Am Marienplatz ist das Radfahren künftig verboten; Collage

Umfrage: Marienplatz in München soll Fußgängerzone bleiben

Eine Umfrage des Regionalinstituts für Mittelstandsmarktforschung hat ergeben, dass die Mehrheit der Münchner keine Radler mehr auf der Durchfahrt Dienerstraße und Rindermarkt will. Wir haben uns dort selbst umgehört.

 

Die Mehrheit der Münchner will keine Radler mehr über den Marienplatz fahren sehen. Das geht zumindest aus einer Umfrage des Regionalinstituts für Mittelstandsmarktforschung hervor, die kürzlich vorgestellt wurde. Die Forscher haben dafür immer wieder diverse Passanten, bzw. Kunden der dortigen Betriebe befragt. So haben sich 57 Prozent der Befragten dafür ausgesprochen, dass die momentan als Fußgängerzone ausgeschriebene Fläche bleiben soll. 17 Prozent der Teilnehmer aus der Stadt lehnen eine Umwandlung ab. Bisher ist der Bereich nur vorübergehend zur Fußgängerzone gemacht worden, weil wegen der Bauarbeiten rund um den Hugendubel einfach zu wenig Platz für Radler beleibt.

 

 

Von 22 bis 8 Uhr ist der Durchlass vom Rindermarkt zum Marienplatz geöffnet. Außerhalb dieser Zeit dürfen die Radler hier nicht durchfahren. Hier müssen Umwege über Oberanger, Rosental, Viktualienmarkt, Residenzstraße, Hofgraben, Pfisterstraße und Sparkassenstraße eingeplant werden. Kontrollen der Stadt sollen dafür sorgen, dass die Radler sich an das Verbot halten.

 

Die Verlegung der dortigen Bushaltestelle hatte in den vergangenen Wochen unterdessen zu viel Protest geführt. Die Linie 52 fährt nur noch ab und bis Isartor. Münchner, die zum Marienplatz wollen, sollten auf die S-Bahn ab Isartor umsteigen, oder zu Fuß durch das Tal gehen.