Die Bundespolizei und der Zoll fanden Koks in dem Pass eines jungen Amerikaners am Flughafen München., © Foto: Bundespolizei

Tütchen Koks im Pass: „Schauspieler“ geht Zöllnern ins Netz

„Stay High“ – stand auf dem kleinen Päckchen, dass die Bundespolizei am Münchner Flughafen gesichert hat. Und zwar in dem Pass eines junge Amerikaners. Der „angehende Schauspieler“ reiste erste Klasse und hat wohl für seine Reise ein kleines Päckchen Kokain mitgenommen.

 

 

Auf seinem Weg von Los Angeles nach Berlin, musste ein 23-Jähriger Amerikaner einen Zwischenstopp in München einlegen. Ein Bundespolizist entdeckte in dem Pass des Mannes ein kleines Päckchen mit der Aufschrift „Stay High“ – der Passinhaber behauptete, darin sei Traubenzucker. Drogenspezialisten stellten jedoch schnell heraus, dass es sich um Koks handelte. Der US-Bürger wurde angezeigt.

 

Zur Belohnung seines College-Abschlusses, bekam der junge Mann einen Trip in die deutsche Hauptstadt geschenkt. Standesgemäß flog der junge Mann erster Klasse und wollte seine Wartezeit am Münchner Flughafen dementsprechend auch in der First-Class-Lounge verbringen. Dazu musste er jedoch die grenzpolizeiliche Kontrolle durchlaufen.

 

Hier wurde sein gutes Versteck jedoch wider Erwarten enttarnt. Die Zöllner erkannten in dem Pulver 1,5 Gramm Kokain. Bevor der Tourist seine Reise fortsetzen durfte, musste er noch 1.000 Euro in München liegen lassen. Der junge Mann ist verhältnismäßig glimpflich davon gekommen. Bis dato ist er der Polizei noch nicht aufgefallen. Ansonsten hätte der 23-Jährige seinen Besuch wohl hinter Gittern verbracht.