Der TSV 1860 München kämpft ums Überleben in Liga 2.

TSV 1860 München: Gui Vallori bleibt

Der TSV 1860 München hat den auslaufenden Vertrag von Abwehrspieler Gui Vallori um ein Jahr verlängert. Der 32-Jährige darf damit trotz seines Kreuzbandrisses eine weitere Spielzeit beim  Fußball-Zweitligisten bleiben, wie der Verein am Dienstag mitteilte.

 

„Wir sind sehr froh über die Vertragsverlängerung und hoffen auf ein baldiges Comeback dieses ungemein wichtigen und erfahrenen Spielers“, erklärte „Löwen“-Sportchef Gerhard Poschner.

 

Vallori hatte sich beim vorletzten Saisonspiel gegen den 1. FC Nürnberg die schwere Knieverletzung zugezogen und wird noch monatelang ausfallen. Über die Verlängerung seines Kontraktes zeigte er sich glücklich. „Ich identifiziere mich total mit dem TSV 1860 und bin sehr froh, dass das geklappt hat. Ich werde nach meiner Verletzung noch stärker zurückkommen“, sagte der Spanier.

 

Vallori spielt seit Anfang 2012 bei den Sechzigern und bestritt in diesem Zeitraum 93 Spiele.

 

 

Investor-Stellvertreter bei pro Poschner – Klares Nein zu Magath

 

Nach der geglückten Rettung steht die Vereinsführung bei Fußball-Zweitligist TSV 1860 München weiter hinter Sportdirektor Gerhard Poschner. „Mir ist schon klar: Wenn ich Poschner entlasse, dann bin ich der Held. Aber wir glauben an unser Konzept, an unseren Weg, und wir glauben an Poschner. Wir geben ihm Zeit“, sagte Noor Basha dem „Münchner Merkur“ . Basha ist der Stellvertreter des 1860-Mehrheitsgesellschafters Hasan Ismaik.

 

Weiter offen ist nach dem Verbleib in der 2. Liga hingegen die Trainerfrage. „Unser erster Ansprechpartner ist Torsten Fröhling. Man kann seine Quote nicht ignorieren“, erklärte Basha. Dieser habe „ein großes Herz und ist in jedem Fall eine Option“. Kein Thema hingegen ist Felix Magath. Basha bezeichnete derartige Gerüchte als „eine schöne Erfindung von Medien für Medien“.

 

rg / dpa