes T-Shirt mit rot/lila/grünem Aufdruck

 

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

Warnhinweis: Die Polizei warnt erneut vor dem Auftreten falscher Polizei- oder Kriminalbeamter. Polizeibeamte in zivil legitimieren sich stets durch Vorzeigen des Dienstausweises. In Zweifelsfällen lassen Sie sich bitte Namen und Dienststelle des Polizeibeamten nennen und erkundigen sich durch einen Rückruf bei der Dienststelle nach der Richtigkeit der Angaben. Sollten Sie unsicher sein, rufen Sie auf alle Fälle den Notruf 110 an.

 

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