Trotz Waffenverbot: Reichsbürger taucht mit Schlagstock in Gaststätte auf

Wie die Polizei mitteilt, ist ein 55-jähriger Münchner mit einem Schlagstock in eine Kneipe gegangen. Wie sich herausstellte, gilt für den Mann, der der Reichsbürgerbewegung nahe stehen soll, ein Waffenverbot. Ihn erwartet nun eine Anzeige.

 

Am Wochenende besuchte ein 55-jähriger Münchner, der der Reichsbürgerbewegung nahe stehen soll, ein Lokal in Schwabing. Beim Betreten musste er beim Türsteher einen mitgeführten Teleskopschlagstock abgeben.

 

Als er die Gaststätte wieder verlassen wollte, traute sich der Türsteher jedoch nicht, ihm den Schlagstock wieder auszuhändigen, da der Mann alkoholisiert und sehr aggressiv auftrat. Stattdessen rief er die Polizei hinzu. Die Beamten stellten bei der Überprüfung fest, dass gegen den 55-Jährigen ein Waffenbesitzverbot vorlag, welches auch den Umgang mit erlaubnisfreien Waffen verbietet. Ihn erwartet nun eine Anzeige nach dem Waffengesetz. Der Schlagstock wurde einbehalten.