Rotlicht-Szene in München, © Symbolfoto

Um das Finanzamt zu ärgern: Gratis-Sex im Bordell

Im Pascha in München müssen Kunden dafür zahlen. In Salzburg können sich Besucher des Paschas derzeit gratis vergnügen, denn das Bordell bietet momentan neben kostenlosen Eintritt und Getränken auch Gratis-Sex an. 

 

 

Über was ärgert sich wirklich fast jeder Deutsche? Richtig – das Finanzamt und natürlich die Steuer!  Einem deutschen Geschäftsmann wurde die österreichische Steuerbehörde nun etwas zu gierig. Hermann Müller, mittlerweile unter dem Namen Hermann Pascha bekannt, betreibt fünf Bordelle in Deutschland und Österreich und baute eines der größten Bordelle in Europa.

 

Seine Geschäfte laufen gut. Durch die Einführung der „Geld-zurück-Garantie“ und seinen Öffnungszeiten rund um die Uhr, hat er bereits für einige Aufmerksamkeit gesorgt. Nun geht er aber noch einen Schritt weiter. Im Salzburger Pascha bietet er vorrübergehend kostenlosen Eintritt, Getränke und auch Gratis-Sex an. Der Grund dafür ist ganz einfach. Nachdem die Finanzbehörde immer mehr und mehr Geld von ihm forderte, schlägt er so zurück. Denn jetzt hat er gar keine Einnahmen mehr und das bedeutet, dass er daher auch keine Steuern zahlen muss, da er keinen Gewinn erwirtschaftet.

 

Starker Andrang der Kunden

 

Aufgefangen werden die Kosten, die die Aktion mit sich bringt, durch die Einnahmen der anderen Pascha-Bordelle in München, Köln, Linz und Graz.

 

Der Andrang auf das „Gratis-Bordell“ ist derzeit riesig. „Wir mussten leider bereits hunderte Kunden wieder wegschicken“, sagte Herrmann gegenüber krone.at. Wie lange sich Kunden noch über die Aktion freuen können, ist bislang unklar. Länger als acht Wochen wird es das Gratis-Bordell aber nicht geben. Danach werden die Kunden wieder für ihr Vergnügen zahlen müssen.

 

Unbezahlbar ist dagegen wohl der Werbeeffekt den Herrmann Müller durch seine Aktion erzielt hat. Ob der Fiskus deshalb aber seine Forderungen in Zukunft herunterschrauben wird, bleibt mehr als fraglich.