Viele Fahrräder werden an Stellplätzen gestohlen.

Trotzen Sie Fahrraddieben – Registrieren Sie Ihr Radl

Jedes Jahr werden fast 340.000 Fahrräder in Deutschland gestohlen. Einige davon kann die Polizei sicherstellen. Doch die Besitzer können oft nicht ermittelt werden. Daher startet die Polizei nun eine Registrierungsaktion.

 

 

Am Bahnhof angekettet, im Keller untergebracht oder vermeintlich sicher vor dem Arbeitsgebäude abgesperrt. Fahrraddiebe kennen in der Regel keine Skrupel und ein nur lasch gesichertes Radl fällt ihnen so nur allzu leicht zum Opfer. So verwundert es auch nicht, dass es laut des Berichts der polizeilichen Kriminalstatistik 2014 zu 339.760 Diebstählen von Fahrrädern in Deutschland kam.

 

Eine immens hohe Zahl, der Sie entgegenwirken können. Die Polizei rät zu massiven Stahlketten-, Bügel- oder Panzerkabelschlössern, die nur schwer schnell zu knacken sind. Wichtig ist zudem, dass die Räder an dem richtigen Gegenstand festgemacht werden.

 

Radl sicher anbringen

 

Ein Rad mit dem sichersten Schloss der Welt hilft nichts, wenn es frei in der Gegend herumsteht und der Dieb es nur wegtragen muss. Daher empfiehlt die Polizei sein Zweirad an einem geeigneten Gegenstand, wie zum Beispiel Fahrradständern, festzuketten.

 

Doch selbst wenn Ihr Fahrrad gestohlen wird, gibt es noch Hoffnung. Zumindest 9,6 Prozent der Diebstähle wurden im letzten Jahr auch aufgeklärt. Oft scheitert die Rückgabe des Fahrrads nur an der Ermittlung des Besitzers. Um das zu vermeiden, startet die Münchner Polizei nun eine Registrierungsaktion.

 

Registrieren Sie Ihr Fahrrad

 

Kommen Sie in den Adenauerring 31, um ihr Fahrrad auf der Polizeiinspektion registrieren zu lassen, sodass es selbst im Falle eines Diebstahls nicht hoffnungslos verloren ist. Am besten bringen Sie Ihr Radl gleich mit und notieren sich Ihre Rahmennummer. Einmal registriert, hat die Polizei auch eine gute Chance, Ihr Fahrrad im Falle eines Diebstahls wiederzufinden und Ihnen auch zukommen zu lassen.

 

Außerdem geht die Registrierung schnell vonstatten und nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Zudem brauchen Sie keinen Termin, sondern können spontan bei der Polizei vorbeischauen.